Dienstag, 17. Januar 2017


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"BERLIN INFRA" erster Schritt in richtige Richtung

IBB erweitert Aufgabenbereiche

(lifePR) (Berlin, ) Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) begrüßt die heute vom Berliner Senat beschlossene Öffnung der IBB-Wirtschaftsförderung für die landeseigenen Wohnungsunternehmen. "Jetzt sollte darüber nachgedacht werden, ob auch genossenschaftlichen und privaten Wohnungsunternehmen diese Möglichkeit eingeräumt bekommen", so BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern.

Von der Öffnung der Wirtschaftsförderung verspricht sich der BBU eine Flexibilisierung der Kreditversorgung und eine Verringerung der Investitionskosten. Kern: "Damit wird die Wohnungswirtschaft bei ihren großen Investitionsanstrengungen unterstützt. Das sollte für alle Wohnungsunternehmen gelten."

Um 11,5 Prozent höhere Investitionen geplant

Eine Umfrage unter den 144 Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen ergab, dass diese 2009 Investitionen von gut 788 Millionen Euro planten. Das wären rund 80 Millionen (11,5 %) mehr als 2008. Kern: "Von einer weiteren Verbesserung der Kreditversorgung durch die Ausweitung der Wirtschaftsförderung auf alle Wohnungsunternehmen könnten deshalb starke Impulse für die Berliner Konjunktur ausgehen."

Notwendig: Eigenes Landesförderprogramm

Für eine Ausweitung der Wirtschaftsförderung spreche auch der weiterhin bestehende Modernisierungsbedarf des Wohnungsbestandes. Hierzu seien attraktive Förderprogramme notwendig. Für alle Wohnungsunternehmen zugänglich seien hier derzeit nur die durch Bundesmittel finanzierten KfWFörderprogramme. Sie seien jedoch oft an sehr hohe technische Auflagen gebunden. "Die Inanspruchnahme der Gelder ist deshalb oft schwierig und teuer", kritisierte Kern.

Mit einem eigenen, über die IBB laufenden Landesförderprogramm habe der Senat die Möglichkeit, sich von den Bundesvorgaben unabhängig zu machen und dabei speziell auf die Bedürfnisse des Berliner Mittelstandes einzugehen. Das heute gestartete Programm "Berlin Infra" sei vor diesem Hintergrund ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Unter dem Dach des BBU sind 365 Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind über 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.

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