Samstag, 10. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 61555

Roth & Rau mit erfolgreichem ersten Halbjahr 2008

(lifePR) (Hohenstein-Ernstthal, ) .
- Umsatzanstieg um 59,0 % auf 103.669 TEUR
- EBIT plus 54,1 % auf 10.568 TEUR
- Auftragsbestand mit 278.040 TEUR auf Rekordniveau
- Anhebung der Umsatzprognose auf mindestens 250 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge von mindestens 10 %

Der Roth & Rau-Konzern konnte in den ersten sechs Monaten 2008 alle wichtigen Kennzahlen deutlich verbessern und seinen Wachstumskurs damit fortsetzen. Der Umsatz stieg um 59,0 % von 65.195 TEUR im ersten Halbjahr 2007 auf 103.669 TEUR im Berichtszeitraum. Der Anteil des durch Exporte erzielten Umsatzes lag bei 89,6 % nach 53,8 %. Der Geschäftsbereich Photovoltaik trug 99.880 TEUR zum Konzernumsatz bei, was einem Anteil von 96,3 % entspricht (2007: 92,6 %). Damit verbesserte sich der Segmentumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 65,5 % (2007:60.357 TEUR). Hier konnte Roth & Rau erneut von der starken Nachfrage nach Produktionsequipment für kristalline Silizium-Solarzellen sowie seiner Marktposition als einer der führenden Anbieter von Antireflexbeschichtungsanlagen sowie Turnkey-Produktionslinien profitieren. Der Umsatzanteil des Geschäftsbereichs Plasma- und Ionenstrahltechnologie lag bei 3.789 TEUR nach 4.830 TEUR. Der Rückgang ist auf unterjährige Umsatzschwankungen aufgrund des hohen Anteils an Projektgeschäften zurückzuführen. Dies wird sich voraussichtlich im Jahresverlauf wieder ausgleichen.

Investitionen

Die im zweiten Quartal durchgeführten Investitionen konnten die Basis für das zukünftige Wachstum weiter stärken. Insbesondere mit der Übernahme des Spezialsoftware-Anbieters AIS Automation Dresden GmbH sicherte sich Roth & Rau weitere Wettbewerbsvorteile.

"Durch die Integration der AIS bauen wir unseren Anteil in der Wertschöpfungskette in der Produktion kristalliner Silizium-Solarzellen aus und treiben gleichzeitig die Standardisierung unserer Turnkey-Produktionslinien weiter voran", erläuterte Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG. Um ihre hohe Technologiekompetenz, die einen wesentlichen Erfolgsfaktor darstellt, auszubauen und sich neue Schlüsseltechnologien zu sichern, schloss die Roth & Rau AG darüber hinaus einen Kooperationsvertrag mit der Schweizer Universität Neuchâtel. In einem dreijährigen Programm sollen Anlagen und Technologien für die Herstellung hocheffizienter kristalliner Silizium-Solarzellen entwickelt werden. Insgesamt 14 Mio. Euro will die Gesellschaft in dieses Projekt investieren. Im Hinblick auf das erwartete weitere Wachstum investierte Roth & Rau im ersten Halbjahr außerdem erneut in den Ausbau der Produktionskapazitäten am Standort Hohenstein- Ernstthal. Ab Mitte des dritten Quartals stehen zusätzlich 4.000 bis 5.000 m²Produktionsfläche zur Verfügung.

Ertragslage und Cashflow

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte um 54,1 % auf 10.568 TEUR (2007: 6.859 TEUR). Damit lag die EBIT-Marge mit 10,2 % auf dem Niveau der Vorjahresperiode und über dem Wert des Gesamtjahres 2007. "Die Erhöhung unserer Profitabilität ist eines unserer erklärten Ziele im laufenden Geschäftsjahr. Die Margen-Entwicklung im ersten Halbjahr belegt, dass die eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenpositionen erste Erfolge zeigen", erläuterte Finanzvorstand Carsten Bovenschen. "Die kontinuierliche Optimierung der Produktionsprozesse und des Materialeinsatzes hat dazu beigetragen, die Materialaufwandsquote zu senken." Der Geschäftsbereich Photovoltaik trug 10.474 TEUR zum EBIT bei, was einem Zuwachs um 53,0 % entspricht (2007: 6.846 TEUR). Das EBIT des Geschäftsbereichs Plasma- und Ionenstrahltechnologie stieg deutlich von -13 TEUR auf 73 TEUR und erreichte somit wieder die Gewinnzone. Das Konzernergebnis stieg überproportional um 97,2 % auf 9.612 TEUR.

Ausblick

Der Roth & Rau-Konzern rechnet auch in den kommenden Monaten mit einer steigenden Nachfrage nach Produktionsequipment für die Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen und geht daher von einer weiterhin dynamischen Geschäftsentwicklung aus. Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2008 in Höhe von 278.040 TEUR, der im Vergleich zum Vorjahr um 130,0 % gestiegen ist (2007: 120.888 TEUR), untermauert diese Einschätzung.

Der Vorstand erhöht daher seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2008 von 235 Mio. Euro auf mindestens 250 Mio. Euro und rechnet mit einer EBIT-Marge von mindestens 10 %.

Roth & Rau AG

Die Roth & Rau AG mit Sitz in Hohenstein-Ernstthal (ISIN DE000A0JCZ51) ist nach Marktanteilen einer der weltweit führenden Anbieter von Plasmaprozesssystemen für die Photovoltaikindustrie. Daneben bietet die Gesellschaft Komponenten und Prozesssysteme auf der Basis der Plasma- und Ionenstrahltechnologie für andere Branchen an. Die Anlagen werden von Roth & Rau entwickelt sowie in den Geschäftsbereichen Photovoltaik und Plasma- und Ionenstrahltechnologie produziert und weltweit vertrieben. Im Geschäftsbereich Photovoltaik bietet Roth & Rau vor allem Produktionsanlagen für die Antireflexbeschichtung sowie vollautomatisierte Produktionslinien (Turnkey-Produktionslinien) für die Herstellung von kristallinen Silizium Solarzellen an. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Fertigung von Anlagen für die Beschichtung von Dünnschichtsolarmodulen. Im zweiten Geschäftsbereich Plasma- und Ionenstrahltechnologie produziert die Gesellschaft Plasma- und Ionenquellen sowie Prozesssysteme für plasma- und ionenstrahlgestützte Dünnschichtund Oberflächenbearbeitungsverfahren. Kunden sind in diesem Geschäftsbereich insbesondere Unternehmen der Halbleiter- und der Automobilindustrie, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen verschiedener anderer industrieller Branchen einschließlich der Photovoltaik sowie Forschungsinstitute und Universitäten. Die Roth & Rau AG erzielte im Geschäftsjahr 2007 nach IFRS ein EBIT von 14 Mio. Euro bei einem Umsatz von 146 Mio.Euro und beschäftigte durchschnittlich 190 Mitarbeiter

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