Dienstag, 24. Januar 2017


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Glanzvolle Auftaktveranstaltung in der Semperoper

(lifePR) (Dresden, ) .
- 47. Deutscher Historikertag durch namhafte Vertreter aus Politik und Kultur eröffnet
- Köhler betont aktuelle Aufgaben der Geschichtswissenschaft in der modernen Gesellschaft

Am Abend des 30.09.2008 eröffneten der Vorsitzende des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, Prof. Dr. Peter Funke und Prof. Dr. Peter Lautzas, Vorsitzender des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands, im feierlichen Ambiente der Semperoper den 47. Deutschen Historikertag in Dresden. Eine besondere Ehre waren die Reden des Bundespräsidenten, Dr. Horst Köhler, und Sachsens Ministerpräsident, Stanislaw Tillich.

In den Eröffnungsreden hoben sie das Diskussionspotenzial des Kongressprogramms "Ungleichheiten" in Geschichte und Gegenwart hervor. Bundespräsident Köhler: "Integration setzt Identifikation voraus: Die Identifikation mit sich selbst, mit der Gemeinschaft, ihrer Geschichte und den Aufgaben, vor denen man steht. Zu dieser Selbstvergewisserung kann die Geschichtswissenschaft einen wichtigen Beitrag leisten, und das nicht etwa als Magd der Politik, sondern in wissenschaftlicher Objektivität. Und wenn es ihr dabei auch noch gelingt, ihre Geschichten spannend zu erzählen und Interesse für ihre Themen zu wecken, dann haben viele etwas von ihrer Arbeit."

Der 47. Deutsche Historikertag bietet vom 30. September bis zum 3. Oktober 2008 einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Geschichtswissenschaft von der Alten Geschichte bis zur Zeitgeschichte, von der Wirtschafts- und Sozialgeschichte bis zur Kultur- und Ideengeschichte. Hervorzuheben ist die diesjährige Kooperation mit dem Nachbarland Tschechien.

Im Vorfeld der Auftaktveranstaltung unterstrich Prof. Dr. Jehne, Sprecher des Historikertages, die Bedeutung für die Technische Universität: "Die TU Dresden zeigt mit diesem Kongress, dass die Geschichtswissenschaft eine Institution ist, die nachhaltige Resonanz in der Gesellschaft hervorruft und dass das Dresdner Institut für Geschichte von der Fachwelt anerkannt ist."

In 58 Sektionen und über 300 Vorträgen präsentieren Historiker/-innen ihre laufenden Forschungsprojekte und neuen Ergebnisse. Ein besonderer Dank gilt dabei den Mitsponsoren, unter anderem der Gerda-Henkel-Stiftung und FAZIT-Stiftung sowie der Bundesstiftung Aufarbeitung und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. Gleichzeitig bietet der Deutsche Historikertag eine ausgezeichnete Kontaktmöglichkeit für die Mitglieder des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD).

Die Rede des Bundespräsidenten Dr. Horst Köhler ist ab sofort online unter www.historikertag.de abrufbar.

Ansprechpartner im Dresdner Tagungsbüro:
Nick Wagner, Tel. 0176 411 25 541
E-Mail: historikertag@tu-dresden.de .

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