Sonntag, 11. Dezember 2016


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Einmalige Chance

Internationale Freiwilligendienste: Über Renovabis engagieren sich bereits 21 junge Erwachsene in Ländern des östlichen Europas

(lifePR) (Freising, ) Auf die einmalige Chance eines freiwilligen Dienstes im Ausland für junge Erwachsene hat die Renovabis-Referentin für Internationale Freiwilligendienste, Wiltrud Wiemold, hingewiesen. "Die jungen Freiwilligen gewinnen durch ihren Einsatz vor Ort einen hautnahen Eindruck vom Leben der Menschen in einem anderen Land und Kulturkreis. Ihr Engagement in sozialen Einrichtungen macht sie außerdem sensibel für die Nöte der Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen", betonte Wiemold am Donnerstag (3. Dezember) in Freising. Die Politikwissenschaftlerin äußerte sich aus Anlass des Internationalen Tags der Freiwilligen ("International Volonteer Day") am Samstag (5. Dezember).

Das katholische Osteuropa-Hilfswerk ermöglicht es jungen Erwachsenen seit gut einem Jahr, Freiwilligendienste im Ausland zu leisten. Seitdem engagieren sich 21 junge Frauen und Männer in Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas. Dort bringen sie sich in Projekten ein, die zum Teil auch von Renovabis finanziell unterstützt werden. Renovabis fördert die internationalen Freiwilligendienste für vorläufig drei Jahre mit insgesamt 350.000 Euro.

"Die Länder im östlichen Teil Europas stehen wegen mancher Klischees nicht gerade auf der Wunschliste junger Erwachsener, die sich für einen Freiwilligendienst im Ausland entschieden haben", so Wiemold. Doch die anfängliche Skepsis der jungen Frauen und Männer, die einen Einsatz im Osten Europas leisteten, wandele sich nicht selten schnell in große Begeisterung. "Die jungen Freiwilligen machen gerade wegen bestehender Vorurteile besonders intensive positive Erfahrungen und entwickeln meist eine ganz besondere Beziehung zu ihren Einsatzländern", betont Wiemold. Diese Erlebnisse seien nicht zu unterschätzen, da sie das ursprüngliche Bild vom "grauen Osten" in den Köpfen junger Erwachsener erheblich korrigierten.

"Voll von neuen Eindrücken"

Zu den jungen Freiwilligen gehört etwa Hannah Wagner aus Hochheim. Die 18-jährige Abiturientin leistet ihren Freiwilligendienst im russischen Priozersk. Dort engagiert sie sich in einem Heim für schwer-mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche. In ihrem Erfahrungsbericht unterstreicht Wagner, dass das Jahr in Russland für sie als Freiwillige "voll von neuen Eindrücken, einer neuen Sprache, neuen Menschen, einfach einem völlig neuen Leben" sei. Das Wesentliche bleibe für sie jedoch die Arbeit im Kinderheim, betont die Hochheimerin. "Nachdem ich bereits in Deutschland ein Praktikum in einer Einrichtung für behinderte Kinder gemacht habe, werde ich immer wieder wütend, wenn ich sehe, dass diese Kinder hier in Russland unter vollkommen anderen Bedingungen aufwachsen und nie auch nur annähernd dieselben Chancen haben werden", so die Abiturientin. Und sie unterstreicht, wie wichtig gerade deswegen die Freiwilligenarbeit in diesen Projekten sei. Wagner schreibt: "Ich hoffe sehr, dass sich auch in Zukunft weiterhin neue Jugendliche dafür begeistern lassen werden, denn die Kinder in den russischen Kinderheimen sind so sehr angewiesen auf Menschen, die sich für sie interessieren und die bereit sind, Stück für Stück das System zu verändern."

Mehr zu Renovabis auch im Internet unter www.renovabis.de

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