Sonntag, 22. Januar 2017


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WDSF-Delfinschützer setzen sich bei TUI durch

Reisestopp bei anderen Veranstaltern gefordert

(lifePR) (Hagen/Hannover/Türkei, ) Nachdem das deutsche Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) aufgrund nachgewiesener mangelhafter Zustände in türkischen Delfinarien die deutschen Reiseveranstalter aufgefordert hatte, Ihren Gästen keine Delfintouren mehr anzubieten, hatte die TUI im Juni gegenüber dem WDSF mitgeteilt, dass der Troy-Park in Belek an der türkischen Riviera aufgrund einer Überprüfung mit mangelhaftem Ergebnis aus dem Programm genommen wurde.

Nach einer weiteren Verhandlung des WDSF am vergangenen Montag mit dem Leiter des Qualitäts- und Umweltmanagements der TUI, Harald Zeiss, teilte der größte deutsche Reiseveranstalter noch gestern Abend in einer Pressemitteilung mit, dass nun auch das "Dolphin Land" in Antalya mit sofortiger Wirkung nicht mehr angeboten wird". (http://www.touristikpresse.net/news/27040/TUI-nimmt-Delphinarium-in-der-Turkei-aus-dem-Programm.html).

Im Falle des "Dolphin Land" war Zeiss im September selbst vor Ort: "Ich konnte mir ein Bild von den mangelhaften Zuständen machen: Die Größe der Becken, die Lautstärke während der Shows, die Haltung und Hygiene der Tiere entsprachen zum Zeitpunkt der Prüfung nicht einmal unseren Mindestanforderungen, so dass er umgehend aus dem Verkauf genommen wurde."

Das WDSF und die Organisation ProWal begrüßten die Entscheidung der TUI, kritisierten allerdings gleichzeitig, dass andere deutsche Reiseveranstalter mit Tour-Angeboten in türkische Delfinarien diesem positiven Beispiel nicht gefolgt seien. Jahn-Reisen (REWE-Touristik), Schauinslandreisen, Öger-Tours, Neckermann und Thomas Cook mit Bucher waren ebenfalls vom WDSF aufgefordert worden, die Delfinarien-Angebote in der Türkei aus dem Programm zu nehmen, zumal im letzten Jahr nachweislich auch zehn Tiere aus der grausamen japanischen Delfintreibjagd in die Türkei exportiert wurden.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: "Der derzeitige Kino-Schocker "Die Bucht" über die Ursachen und Auswirkungen des grausamen Delfinfangs in Japan mit den zigtausendfachen alljährlichen Abschlachtungen und Verkäufen der intelligenten Meeressäuger für mehr als 150.000 Dollar an die Delfinarien berührt die Zuschauer zutiefst. Jeder fragt sich nach dem Film "Was kann ich selbst tun, um das zu stoppen?". Unsere Antwort: Kaufen Sie keine Eintrittskarten für Zoos mit Delfinarien und buchen Sie keine Reisen bei Reiseveranstaltern, die Delfinarien-Touren in ihrem Programm haben und an dem grausamen Geschäft mit Japan in der Türkei noch Geld verdienen."

TUI überprüft derzeit noch das dritte Delfinarium in Alanya (Sealanya), das der Reiseveranstalter weiterhin im Programm hat.

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