Samstag, 21. Januar 2017


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Scholz Recycling AG & Co. KG kümmert sich um Qualifizierungsmaßnahmen in der Recyclingwirtschaft

(lifePR) (Essingen, ) "Mit den steigenden Anforderungen an die Unternehmen steigen auch die Anforderungen an das Personal," sagte Thomas Möller, Verwaltungsleiter des neuen Regionalbereichs Ost der Scholz Recycling AG & Co. KG auf einer Fachtagung Anfang September in Schwerin1. "Eine der größten Herausforderungen der Zukunft ist, wie wir unser Personal rekrutieren. Unserer Recycling-Branche wird ein enormes Wachstumspotenzial vorausgesagt, doch wachsen können wir nur mit motiviertem und gut ausgebildetem Nachwuchs."

Die Scholz Recycling AG & Co. KG, die eine 100%ige Tochter der Scholz AG2 ist, stelle sich den Herausforderungen. Schon immer würde man eigenen Nachwuchs selbst ausbilden und sie für die kaufmännischen und/oder technischen Anforderungen qualifizieren. So habe die Scholz Recycling AG & Co. KG - hier im speziellen der Regionalbereich Ost - auch erste Erfahrungen mit der Fachkraft Kreislaufwirtschaft gesammelt, welches einer der Berufe der Umwelttechnischen Berufsfamilie darstellt. Leider würden nach Aussage von Möller die Lehrinhalte der Ausbildungsordnung aus 2002 nur sehr unzureichend den speziellen Anforderungen an ein Metall- und Stahlrecyclingunternehmen genügen. So würde beispielsweise die Material- und Gerätekunde genauso zu kurz kommen, wie die Grundlagen der Warenwirtschaft. Daneben würden die Lehrlinge bemängeln, dass Englisch als Fremdsprache in den Berufsschulen überhaupt keine Rolle spielen würde. Dies sei nach Ansicht von Thomas Möller unverständlich, schließlich gäbe es kaum mehr ein deutsches Recyclingunternehmen, was ausschließlich auf dem heimischen Markt tätig sei. Eine Kernforderung der Scholz Recycling AG & Co. KG sei deshalb, die Inhalte der Ausbildungsordnung nochmals zu prüfen und gegebenenfalls den Bedürfnissen aufgrund aktueller Entwicklungen der Branche anzupassen.

Eine weitere Herausforderung der Branche würde innerhalb der Scholz Recycling AG & Co.KG aufgrund der demografischen Entwicklung gesehen. So werde es in den nächsten Jahren sicher nicht einfacher, ausreichend Schulabgänger für die Recyclingbranche zu gewinnen. "In den nächsten 10 bis 20 Jahren wird der demografische Wandel zuschlagen, deshalb müssen wir als Branche geschlossen auftreten, um die Chancen und positiven Perspektiven der Recyclingwirtschaft aufzuzeigen. Lasst uns die Schulen als Partner gewinnen und die Fachkräfte für morgen für unsere Zukunftsbranche akquirieren," sagte Thomas Möller abschließend.

1 JOBSTARTER Fachtagung, Umwelttechnologien/Erneuerbare Energien-Fachkräfte für die Zukunft, 3./4. September 2008, Schwerin. JOBSTARTER ist das Ausbildungsstrukturprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Mobilisierung von Ausbildungsplätzen in Betrieben.

2 Die Scholz AG und deren Tochtergesellschaften beschäftigen derzeit etwa 4.000 Mitarbeiter an insgesamt ca. 500 Standorten. In 2007 wurde ein Umsatz von etwa 3,8 Mrd. € erwirtschaftet. Der Regionalbereich Ost ist der größte Regionalbereich der Scholz Recycling AG & Co. KG und beschäftigt derzeit 734 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - davon 519 gewerbliche Angestellte - vor allem in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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