Freitag, 20. Januar 2017


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Senator-Konzern verzeichnet im ersten Halbjahr 2008 Rückgang bei Umsatz und Ergebnis und leitet Restrukturierungsprogramm ein

(lifePR) (Berlin, ) Die Senator Entertainment AG (General Standard, ISIN DE000A0BVUC6, Symbol: SMN1) hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2008 eine rückläufige Entwicklung bei Konzernumsatz und -ergebnis verzeichnet. Die Umsatzerlöse reduzierten sich in der Berichtsperiode auf € 16,1 Mio. Im ersten Halbjahr 2007 hatten sie bei € 28,5 Mio. gelegen. Das EBIT nach IFRS fiel im Vorjahresvergleich von € 1,9 Mio. auf € -9,2 Mio. Das den Anteilseignern der Muttergesellschaft zurechenbare Konzern-Eigenkapital reduzierte sich von € 14,2 Mio. auf € 2,7 Mio. Ursächlich für diese Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2008 war im Wesentlichen eine geringer als erwartet ausgefallene Publikumsresonanz auf die von Senator in die Kinos gebrachten Filme. Hierdurch konnten Zuschauereinnahmen nicht wie im geplanten Rahmen generiert und damit die zuvor getätigten Investitionen in die Produktion oder den Erwerb der Filme an der Kinokasse nicht eingespielt werden. Darüber hinaus veräußerte die Senator Entertainment AG im Berichtszeitraum eine Beteiligung an der X Filme Creative Pool GmbH und entkonsolidierte das betreffende Unternehmen folglich aus dem Konzernabschluss. Dies führte zu einem Ergebniseffekt in Höhe von ca. € 0,4 Mio. Auf die im operativen Geschäft angefallenen Verluste in der Berichtsperiode reagiert die Senator Entertainment AG und wird ihre Geschäftsfelder neu strukturieren. In diesem Zusammenhang wird das Unternehmen zukünftig die Akquisition internationaler Filme reduzieren und den Bereich der deutschen Eigen- und Ko-Produktionen massiv ausbauen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Halbjahreszahlen 2008 sieht sich Senator Entertainment zu einer Anpassung der für das Gesamtjahr geplanten Umsatz- und Ergebnisziele gezwungen. Anstatt der zuvor prognostizierten Umsatzerlöse von € 85 Mio. erwartet die Gruppe für das komplette Geschäftsjahr 2008 nun einen Umsatz von € 40 Mio. bis zu € 50 Mio. Statt des zunächst geplanten positiven EBIT rechnet der Senator-Konzern nun für 2008 mit einem negativen Betriebsergebnis auf dem Niveau des Halbjahresabschlusses.

Angesichts der bereits eingeleiteten Korrekturmaßnahmen blickt das Unternehmen trotz des aktuellen Ertragsrückgangs überzeugt in die Zukunft und erwartet aus den Restrukturierungsmaßnahmen bereits im Geschäftsjahr 2009 signifikante Impulse in der Ertragsentwicklung.

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