Dienstag, 06. Dezember 2016


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Auswahlverfahren mit neuen Tests für die Medizin-Studiengänge im UKE

iMed: Integrierter Modellstudiengang Medizin Hamburg

(lifePR) (Hamburg, ) Diese Woche starten die Auswahlverfahren für die Studiengänge Medizin- und Zahnmedizin mit Beginn im Oktober – mit zwei neuen Tests. Die Medizinische Fakultät des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) führt bereits seit 2008 zur Auswahl ihrer Studierenden den Naturwissenschaftstest HAM-Nat durch, der mittlerweile um den HAM-Int, den HAM-Man und den HAM-MRT erweitert wurde. Neu sind in diesem Jahr zwei weitere Tests, die beide in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR entwickelt wurden: Eine Teamaufgabe, bei der Bewerberinnen und Bewerber gemeinsam ein Szenario lösen, und ein neuer Test für das räumliche Vorstellungsvermögen. Ziel aller HAM-Tests ist es, den Studien- und Berufserfolg vorauszusagen.

Wer bekommt einen Hamburger Medizinstudienplatz?

Bereits seit 2008 wählt die Medizinische Fakultät Medizinstudierende mit dem HAM-Nat aus, der medizinisch relevante Schulkenntnisse in den Naturwissenschaften bei jährlich mehr als 1000 Studieninteressierten prüft. In der zweiten Auswahlstufe werden im HAM-Int auch die psychosozialen Fähigkeiten der Bewerber untersucht, die unterschiedliche Aufgaben in bis zu 12 Kurzinterviews bewältigen müssen. So beginnen in jedem Jahr vielseitig kompetente Abiturientinnen und Abiturienten das Studium, die bei einer allein auf der Abiturnote basierenden Auswahl keine Chance erhalten hätten.

Teamfähigkeit für den Arztalltag

In diesem Jahr erweitert das UKE das Aufgabenspektrum des HAM-Int, um auch die im Medizinalltag unerlässliche Teamfähigkeit in die Auswahlentscheidung einzubeziehen. In Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, das auch für viele Fluggesellschaften die Pilotenauswahl durchführt, wurde ein Szenario entwickelt, bei dem mehrere Bewerberinnen und Bewerber gemeinsam ein Problem diskutieren und einen Lösungsvorschlag erarbeiten sollen. Dabei werden sie von Prüfenden beobachtet, die ihr Handeln nach vorgegebenen Kriterien bewerten.

Räumliches Vorstellungsvermögen für den Blick in den Zahnarztspiegel

Auch für die angehenden Zahnmedizinerinnen und -mediziner gibt es ein spezifisches Testverfahren: Neben dem HAM-Nat müssen sie ihr manuelles Geschick im Drahtbiegetest HAM-Man beweisen. Zusätzlich müssen sie in einem ebenfalls in diesem Jahr in Kooperation mit der DLR neu konzipierten Test ihr räumliches Vorstellungsvermögen beweisen. Wie die Verantwortlichen der Medizinischen Fakultät zeigen konnten, sagen gute Ergebnisse im HAM-MRT zusätzlich zum manuellen Geschick ein gutes Abschneiden in den zahnmedizinischen Praxiskursen im Studium vorher.

Die Medizinische Fakultät des UKE führt bereits seit 2008 zur Auswahl ihrer Studierenden den Naturwissenschaftstest HAM-Nat in der Medizin durch. Um die besten Ärztinnen und Ärzte von morgen zu finden, wurde der HAM-Nat 2009 durch den HAM-Int erweitert. Dieser umfasst Auswahlgespräche zur Ermittlung von psychosozialen Kompetenzen. Für angehende Zahnmedizinerinnen und -mediziner wird der HAM-Nat seit 2009 angewendet und wurde 2010 um die Drahtbiegeprobe HAM-Man-Test der manuellen Fähigkeiten erweitert. Seit 2013 testet die Fakultät mit HAM-MRT auch die Fähigkeit der Bewerberinnen und Bewerber, zwei- oder dreidimensionale Objekte mental rotieren zu lassen. Zum Studienbeginn 2015 kommen nun die Teamaufgabe zum Test der Teamfähigkeit für den Arztalltag hinzu wie auch der neue Test für das räumliche Vorstellungsvermögen. Weitere Informationen und Beispielaufgaben auf www.uke.de/studienbewerber unter dem Reiter „Auswahlverfahren“ in der linken Spalte.

Prof. Dr. Wolfgang Hampe, Leiter der AG Studierendenauswahl an der Medizinischen Fakultät des UKE, steht bei folgenden Auswahlverfahren für Journalistinnen und Journalisten persönlich zur Verfügung:

14. August: HAM-Nat, HAM-Man, HAM-MRT
21. August: HAM-Int, Teamfähigkeit

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