Samstag, 10. Dezember 2016


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Natur erleben auf Sylt

(lifePR) (Westerland, ) Feine Sandstrände im Westen. Weites Wattenmeer im Osten. Idylle zwischen Dünen und Deichen. Sattgrüne Wiesen, blühende Heide, imposante Kliffe. Sylt fasziniert mit ebenso reizvollen wie vielfältigen Landschaftsformen. Hier einige Tipps, wie, wo und mit wem man sie am besten intensiv erleben kann.

1.Watt-Exkursion

"Warme Füße bis Weihnachten!", mit diesem netten Gruß verabschiedet mancher Wattführer seine Gäste, wenn sie nach ein- bis zweistündiger Wattwanderung wieder festes "Inselland" erreichen. Wer bis zu den Knöcheln im weichen Meeresboden versinkt und die salzige Nordseeluft auf der Haut spürt, der erlebt die Insel mit allen Sinnen und kommt gleichzeitig den Bewohnern des Watts auf die Spur: Rund 100.000 Lebewesen finden sich auf einem Quadratmeter. Das Wattenmeer ist die letzte große Wildnis Westeuropas - und zu Recht UNESCO-Weltnaturerbe.

2. Spaziergang um den Ellenbogen

Das typische Insel-Gefühl ist auch mit jenen winzigen Teilchen verbunden, die Wind und Meer geschaffen haben: Sandkörner. Und der vielleicht schönste Ort, sich auf dieses Element einzulassen, befindet sich nördlich der nördlichsten Ortschaft Deutschlands. Dort am Ellenbogen, jener Halbinsel, die wie ein angewinkelter Arm anmutet, gibt es keine Strandkörbe, keine Gastronomie. Hier verlieren sich die Menschen am unendlichen Strand. Man verpflegt sich aus dem eigenen Rucksack, lässt sich die Brise um die Nase wehen und erhascht vielleicht einen Blick auf Seehunde und Schweinswale.

3. Sonnenaufgang in der Braderuper Heide

Die Sylter Heide blüht! Bis weit in den September hinein breitet die Dünenheide auf den langen Inselarmen Richtung List und Hörnum sowie die Geestheide in Braderup, Kampen und Morsum ihren blauviolettfarbenen Teppich aus. Die Braderuper Heide ist die größte zusammenhängende Heidefläche Schleswig-Holsteins und ist ein Rückzugsort der besonderen Art - egal ob man sie auf einem der Wanderwege durchschreitet oder sich einfach nur auf eine Bank setzt und die Aussicht auf das Wattenmeer genießt. Die Naturschutzgemeinschaft Sylt bietet regelmäßig Wanderungen durch das Naturschutzgebiet an.

4. Den Wanderdünen beim Wandern zusehen

Geschaffen aus Sand und Wind: Die "Berge" einer Insel sind mindestens ebenso dynamisch wie das Meer. Und ebenso wie jenes in seiner Farbe zwischen Blau, Grün und Grau changiert, sind Dünen alles andere als einheitlich sandgelb. Sie sind Heimat seltener Tiere und Pflanzen Strandhafer und Co. sorgen mit ihrem Wurzelwerk für effektiven Küstenschutz. Im Norden der Insel erstrecken sich Deutschlands größte Wanderdünen, im Jahr wandern sie bis zu zehn Meter nach Osten. Das Team des Erlebniszentrums Naturgewalten bietet Wanderungen zum Fuß der Wanderdüne an.

5. Sonnenuntergang am Roten Kliff

Es ist mehr als nur eine Frage der Grammatik: Kann man "rot" steigern? Man kann. Wenn man am richtigen Ort ist. Dabei hilft es, zu wissen, dass im Westen die Sonne untergeht. Mit ein Grund für die Tatsache, dass es am 40 Kilometer langen Sylter Weststrand im Sommer so lange hell bleibt. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Strandkorb - den man jedoch ausnahmsweise einmal nicht gen Brandung richtet. Denn die untergehende Sonne ist bisweilen am schönsten, wenn sie die hohe Abbruchkante des Roten Kliffs anstrahlt und den Beweis dafür antritt, dass es ein neuer Blickwinkel oft die intensivsten Erlebnisse verspricht. Roter geht nicht.

6. Sylter Farbenlehre

Die einen sonnen sich im Abendlicht, die anderen grüßen die Morgenröte - und beanspruchen ganz unterschiedliche Farben für sich. So erhebt sich das "Weiße Kliff" zwischen Munkmarsch und Braderup über den Strand, während das "Grüne Kliff" in Keitum - alte Bäume, Kapitänshäuser und Bauerngärten im Rücken - weitere wunderbare Aussichten garantiert. Der vierten Sylter Steilküste Farben zuzuordnen fällt schwer. Am "Morsum-Kliff", das nordöstlich der gleichnamigen Ortschaft 21 Meter tief gen Nordsee abfällt, folgen dem schwarzgräulichen Glimmerton rötlicher Limonitsandstein und weißer Kaolinsand.

7. Salzwiesen

Die Sylter Farbenwelt setzt sich weit über die Dünen hinaus fort - und trotzt sogar dem Salzwasser. Die sattgrünen Salzwiesen der Insel warten je nach Jahreszeit mit den weißen Blütenteppichen des Dänischen Löffelkrautes, dem Zartrosa der Strandnelken oder den tiefvioletten Sträußen des Wattflieders auf. Ein Spielfeld der Natur, das seine ganz eigenen, besonderen Reize hat. In den Verlandungszonen zwischen Meer und Land findet man momentan auch Queller, jene dickfleischigen, salzhaltigen Wildkräuter-Gewächse.

8. Spaziergang um die Hörnum Odde

Bei einem Spaziergang um die Hörnum Odde kann man die natürliche Dynamik und Kraft der Naturgewalten sehen und spüren - an der südlichen Spitze der Insel prallen zwei Meere aufeinander. An der südlichen Spitze der Insel prallen zwei Meere aufeinander. Kämpft man sich bei Sturm rund um die Südspitze sollte man die Runde so wählen, dass man an der Westseite den Wind möglichst im Rücken hat. Bei auflaufenden Wasser sieht man häufig vorbeischwimmende Seehunde und Kegelrobben, aber auch Muschelsammler kommen voll auf ihre Kosten.

9. Vogelbeobachtungen

Sie machen regelmäßig Urlaub auf Sylt: Jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst legen Millionen Vögel auf dem Zug zwischen südlichen Winterquartieren und arktischen Brutgebieten einen Zwischenstopp auf Sylt ein. Gäste von weither, auf die mehr als nur ein flüchtiger Blick lohnt. Hilfestellung leisten auch hier die Experten: Die Schutzstation Wattenmeer etwa bietet vogelkundliche Beobachtungen am Strand von Hörnum an. Und auch am Rantum-Becken und kurz vor Morsum sollten Vogelfreunde zur Brutzeit ein Fernglas zur Hand nehmen und die Binnenseite des Deiches beobachten.

10. Erlebniszentrum Naturgewalten

Wie fühlt sich Windstärke acht an? Man kann auf das Wetter hoffen - oder diese Erfahrung ganzjährig im Erlebniszentrum Naturgewalten in List machen. Hier wird vom Klima erzählt, von der Natur des Nordens und dem Meer. Im Sturmraum, im Wellenkanal, beim Flutungsmodell und in einem überdimensionalen Watt-Tunnel. Sylter Naturerlebnisse - zur Abwechslung mal überdacht, kompakt an einem Ort und modern aufbereitet.

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