Freitag, 09. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 131716

Mit Geschmetter und Applaus zum Neubau des Implant Centrums Freiburg

Spenden in Höhe von 515.500 Euro ermöglichen den Ausbau

(lifePR) (Freiburg, ) Die Hals-Nasen-Ohrenklinik des Universitätsklinikums Freiburg behandelt hochgradig schwerhörige und taube Patientinnen und Patienten im Implant Centrum Freiburg (ICF) und schenkt den Behandelten ihren Hörsinn wieder. Knapp fünfzig Prozent der Behandelten sind Kinder, viele sind vom Säuglingsalter an in Behandlung. Die Betreuung am ICF erfolgt ein Leben lang.

Seit seiner Gründung im Jahr 1993 ist das ICF kräftig gewachsen: Wurden 1993 lediglich 15 Patientinnen und Patienten behandelt, so sind es heute weit über 1000 pro Jahr. Die Behandlungsdauer beträgt pro Aufenthalt zwei bis fünf Tage, wobei jede und jeder im Durchschnitt fünf Mal jährlich zur Untersuchung kommt.

Nun ist das ICF an seine Kapazitätsgrenze gestoßen: Eine Erweiterung der Bereiche "Therapie" und "Wohnen", die die Unterbringung am Behandlungsort für die PatientInnen und Familien kostengünstig ermöglicht, ist dringend nötig. Anhand großzügiger Spenden aus Freiburg und den USA, durch das Konjunkturprogramm II des Bundes und mit Eigenmitteln des Universitätsklinikums kann endlich mit dem Bau begonnen werden. Die ehemalige Reithalle der Kaserne des 5. Badischen Feldartillerie-Regiments, die in den vergangenen Jahren von verschiedenen Abteilungen des Klinikums als Lagerstätte genutzt wurde und sich in äußerst schlechtem Zustand befindet, muss dafür weichen. Mit dem Beginn der Abbrucharbeiten beginnt am heutigen Mittwoch, 11. 11. 2009, die Aussicht auf eine neue Behandlungsqualität für die vielen kleinen und großen PatientenInnen.

Gleich drei Spenden wurden an die Präsidentin des Vereins "Taube Kinder lernen hören!", Freifrau Ilka von Gleichenstein, und an seinen Vorsitzenden, Dr. Wolfgang Schmid, überreicht: Für die Alfred E. Mann Foundation aus Kalifornien übergab der Dekan der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Prof. Dr. Christoph Peters einen ersten Scheck in Höhe von 500.000 Euro (eine weitere Spende der Stiftung in Höhe von 500.000 Euro ist bereits zugesagt), der Inhaber des Colombi Hotels Roland Burtsche überreichte eine Spende von 14.000 Euro - den Erlös aus der Benefizgala "Taube Kinder lernen hören" im Palazzo Colombino - und im Namen ihrer Belegschaft stifteten Bert Sutter, Geschäftsführer der Freiburger Firma Sutter Medizintechnik GmbH, und Michael Martin, Geschäftsführer der KLS Martin GmbH, 1.500 Euro. Bei dieser Spende handelt es sich um das Preisgeld aus dem Freiburger Innovationspreis 2009, bei dem beide Firmen den zweiten Platz belegt haben.

Für das Universitätsklinikum zeigten sich der Leitende Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Holzgreve und der Geschäftsführender Direktor der Klinik für Hals,-Nasen-, und Ohrenheilkunde Prof. Dr. Roland Laszig hoch erfreut. Beide erinnerten jedoch daran, dass die gesamten Bau- und Ausstattungskosten trotz der erfreulichen Spendenbereitschaft für die in mehreren Abschnitten geplante Baumaßnahme noch nicht ganz gedeckt sind und vorerst nur zwei der vorgesehenen drei Gebäudeteile errichtet werden können.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Azubis ergrillen 1.500 Euro für Brot für die Welt

, Familie & Kind, Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.

Am traditionellen Wintergrillstand verbinden Auszubildende des Diakonischen Werks Württemberg Kulinarisches mit Wohltätigkeit und Verantwortung....

Diakonie Württemberg fordert sofortigen Abschiebestopp für Menschen aus Afghanistan

, Familie & Kind, Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.

Die Diakonie Württemberg fordert einen sofortigen Abschiebe-Stopp für Menschen aus Afghanistan. „Eine Rückkehr nach Afghanistan ist derzeit nicht...

IsoFree(R) - Befreit sanft und schonend Nase und Atemwege

, Familie & Kind, Pharma Stulln GmbH

Schnupfen bei Säuglingen, Klein- und Schulkindern kann zu einer großen Belastung werden. Gerade Babys sind durch eine verstopfte Nase in ihrem...

Disclaimer