Montag, 05. Dezember 2016


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Stadtsparkasse München schafft 2009 Rekordergebnis

(lifePR) (München, ) .
- Bestes Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt: Betriebsergebnis nach Bewertung und vor Vorsorgereserven auf 133 Mio. Euro erhöht (2008: 104 Mio. Euro)
- Ziel für Cost-Income-Ratio mit 64,9 % übertroffen (Plan: 65,7 %)
- Gewinn-Ausschüttung an die Stadt München um 50 % auf 6 Mio. Euro erhöht
- Kreditwachstum von 2,6 %
- Belastungen durch die BayernLB erneut aus operativem Ergebnis getragen
- Zahl der Bankmitarbeiter im Jahresverlauf um 104 erhöht

Trotz der Belastungen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise ist es der Stadtsparkasse München gelungen, das bislang beste Ergebnis von 2007 noch einmal zu steigern: Das Betriebsergebnis nach Bewertung und vor Veränderung der Vorsorgereserven in 2009 beträgt 133 Mio. Euro. Es liegt damit 29 Mio. Euro über dem Wert von 2008 bzw. gut 7 Mio. Euro über dem Rekordwert von 2007.

Die Entwicklung bei der BayernLB führte 2009 erneut zu Wertminderungen an dieser Beteiligung, diesmal in Höhe von insgesamt 29 Mio. Euro. Die Belastungen durch die BayernLB hat die Stadtsparkasse München aus dem laufenden Betriebsergebnis getragen. Dennoch hat das Kreditinstitut seine Rücklagen um 47 Mio. Euro auf rund 900 Mio. Euro aufgestockt und eine Eigenkapital-Rendite von 10,7 % vor Steuern erwirtschaftet. Ziel war, in 2009 die Cost-Income-Ratio auf 65,7 % zu verbessern - diesen Planwert hat Bayerns größte Sparkasse mit einer Kosten-Ertrags-Relation von 64,9 % sogar übertroffen. Vorgesehen ist, in zwei Jahresschritten bis 2011 eine CIR von 61,7 % zu erreichen. Der Jahresdurchschnittswert der Bilanzsumme lag mit 15,2 Mrd. Euro knapp 3 % über Vorjahresniveau. Damit ist die Stadtsparkasse München weiterhin fünftgrößte deutsche Sparkasse.

"Unsere solide Geschäftspolitik hat sich in diesen Krisenzeiten bewährt. Wir haben hart für unseren Erfolg gearbeitet und wir setzen alles daran, auch in Zukunft erfolgreich zu sein", so der Vorstandsvorsitzende Harald Strötgen bei der Vorlage der Bilanzzahlen. Der Geschäftserfolg ist unter anderem auch der am Kapitalmarkt günstigen Zinsstrukturkurve zu verdanken.

Im Einzelnen stieg der Zinsüberschuss um 8,3 % auf 316 Mio. Euro. Angesichts der Finanzmarktkrise und der Zurückhaltung vieler Kunden bei Wertpapiergeschäften verringerte sich jedoch der Provisionsüberschuss gegenüber 2008 um 7 % auf 75 Mio. Euro. Das Verhältnis der Erträge aus Kundengeschäft zu Eigengeschäft liegt bei rund zwei zu eins. Das Nettoergebnis aus Finanzgeschäften war 2009 gegenüber dem Vorjahr rückläufig. "Das Bewertungsergebnis für Wertpapiere im Eigenbestand ist erneut positiv, trägt also auch zu unserem Ertrag bei. Zusammen mit einem ebenfalls guten Bewertungsergebnis für Kredite sind wir mit unserem Gesamtergebnis mehr als zufrieden", sagte Harald Strötgen bei der Vorlage der Zahlen.

Mit dem Anstieg der Personalkosten erhöhte sich der Verwaltungsaufwand im abgelaufenen Jahr um insgesamt 2,6 %. Die Erhöhung der Personalkosten ist jedoch zum Teil auf eine freiwillige Sonderzahlung an die Mitarbeiter in Höhe von 1.000 Euro je Vollzeitbeschäftigen zurückzuführen. Nach Dotierung der Vorsorgereserven mit 15,5 Mio. Euro und Abzug der Steuern wird die fünftgrößte deutsche Sparkasse einen Jahresüberschuss von 53 Mio. Euro ausweisen. Die Stadtsparkasse München wird ihrem Verwaltungsrat vorschlagen, knapp 6 Mio. Euro für 2009 an die Landeshauptstadt München als Träger auszuschütten (2008: 4 Mio. Euro). Dieser Betrag wird für gemeinnützige Zwecke verwendet.

Das Wachstum der Kredite an Privat- und Gewerbekunden wurde nur durch ein leicht rückläufiges Kreditvolumen Öffentlicher Haushalte etwas geschmälert. Insgesamt stieg der Kreditbestand um 2,6 % bzw. 240 Mio. Euro auf gut 9 Mrd. Euro, davon fällt die Hälfte (4,5 Mrd. Euro) auf Kredite an Privatkunden. "Die Tatsache, dass es in der Wirtschaftskrise bei uns keinen erhöhten Abschreibungsbedarf gibt, belegt die Richtigkeit der hauseigenen Kreditrisikopolitik", so Strötgen.

