Donnerstag, 19. Januar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 133079

Postbank - Werbetrick verboten

(lifePR) (Hamburg, ) Die Postbank Finanzberatung AG darf ihre Kunden nicht mehr mit irreführender Werbung für einen Riester-Vertrag behelligen. Im Laufe eines Gerichtsverfahrens vor dem Landgericht Hamburg (Az.: 327 O 174/09) hat sie gegenüber der Verbraucherzentrale Hamburg eine entsprechende Unterlassungserklärung abgegeben.

Vor rund einem Jahr verschickte sie Briefe an ihre Kunden: "Bei Durchsicht Ihrer Unterlagen haben wir festgestellt, dass Sie Ihr Zulagenkonto noch nicht bei uns eröffnet haben. Das ist erforderlich, da wir Ihnen sonst nicht jährlich Ihre Zulage in Höhe von € 154 und € 184 je Kind gutschrieben können. Bitte melden Sie sich bis zum... zwecks Terminvereinbarung..."

Frau H. aus Hamburg befürchtete zunächst, sie habe eine wichtige Frist versäumt. Sie fühlte sich unter Druck gesetzt. Erst dann ging ihr auf, dass mit dem Brief ein Werbegespräch für den Abschluss eines Riester-Vertrags eingeleitet wurde. Sie informierte die Verbraucherzentrale - die mahnte die Postbank ab. Die verteidigte diese Werbung. Erst während der mündlichen Gerichtsverhandlung - nachdem das Gericht seine Meinung deutlich gemacht hatte - lenkte die Postbank ein. Bei dem Brief habe es sich um eine "Verschleierung des Werbecharakters" gehandelt und "damit um eine unlautere geschäftliche Handlung" - so das Gericht.

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