Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Erst die Karte, dann die Partnerschaft

Vortrag zur Langen Nacht der Wissenschaften beleuchtet Fettnäpfchen in deutsch-chinesischen Beziehungen

(lifePR) (Rostock, ) Echtes Interesse an einer kleinen Karte kann deutschen Unternehmern chinesische Türen und Herzen öffnen. Denn in China sei die Visitenkarten nicht nur ein Stück Papier mit Namen und Adresse, sondern ein nicht zu unterschätzendes Element in der Begrüßung und Pflege von Geschäftsbeziehungen und Bekanntschaften, sagt Stephanie Nelles, Trainerin für Interkulturelle Kommunikation und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Rostock. Gemeinsam mit der chinesischen Sprachenlehrerin Na Li wird Sie im Rahmen der Chinawoche und der Langen Nacht der Wissenschaften am 29. April 2010 auf Fettnäpfchen in der deutsch-chinesischen Kommunikation aufmerksam machen.

Und zu diesen kleinen Fallen gehört auch das Entgegennehmen von Visitenkarten, auf die Chinesen größten Wert legen. Für Chinesen sei es ein Schlag ins Gesicht, wenn die Visitenkarte kommentarlos in der Hosentasche verschwinde, erläutert Stephanie Nelles. Stattdessen empfiehlt sie, die Karte mit gebührendem Respekt zu betrachten, sich ausführlich zu bedanken und nach eingehender Würdigung während des Gesprächs vor sich hinzulegen.

Ohnehin ist übertriebene Hektik beim Start in neue Geschäfte in China nicht gern gesehen. "Die deutsche Maxime, erst die Arbeit, dann das Vergnügen, steht im Gegensatz zur chinesischen Auffassung, nach der für eine gelungene Geschäftsbeziehung im Vorfeld eine gute Atmosphäre geschaffen werden sollte", sagt Stephanie Nelles. Natürlich würden sich auch die Chinesen auf deutsche Gepflogenheiten vorbereiten, aber wer ein paar Regeln befolge, zeige doch Respekt vor der chinesischen Kultur und dass er sich vorbereitet habe.

Eine kurze Einführung in die deutsch-chinesische Kommunikation und die chinesische Sprache geben Na Li und Stephanie Nelles am 29. April um 18 Uhr auf dem Campus Ulmenstraße 69 (Haus 1 / Raum 118). Anmeldungen sind nicht erforderlich.

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