Obwohl das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im vergangenen Jahr um 4,9 % rückläufig war, hat die Stadtsparkasse das Volumen der Kredite an Unternehmen und Selbstständige um 3,1 % ausgeweitet. Während wegen der Wirtschaftskrise die Nachfrage nach Investitionskrediten zurückging, stieg die Bereitschaft von Unternehmern, Immobilien als Kapitalanlage zu erwerben. Gewerbliche aber auch private Baufinanzierungen waren damit der große Wachstumsträger im Kreditgeschäft: 2009 sagte die Stadtsparkasse München 32,4 % mehr Baufinanzierungen zu als im Vorjahr - das Volumen des Neugeschäfts überstieg damit erstmals die Summe von einer Milliarde Euro.

Die hohen Einlagenzuflüsse während der Hochphase der Finanzkrise 2008 hat die Stadtsparkasse München nicht nur gehalten, sondern den Bestand im vergangenen Jahr noch um weitere 300 Mio. Euro bzw. 2,4 % auf 12,2 Mrd. Euro ausgebaut. Kunden bevorzugten eine hohe Verfügbarkeit ihrer Anlagen und wählten daher vorzugsweise Garantiefonds und kurzfristige Geldmarktanlagen. Das neue Private Banking hat zugkräftig neue Kundengelder hinzugewonnen. Das Stiftungs- und Generationenmanagement hat acht Stiftungen bei deren Gründung begleitet und als Kunden gewonnen. Auch die neu eingerichtete Mobile Finanzberatung, die Kunden auf Wunsch Zuhause und außerhalb der Geschäftszeiten besucht, erfreut sich hoher Beliebtheit - zwei Drittel der Termine kommen zustande, weil Nichtkunden bzgl. einer Beratung anfragen. Mit einer weiteren Betreuungseinheit bietet die Stadtsparkasse München Selbstständigen in freien Berufen und in Heilberufen ein speziell auf diese Kundengruppe zugeschnittenes Betreuungskonzept an.

Kunden haben in 2009 rund 30 % mehr Vorsorgeversicherungen abgeschlossen als im Vorjahr, das Beitragsvolumen im Neugeschäft stieg damit um 20 %. Alle Varianten der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge (Riester-Versicherung, -Bausparen und -Fondssparplan, Rürup-Verträge, betriebliche Altersversorgung) haben die Kunden sogar 51 % mehr Policen abgeschlossen als in 2008. Bei Sachversicherungen stieg das Beitragsvolumen der Neuabschlüsse um 40 %.

Die Zahl der abgeschlossenen Bausparverträge stieg gegenüber 2008 um knapp 30 %. Auch die Immobilienvermittlung hat sich sehr positiv entwickelt: Das vermittelte Volumen stieg um 90 % auf über 40 Mio. Euro. Das dichte Filial- und Automatennetz schätzen und nutzen die Kunden weiterhin sehr: Die 220 Geldautomaten der Stadtsparkasse München haben z. B. im letzten Jahr 2,2 Mrd. Euro ausgezahlt, das sind statistisch jede Minute 4.145 Euro bzw. 138 Euro je Abhebung.

Eine aktuelle, unabhängig erstellte Befragung der Münchner ergab: Die Stadtsparkasse München ist im Hinblick auf die Hauptbankverbindung weiterhin unangefochten Marktführer im Privatkundengeschäft.

Neben den guten Zahlen hat die Stadtsparkasse München auch gute Nachrichten für den Arbeitsmarkt: Während andere Institute der Finanzbranche Mitarbeitern kündigen und Stellen abbauen, hat die Stadtsparkasse München im vergangenen Jahr 148 neue Mitarbeiter eingestellt, um den Vertrieb und die Kundenberatung zu stärken. Damit zählte sie zum Jahreswechsel 104 Bankmitarbeiter und 22 Auszubildende mehr als ein Jahr zuvor. Außerdem erhöht die Stadtsparkasse die Zahl der Ausbildungsplätze im Herbst 2010 um weitere zehn Stellen auf 120.

Ihr soziales und gesellschaftliches Engagement hat die Stadtsparkasse München und die von ihr gegründeten fünf Stiftungen erneut ausgeweitet: Insgesamt wurden 283 Projekte mit 5,6 Mio. Euro unterstützt. Die Gewinnausschüttung an die Stadt München hinzugerechnet, die an gemeinnützige Zwecke gebunden ist, beträgt die Förderung der Stadtsparkasse und ihrer Stiftungen für München sogar 11,6 Mio. Euro. Ein Schwerpunkt ist die Sportförderung, dazu zählt auch die Unterstützung der Bewerbung Münchens um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018 mit einem Betrag von 860.000 Euro - verteilt auf drei Jahre. "Eine Vergabe der Spiele an München, Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden würde der Region neue Wirtschaftsimpulse geben. Zugleich wären damit die ökologisch verträglichsten und nachhaltigsten Spiele in der neueren Geschichte der Oylmpischen Spiele garantiert", ist Harald Strötgen überzeugt.

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