Samstag, 03. Dezember 2016


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Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten von Darmkrebs

Tag der offenen Tür mit Patientenseminar

(lifePR) (Homburg, ) Am Mittwoch, 31. März 2010, 14 -18 Uhr, lädt Professor Dr. Frank Lammert, Direktor der Klinik für Innere Medizin II, zu einem Arzt-Patienten-Seminar (im Konferenzraum, Gebäude 41) und einem Tag der offenen Tür in der Zentralen Endoskopie (Gebäude 57) ein.

In Zusammenarbeit mit LebensBlicke, der Stiftung zur Früherkennung von Darmkrebs, lädt die Klinik für Innere Medizin II betroffene Patienten und alle Interessierten dazu ein, sich im so genannten Darmkrebsmonat März über Diagnostik, Vorsorge und moderne Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Im Rahmen des Patientenseminars werden ab 14 Uhr im Konferenzraum der Klinik für Innere Medizin II (Gebäude 41) Vorträge zum Thema Darmkrebs präsentiert. Im Anschluss können persönliche Fragen an die Experten gestellt werden.

Ab 16 Uhr findet eine Begehung der Endoskopie (Gebäude 57) mit Live-Demonstrationen am Modell, Informationsfilmen zur Koloskopie und Vorstellung der neuen "Kolon-Kapsel" statt, einer Miniaturkamera, die während einer Darmpassage Bilder an ein Empfängergerät überträgt. Es besteht die Möglichkeit, sich durch Nutzung interaktiver Computerterminals umfassend über das Thema Darmkrebs und dessen Früherkennung zu informieren. Die Veranstaltung endet um 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Diagnose Darmkrebs wird in Deutschland jedes Jahr über 73.000 Menschen mitgeteilt, rund 27.000 Menschen sterben an dieser Erkrankung. Die Krebserkrankungen des Dickdarms (Kolonkarzinom) und des Enddarms (Rektumkarzinom) entstehen in den meisten Fällen aus gutartigen Polypen. Die Entwicklung zu bösartigem Darmkrebs nimmt mehrere Jahre in Anspruch. Dies eröffnet die Chance, durch eine Darmspiegelung (Koloskopie) Krebsvorstufen rechtzeitig zu erkennen. Durch die Abtragung der Polypen im Rahmen dieser Vorsorgekoloskopie ist eine effektive Krebsvorbeugung möglich. Die überwiegende Mehrheit der Betroffenen könnte daher gerettet werden, wenn sie früher und besser über die Krankheit und Vorsorgemaßnahmen informiert würden.

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