Mittwoch, 18. Januar 2017


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Leitfaden des European Pain Forum

Mehr Informationen gegen Schmerzen

(lifePR) (Köln, ) Der Umgang mit rezeptfreien Schmerzmitteln bei alltäglichen Schmerzen ist in Deutschland geprägt von Ängsten vor Risiken und Nebenwirkungen. Über 60 Prozent der Deutschen erleiden lieber ihre Schmerzen als ein Schmerzmittel dagegen zu nehmen. Fast 50 Prozent machen sich Sorgen wegen der Nebenwirkungen, nur 21 Prozent halten Schmerzmittel für sicher. Die Folge: Deutschland ist unterversorgt, wenn es um die Behandlung alltäglicher Schmerzen geht.

Auch Kinder leiden in Deutschland mehr als nötig: Nur 47 Prozent der befragten Eltern stufen Schmerzmittel als sicher ein, entsprechend geben auch insgesamt nur 45 Prozent ihren Kindern Arzneimittel.

Das zeigt die Studie "Schmerz & Schmerzmittel ins rechte Licht gesetzt", eine im Auftrag des Unternehmens Reckitt Benckiser ("Nurofen") durchgeführten Befragung von über 8000 Menschen aus acht europäischen Ländern zum Thema Schmerzen und Schmerzmittel. Das "European Pain Forum", eine von Reckitt Benckiser unterstützte Experten-Initiative, hat auf Grund dieser Ergebnisse die Leitfäden "Den Schmerz verstehen" und "Das Kind und seinen Schmerz verstehen" entwickelt, um Schmerzbetroffene und Eltern über den sinnvollen Umgang mit Schmerzmitteln bei alltäglichen Schmerzen zu informieren.

Professor Dr. Dr. Stefan Evers vom Universitätsklinikum Münster, der die Studienergebnisse im Rahmen des 1. Berliner Schmerz-Dialoges im Mai erstmals der Presse vorstellte, plädiert: "Zur Verbesserung der Versorgung alltäglicher Schmerzen ist die Information des Patienten besonders wichtig: Gerade die Sicherheit von Schmerzmitteln bei bestimmungsgemäßem Gebrauch - auch bei Kindern - wird in Deutschland stark unterschätzt. Die Angst vor Risiken und Nebenwirkungen ist überdurchschnittlich groß."

Denn Schmerzmittel können bei bestimmungsgemäßem Gebrauch die Lebensqualität verbessern - ohne die Gefahr von Abhängigkeit oder Nebenwirkungen. Bestimmungsgemäßer Gebrauch bedeutet, dass eine Einnahme sofort erfolgt, wenn der (bekannte) Schmerz auftritt und Schmerzmittel an maximal drei aufeinander folgenden und maximal zehn Tagen im Monat genommen werden. Bei Dosierung und Einnahmeintervallen sowie Kontraindikationen sind die Angaben im Beipackzettel zu beachten.

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