Sonntag, 04. Dezember 2016


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Prof. Dr. Soehendra geht in den Ruhestand

Nachfolger als Klinikdirektor ist Prof. Dr. Thomas Rösch

(lifePR) (Hamburg, ) Nach 35 Jahren verabschiedet das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) Professor Dr. Nib Soehendra in den Ruhestand. Der weltweit renommierte Endoskopiker gilt als Vater der chirurgischen Endoskopie. Soehendra bleibt dem UKE als Berater erhalten. Sein Nachfolger als Direktor der Klinik für Interdisziplinäre Endoskopie des UKE wird Prof. Dr. Thomas Rösch. Er war zuvor Professor an der Charité Berlin.

"Wir freuen uns, dass Professor Soehendra das UKE weiterhin als Senior Advisor begleitet", sagt Prof. Dr. Jörg F. Debatin, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des UKE. "Aus Verbundenheit mit dem UKE wird er zudem im neuen Hörsaalgebäude, dem Campus Lehre, einen Hörsaal sponsern." Das hochmoderne Lehrgebäude Campus Lehre wird zum Ende des Jahres fertig gestellt.

Prof. Soehendra hat die Entwicklung der Endoskopie maßgeblich beeinflusst. 19-jährig kam er 1961 von Jakarta nach Hamburg, um hier Medizin zu studieren. 1973 wechselte er ans UKE. In den folgenden Jahren hatte er großen Anteil an der Entwicklung der vielfältigen endoskopischen Techniken. 1978 war er weltweit der Erste, der einem Patienten mit dem Endoskop durch Mund und Speiseröhre eine 2,3 Millimeter dicke Gefäßstütze in den Gallengang legte, damit der Gallensaft ungehindert in den Zwölffingerdarm abfließen konnte. Sein Buch über die "Praxis der therapeutischen Endoskopie" gilt als weltweites Standardwerk. 2006 erhielt er den "President's Award" der "American Society for Gastrointestinal Endoscopy" für sein Lebenswerk. 2008 übernahm er das Präsidentenamt des Endo Club Nord (ECN), den er 1991 mitbegründete. Der jährlich stattfindende Kongress ist eine internationale Institution für Spezialisten aus der ganzen Welt. Großen Wert legte der Spezialist auf die Weitergabe seines Wissens und seiner Fertigkeiten in der Endoskopie an internationale Gastärzte im UKE.

Professor Thomas Rösch war von 1987 bis 2004 an der Technischen Universität München tätig, zuletzt als Oberarzt und Leiter der Endoskopie der II. Medizinischen Klinik. 2004 wechselte er an die Charité Berlin als C3-Professor mit Schwerpunkt Endoskopie in der Klinik für Gastroenterologie am Campus Virchow sowie als Leiter der dortigen Interdisziplinären Endoskopie. Professor Rösch hat in den vergangenen 20 Jahren mehr als 100 endoskopische Arbeiten zu neuen Diagnostik- und Therapieverfahren veröffentlicht und baute in Berlin eine starke Kooperation der Charité mit niedergelassenen Gastroenterologen auf, in deren Rahmen mehrere gemeinsame größere Studien durchgeführt oder bereits abgeschlossen wurden. Rösch ist seit 2004 Herausgeber der renommierten Fachzeitschrift "Endoscopy"; sein Schwerpunkt am UKE wird die Entwicklung neuer Endoskopietechniken in Zusammenarbeit von Internisten und Chirurgen sein.

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