Sonntag, 22. Januar 2017


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Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz - "Risiken und Nebenwirkungen"

(lifePR) (Berlin, ) Über Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz - z.B. Kosten, Verträge und Auswahlkriterien - informiert ein Vortrag der Verbraucherzentrale Berlin e. V. am 16. September 2008 um 10.00 Uhr in den Räumen der Verbraucherzentrale am Hardenbergplatz 2, 10623 Berlin, 3. OG.Der Vortrag ist unentgeltlich und dauert etwa 1,5 Stunden. Um Anmeldung unter Telefon 030 - 214 85 260 oder anmeldung@vz-bln.de wird gebeten.

Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz sind in Berlin und Umland ein nicht selten zu findendes, aber noch nicht so bekanntes Wohnangebot. Längst ist erwiesen, dass diese kleinräumige und familiäre Wohnform für Menschen mit Demenz eine gute Alternative darstellt zum Umzug in ein Heim. Viele aber, die auf der Suche sind nach einer geeigneten Unterbringungsmöglichkeit für Vater, Mutter oder den Partner, wissen gar nicht, dass es Wohngemeinschaften überhaupt gibt. Denen, die davon gehört haben, fehlen jedoch zumeist die Informationen, was eine Wohngemeinschaft ausmacht, wie sie funktioniert und worauf man unbedingt achten sollte. So wird denn auch die Wohngemeinschaft in der Praxis immer noch gerne verwechselt mit einem "Kleinstheim", in dem sich der Pflegedienst doch so rührend um alles kümmert und einem alle Entscheidungen abnimmt.

Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz sind jedoch kein Kleinstheime, sondern eine Wohnform in "geteilter Verantwortung". Die Menschen haben dort die Chance, nach ihren persönlichen Bedürfnissen, Gewohnheiten und noch verbliebenen Fähigkeiten zu leben. Sie werden rund um die Uhr betreut und gepflegt von einem Pflegedienst, den sie bzw. die Angehörigen gemeinsam ausgewählt haben und der Gast im Hause ist. Durch die Kleinräumigkeit und familiäre Atmosphäre können die Angehörigen nach ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen den Kontakt zu den Eltern oder dem Partner gestalten wie zum Beispiel die Mahlzeiten gemeinsam einnehmen oder auch die Pflege auf Wunsch in Teilen übernehmen. Die Angehörigen entscheiden über alle die Wohngemeinschaft betreffenden Fragen etwa die Höhe des Haushaltsgeldes, den Zuzug neuer Bewohnerinnen und Bewohner oder die Ausstattung der Wohnung - der Pflegedienst kann ihnen als Partner beratend zur Seite stehen. Die Bewohner selber haben ein eigenes Zimmer, das sie nach ihren individuellen Wünschen einrichten. "Herzstück" einer jeden Wohngemeinschaft ist die große Wohnküche zum gemeinsamen Essen, Hausarbeiten erledigen und Zusammensein.

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