Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Waldlabor Köln mit Pflanzaktion eröffnet

Über 200 Gäste setzten Bäume für Projekt von Stadt, RheinEnergie und Toyota

(lifePR) (Köln, ) Oberbürgermeister Jürgen Roters, der Vorstandsvorsitzende der RheinEnergie, Dr. Dieter Steinkamp, und der Präsident von Toyota Deutschland, Toshiaki Yasuda, haben heute in Köln-Marsdorf feierlich die Aufforstung eines "Waldlabors" gestartet. Das Stadtoberhaupt und die beiden Firmenchefs pflanzten jeweils einen Baum. Mehr als 230 geladene Gäste, darunter die Spender der Aktion "Ein Wald für Köln", Mitarbeiter von Toyota Deutschland und Kunden der RheinEnergie taten es ihnen gleich.

Roters zeigte sich beeindruckt von der großen Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Firmen zugunsten von "Ein Wald für Köln", einem der drei Bestandteile des Waldlabors. "Das zeigt die starke Verbundenheit der Kölner Bevölkerung mit der Natur in ihrer Stadt. Sie engagiert sich aktiv für die Umwelt, denn jeder Wald bindet Kohlenstoff und hat eine wichtige Funktion für die Wasser- und Luftqualität."

Toshiaki Yasuda hob die Einzigartigkeit des Projekts hervor und brachte seine Freude zum Ausdruck, dass Toyota die Gelegenheit bekommen habe, sich daran zu beteiligen. "Das Waldlabor ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Unterstützung von Projekten, die eine nachhaltig handelnde Gesellschaft zum Ziel haben, in unserem Unternehmen eine große Rolle spielt."

Die Vernetzung von ökologischen, energie- und forstwirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Aspekten lobte Dr. Steinkamp am Waldlabor. Auch bei der Rheinenergie passt das Projekt in die Unternehmensstrategie: "Wir haben das Programm 'Energie und Klima 2020' aufgestellt, dabei spielen erneuerbare Energien eine wichtige Rolle. Neben Windkraft, Sonnenenergie und Geothermie machen wir auch Biomasse zum Thema. Und mit dem Energiewald im Waldlabor haben wir ein spannendes lokales Testfeld für nachwachsende Rohstoffe direkt hier in Köln."

Das Waldlabor soll Erkenntnisse darüber bringen, wie der Wald der Zukunft aussieht und zu bewirtschaften ist. Im von Toyota finanzierten "Klimawald" stehen gegen Trockenheit besonders resistente Arten. Vor dem Hintergrund der Erderwärmung soll sich herausstellen, ob sie künftig eine größere Rolle in unseren Wäldern spielen können.

Im "Energiewald" testet die RheinEnergie die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen als Alternative zu herkömmlichen Energieträgern. Hier werden besonders schnell wachsende Gehölze in kurzen Zeitintervallen geerntet, zu Hackschnitzeln verarbeitet und für die CO-2-neutrale Erzeugung von Strom und Wärme eingesetzt.

Die Aufforstung des "Wandelwalds" finanziert die Stadt Köln mit Spenden aus der der Aktion "Ein Wald für Köln". Mit dieser neuen Waldform will sie den sich ändernden Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger an den Erholungswald nachkommen. Der Wandelwald besteht aus unterschiedlichen Baumarten, die zu allen vier Jahreszeiten ein abwechslungsreiches Bild bieten.

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