Freitag, 20. Januar 2017


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Fehlender Nachwuchs - fehlende Forschung?

Duale Ausbildung in Klinik und Forschung muss dringend gefördert werden

(lifePR) (Berlin, ) Nachwuchssitzung "Viszeralmedizin 2008" am Mittwoch, 1. Okt. 2008, Pressekonferenz am 2. Oktober 13 Uhr ICC Berlin

Die duale Ausbildung von Medizinern, die sowohl in der Klinik als auch in der Forschung tätig sind, muss dringend gefördert werden. Die Erfahrung als Arzt oder Ärztin ist wichtig, um in der klinischen Forschung - sei es grundlagen-, krankheits- oder patientenorientierte Forschung - die richtigen Fragen zu stellen und aus den Erkenntnissen geeignete Schlussfolgerungen für die Praxis zu ziehen. Aber die Vereinbarkeit von beidem ist schwierig, und forschende Ärztinnen und Ärzte sind zunehmend rar. "Bei fehlendem Nachwuchs werden wir langfristig keine klinische Forschung mehr betreiben können," sagt Privatdozentin Dr. Britta Siegmund, Tagungssekretärin der "Viszeralmedizin 2008", die vom 1. bis 4. Oktober in Berlin stattfindet. Um den medizinischen Nachwuchs zu motivieren, den dualen Weg mit der Verbindung von Klinik und Forschung zu gehen und mögliche Lösungswege aufzuzeigen, ist der erste Kongresstag (Mittwoch der 1. Oktober ab 13.30 Uhr) dem Thema "Wege & Konzepte für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Viszeralmedizin" gewidmet. Medienvertreter sind herzlich zur Nachwuchssitzung eingeladen. Nähere Informationen auch unter www.dgvs.de und www.dgav.de. Die Pressekonferenz der Tagung findet statt am Donnerstag, den 2. Oktober um 13 Uhr im ICC Berlin, Salon Koch.

Zahlreiche Gründe halten junge Mediziner davon ab, sich in der Forschung zu engagieren:
· fehlende Anerkennung von Forschungszeiten im Rahmen der Facharztausbildung,
· bessere Besoldung von in der Krankenversorgung tätigen Ärzten
· fehlende Perspektiven
· mangelnde Wertschätzung der Forschung

Für die translationale Forschung, das heißt Forschung mit unmittelbaren Anwendungsperspektiven in der Praxis, sind diese "dualen" Mediziner dringend gesucht. Einen Lösungsansatz stellen die attraktiven Nachwuchsprogramme, wie z.B. das Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) oder das Max-Eder-Programm der Deutschen Krebshilfe dar, die hochqualifizierten Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit eröffnen, zu einem frühen Zeitpunkt eigenständig eine Arbeitsgruppe aufzubauen und Freiräume für die Forschung zu sichern.

In Workshops (ab 13.30) werden mit Vertretern der öffentlichen Förderer wie z.B. der DFG, der Universitäten sowie der Industrie Wege der Forschungsförderung diskutiert. Im Anschluss werden geförderte Nachwuchsgruppen aus der Gastroenterologie in mehreren parallelen Sitzungen ihre Projekte diskutieren. Abschließend soll in einer gemeinsamen Plenumsdiskussion (ab 17.30 Uhr) mit Prof. Guido Adler als Mitglied der Kerngruppe des Gesundheitsforschungsrates des BMBF, Rudolf Henke als 1. Vorsitzenden des Marburger Bundes, Prof. Josef Pfeilschifter als Mitglied des Präsidiums des Deutschen Hochschulverbandes, Prof. Jürgen Schölmerich als Vizepräsidenten der DFG sowie Privatdozentin Dr. Britta Siegmund als Emmy Noether Nachwuchsgruppenleiterin das Thema "Nachwuchsperspektiven in der akademischen Viszeralmedizin" diskutiert werden.

Rita Wilp pr und kommunikation

Rita Wilp public relations und kommunikation unterstützt wissenschaftliche Gesellschaften, Krankenhäuser und Rehaeinrichtungen in den Bereichen PR, Marketing, Corporate Design sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

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