Sonntag, 11. Dezember 2016


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Vier letzte Vorstellungen im Schauspielhaus

"Der Gott des Gemetzels", "Bermudadreieck", "Das weite Land", "Work, Sex and Politics"

(lifePR) (Bochum, ) In dieser Woche verabschiedet sich das Schauspielhaus Bochum von vier Inszenierungen. Zum letzten Mal gibt es Gelegenheit "Der Gott des Gemetzels", die Uraufführung "Bermudadreieck", "Das weite Land" sowie Elmar Goerdens Mamet-Projekt "Work, Sex and Politics" zu sehen.

Den Anfang macht Burghart Klaußners Inszenierung "Der Gott des Gemetzels" von Yasmina Reza am Dienstag, 16. März, um 19.30 Uhr im Schauspielhaus. Der gerade aus Los Angeles von der Oscar-Verleihung zurückgekehrte Schauspieler Burghart Klaußner hat mit dieser Gesellschaftskomödie sein Regie-Debüt in Bochum gegeben. Der Streit zweier 11-jährigen Jungen löst einen Aufarbeitungsprozess der beiden Elternpaare aus. Man trifft sich und möchte in Ruhe alles besprechen. Doch unversehens brechen sich archaischere Impulse Bahn. Aus Gereiztheiten und Sticheleien werden handfeste Vorwürfe, die Situation läuft aus dem Ruder. Mit diabolischem Humor spießt Yasmina Reza in ihrem Stück unsere bürgerliche Gesellschaft auf und legt auf unterhaltsamste Weise die Abgründe unter der dünnen Schicht von Kultiviertheit offen.

Am Donnerstag, 18. März, um 19.30 Uhr folgt im Theater unter Tage die letzte Vorstellung von "Bermudadreieck". Für das Stück hat sich der Autor John Birke einen geheimnisvollen Ort einfallen lassen: Ein Ort, an dem alles möglich ist; an dem man sein kann, wer man will; ein Ort, an dem man wieder auftaucht, wenn man irgendwo anders untertauchen will. In der Uraufführung begegnen sich die historischen Figuren Karl May und Tom Ripley, jenseits von Zeit und Raum, um ihre wahre Identität zu entdecken.

Am Samstag, 20. März, werden gleich zwei Vorstellungen abgespielt. Im Schauspielhaus wird um 19.30 Uhr die letzte Vorstellung von Arthur Schnitzlers "Das weite Land" gezeigt. In den Kammerspielen läuft um 18.00 Uhr zum letzten Mal Elmar Goerdens Projekt "Work, Sex and Politics".

In "Work, Sex and Politics" hat Regisseur und Intendant Elmar Goerden drei Stücke von US Autor David Mamet, "Hanglage Meerblick", "Sexual Perversity in Chicago" und "November", zu einem großen Sittengemälde zusammengefügt. Das erste Stück handelt von Wettkampf mehrerer Immobilienmakler, die um ihre Zukunft kämpfen. Das Stück, im Original "Glengary Glen Ross", wurde mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt. Das zweite Stück "Sexual Perversity in Chicago" war ebenfalls im Kino zu sehen. Edward Zwick verfilmte den Stoff unter dem Titel "About Last Night" ("Nochmal so wie letzte Nacht"). David Mamet beschreibt in diesem Stück den ganzen normalen Wahnsinn von Beziehungen und die ganz normale Unfähigkeit zu lieben. Das dritte Stück "November" ist das jüngste des US-Autors und ist eine bitterböse Satire auf die Administration Bush. Der amtierende US-Präsident Charles Smith sieht eine Woche vor der erhofften Wiederwahl seine Felle davonschwimmen. Die Umfrageergebnisse im Keller, die Wahlkampfkasse leer; es hat nur noch für zwei TV-Spots gereicht. Geld muss her. Da kommt der Vertreter des Verbandes der Truthahnzüchter gerade recht. Ist es doch seit dem Zweiten Weltkrieg so Sitte, dass der Präsident medienwirksam einen Truthahn begnadigt, wofür der Verband Geld spendet. Doch Fünfzigtausend Dollar machen den Kohl nicht fett ...

Im Schauspielhaus ist am Samstag, 20. März, um 19.30 Uhr in "Das weite Land" eine weitere "Letzte" angesetzt. Regisseur Dieter Giesing hat mit einem hochkarätigen Ensemble Arthur Schnitzlers Tragikomödie in Szene gesetzt. Neben Catrin Striebeck, Ulli Maier, Felix Vörtler und Markus Boysen ist Burghart Klaußner in der Hauptrolle zu sehen. Klaußner ist in letzter Zeit durch den Film "Das weiße Band" einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Im Schauspielhaus spielte er auch in "Geschichten aus dem Wiener Wald" oder "Floh im Ohr".

Karten für alle Stücke sind an der Theaterkasse unter 0234 / 3333 - 5555 oder an der Abendkasse erhältlich. Weitere Informationen und Tickets auch unter tickets@schauspielhausbochum.de oder über die Homepage des Schauspielhauses: www.schauspielhausbochum.de

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