Freitag, 09. Dezember 2016


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Wacker Construction Equipment AG setzt Wachstumsstrategie fort

(lifePR) (München, ) .
- Umsatz und EBITDA im ersten Halbjahr 2008 fusionsbedingt gesteigert
- Absatzrückgang bei Baugeräten durch Markteintrübung in USA und Westeuropa
- Positive Nachfrage nach kompakten Produkten aus Bau- und Landwirtschaft
- Hohe Investitionen in die Markteinführung kompakter Baumaschinen und das Vermietgeschäft in Zentral- und Osteuropa
- Ausbau der Entwicklungs- und Fertigungskapazität

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008 hat sich die Wacker Construction Equipment AG (künftige Wacker Neuson SE) in einem zunehmend schwächer werdenden Marktumfeld weiterentwickelt. Der Umsatz stieg fusionsbedingt um 38,3 Prozent von 341,7 Mio. Euro auf 472,4 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich fusionsbedingt von 55,3 Mio. Euro um 14,4 Prozent auf 63,2 Mio. Euro. Der Konzern hält an seiner langfristig ausgerichteten Wachstumsstrategie fest.

Konzern ist finanziell gesund und ertragsstark
"Wir haben im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008 Maßnahmen fortgeführt, die den Erfolg der Fusion sicherstellen", sagt Dr.-Ing. Georg Sick, Vorsitzender des Vorstands der künftigen Wacker Neuson SE. "Dies erfordert, dass wir jetzt die weltweite Einführung der Kompaktklasse sowie den Ausbau des Vermietgeschäfts in Zentral- und Osteuropa durch die geplanten Investitionen fortsetzen und unserer Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten weiter ausbauen." In dieser Aufbau- und Umstellungsphase wurden im ersten Halbjahr bewusst massiv kompakte Baumaschinen aus konzerneigenen Fertigungsbetrieben in die Miet- und Demonstrationsflotten beliefert. Dadurch verzichtet der Konzern heute auf Umsatz und Ertrag aus möglichen Verkäufen an Dritte, beschleunigt jedoch die Markteinführung und stärkt das margenstarke Vermietgeschäft nachhaltig. "Die Umsetzungsmaßnahmen nach der Fusion schreiten planmäßig voran und die Fusion findet breite Zustimmung bei den Kunden", betont Sick. Das Unternehmen ist mit seinem Geschäftsmodell richtig aufgestellt und mit einer Eigenkapitalquote von 71,9 Prozent finanziell gesund. Die Investitionsmaßnahmen werden im Geschäftsjahr 2008 wie geplant umgesetzt. Insgesamt wurden in den sechs Monaten bereits Investitionen in Höhe von 57,5 Mio. Euro (geplant 100 Mio. Euro) getätigt, davon 25,7 Mio. Euro (geplant 30 Mio. Euro) in das Vermietgeschäft in Ländern Zentral- und Osteuropas, in denen das Unternehmen nicht im Wettbewerb mit Kunden steht.

Schwächeres Marktumfeld in Bauwirtschaft - Nachfrage aus Landwirtschaft positiv
Im ersten Halbjahr hat sich die Eintrübung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, unter anderem aufgrund der US-Immobilien- und Hypothekenkrise, dem Werteverfall des US-Dollars und den gestiegenen Rohstoffpreisen, nachteilig auf die für das Unternehmen wesentlichen Baumärkte in den USA und zunehmend in Westeuropa ausgewirkt. Nach einem positiven Geschäftsverlauf im April hat dies im Mai und im Juni zu einer verstärkt rückläufigen Nachfrage nach Produkten im Geschäftsbereich Baugeräte (Light Equipment) geführt, insbesondere in den USA, Spanien und Großbritannien. Gleichwohl hat sich der Absatz in diesem Geschäftsbereich in den Regionen Asien, Südafrika, Südamerika und Osteuropa positiv entwickelt. Der Umsatz im Vermietgeschäft in Zentral- und Osteuropa blieb mit 21,4 Mio. Euro auf dem hohen Niveau des Vorjahres (21,6 Mio. Euro) stabil. Die Produktionswerke in Norton Shores (USA) und für die Kramer Werke GmbH in Pfullendorf (Deutschland) haben frühzeitig die Produktion aufgenommen. Die Nachfrage aus der Landwirtschaft nach Produkten der Weidemann GmbH verlief positiv. Der Umsatz der Weidemann GmbH stieg um 10,9 Prozent auf 37,4 Mio. Euro.

Ausblick
Der Konzern geht davon aus, dass die Eintrübung in der Bauwirtschaft in den USA und in Westeuropa im weiteren Jahresverlauf anhält und sich auf das Orderverhalten von Kunden für Produkte aus den Geschäftsbereichen Baugeräte und Kompakt-Baumaschinen auswirkt. So lag der offene Auftragsbestand für kompakte Baumaschinen Ende Juni um 12 Prozent unter dem Rekordniveau des Vorjahres. Aufgrund des derzeitigen deutlich schwächeren Marktumfelds und der Zahlen für das erste Halbjahr 2008 hat der Konzern allerdings seine bisherige Prognose für das Geschäftsjahr 2008 korrigiert (Ad-hoc-Mitteilung vom 31. Juli 2008). Die Wacker Construction Equipment AG (künftige Wacker Neuson SE) erwartet nun im 'Jahr der Integration und Umsetzung der Maßnahmen zur Marktdurchdringung' einen Umsatz von mindestens 870 Mio. Euro und eine EBITDA-Marge nach Kaufpreisallokation von mindestens 11 Prozent. Das Unternehmen ist nach der Fusion gut aufgestellt und sieht die Aussichten vor dem Hintergrund der mittel- und langfristigen Prognosen für die Bau- und Landwirtschaft unverändert positiv. "Insgesamt sehen wir mittelfristig große Chancen für ein nachhaltiges Wachstum und halten daher an unserer Unternehmensstrategie fest", so Sick. Insbesondere die weltweite Einführung der Kompaktklasse über das bestehende Vertriebsund Servicenetz soll dem Konzern 2009 und darüber hinaus neue Impulse geben.

Wacker Neuson SE

Durch die 2007 erfolgte Fusion zwischen der Wacker Construction Equipment AG und der Neuson Kramer Baumaschinen AG entstand ein weltweiter Anbieter von Baugeräten ("Light Equipment") und Kompaktbaumaschinen ("Compact Equipment") - mit über 30 Tochtergesellschaften und über 180 Vertriebs- und Servicestandorten weltweit sowie einem einzigartigen Produktangebot. Alle Produkte des neuen Unternehmens werden künftig den Markennamen Wacker Neuson tragen. Ausnahmen bilden in Europa die Produkte der Marke Kramer-Allrad sowie der Marke Weidemann, die für die Landwirtschaft als eigene Marke erhalten bleibt und weiter ausgebaut wird. Mit seinem Leistungsangebot orientiert sich das Unternehmen an den "Profi-Anwendern" im Bauhauptgewerbe, im Garten- und Landschaftsbau, in der Landwirtschaft sowie bei Kommunen und Unternehmen aus der Industrie und dem Recyclingbereich. Diesen bietet das Unternehmen mehr als 300 Produktgruppen sowie einen umfassenden Vermiet-, Ersatzteil- und Reparaturservice. Die Hauptversammlung hat im Juni die Umwandlung in eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea) und die Änderung des Unternehmens in Wacker Neuson SE beschlossen.

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