Sonntag, 11. Dezember 2016


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Le Mans Series, 5. Lauf in Silverstone, Großbritannien, Vorschau: Porsche kommt als Meister zum Finale

(lifePR) (Stuttgart, ) Mit drei Meistertiteln in der Tasche kommt Porsche zum Finale der Le Mans Series 2008 nach Silverstone. Jos Verstappen (Niederlande) hat sich mit seinem Sieg im RS Spyder bereits beim vorletzten Saisonrennen auf dem Nürburgring den Fahrertitel in der LMP2-Klasse geholt. Gleichzeitig feierte sein Team Van Merksteijn Motorsport den Gewinn der Teamwertung. Vier Siege des 476 PS starken Sportprototyps aus Weissach in vier Rennen sicherten Porsche vorzeitig die Herstellerwertung - und das im Premierenjahr des RS Spyder in Europa. Das 1.000-Kilometer-Rennen auf dem 5,141 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs in Silverstone wird am Sonntag um 11.20 Uhr Ortszeit (MEZ 12.20 Uhr) gestartet und führt über 195 Runden oder maximal sechs Stunden. 47 Rennwagen sind zum Finale gemeldet.

Der Ehrgeiz des Meisterteams Van Merksteijn und seiner Fahrer ist auch nach dem Titelgewinn ungebrochen. "Ein Sieg wäre die Krönung einer großartigen Saison", sagt Jos Verstappen, der sich den RS Spyder mit seinem Landsmann Peter van Merksteijn teilt. Als Formel-1-Fahrer war der 36-Jährige sieben Mal in Silverstone am Start und freut sich auf den Kurs. "Es ist eine tolle Strecke mit vielen schnellen Kurven und nicht einfach zu fahren. Vor allem die Copse-Corner und die drei aufeinander folgenden Kurven Maggots, Becketts und Chapel haben es in sich. Mit unserem Auto wird das Rennen sicher viel Spaß machen, denn der Schlüssel zu guten Rundenzeiten ist eine gute Balance - und die hatten wir bisher immer." Teameigner van Merksteijn ist das Nürburgring-Rennen nicht gefahren und liegt mit 28 Punkten hinter Verstappen (38 Punkte) auf Platz zwei der Fahrerwertung.

Punktgleich auf Rang drei folgen John Nielsen und Casper Elgaard vom zweiten Porsche-Kundenteam Essex. Die Dänen wollen beim Finale den Vizetitel für Fahrer und Team holen. In der Teamwertung stehen die Chancen dank eines kommoden Vorsprungs von sieben Zählern auf die Drittplatzierten sehr gut. Für den Vizetitel in der Fahrerwertung müssten sie auf jeden Fall vor Verstappen/van Merksteijn ins Ziel kommen. In dieser Saison holten sie bereits einen Sieg in Monza sowie zwei dritte Plätze in Barcelona und Spa. Während Silverstone für den zweimaligen dänischen Tourenwagen-Meister Elgaard neu ist, kennt Sportwagen-Legende Nielsen den Kurs sehr gut. "Eine fahrerisch anspruchsvolle und wunderschöne Strecke", schwärmt der Le-Mans-Sieger von 1990.

Das Porsche-Kundenteam Horag Racing aus der Schweiz möchte beim letzten Saisonrennen einen Sprung nach vorne machen. Vor dem Finale liegt das Team mit knappem Rückstand auf Rang vier der LMP2-Teamwertung. Gefahren wird der RS Spyder von einem gut eingespielten Fahrer-Trio, bestehend aus Fredy Lienhard (Schweiz), Jan Lammers (Niederlande), ehemaliger Formel-1-Fahrer und Le-Mans-Sieger von 1988, sowie Didier Theys (Belgien). Das Ziel der Routiniers ist es, den zwei Podiumsplätzen von Monza und Spa-Francorchamps zum Abschluss einen dritten hinzuzufügen.

Noch völlig offen ist der Titelkampf in der seriennahen GT2-Klasse. Als Zweite haben Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg) und Alex Davison (Australien) im 911 GT3 RSR nur drei Zähler Rückstand auf die führenden Ferrari-Piloten Robert Bell und Gianmaria Bruni. In drei der vier Rennen schaffte es das Porsche-Duo vom Team Felbermayr-Proton als Zweiter aufs Podium, doch ein Sieg steht noch aus. "Die Konkurrenz ist unheimlich hart in unserer Klasse", sagt Lieb, der Silverstone-Sieger von 2005. "Aber Alex und ich werden kämpfen und alles versuchen, um das Rennen und die Meisterschaft noch zu gewinnen." Auf Platz fünf der GT2-Wertung liegen der österreichische Porsche-Werksfahrer Richard Lietz und sein Teamkollege Raymond Narac (Frankreich) vom Team IMSA Performance Matmut. In Silverstone starten insgesamt sechs Porsche 911 GT3 RSR in der GT2-Klasse.

Eurosport überträgt die Startphase des 1.000-Kilometer-Rennens am 14. September eine halbe Stunde live und zeigt ab 22.30 Uhr eine Zusammenfassung. Der Pay-TV-Kanal MotorsTV plant eine umfangreiche Berichterstattung mit drei je einstündigen Live-Blocks.

Stand nach vier von fünf Läufen der Le Mans Series 2008:

Punkte Fahrer LMP2
1. Jos Verstappen, Porsche, 38
2. Peter van Merksteijn, Porsche, 28
3. Casper Elgaard, John Nielsen, Porsche, 28
4. Matthieu Lahaye, Pierre Ragues, Pescarolo, 21
5. Didier Theys, Jan Lammers, Porsche, 17

Punkte Fahrer GT2
1. Gianmaria Bruni, Robert Bell, Ferrari, 30
2. Alex Davison, Marc Lieb, Porsche, 27
3. Ben Aucott, Ferrari, 18
4. Stéphane Daoudi, Ferrari, 16
5. Raymond Narac, Richard Lietz, Porsche, 15

Daten und Fakten

Das ist die Le Mans Series

Die 2004 erstmals ausgetragene Le Mans Series (LMS) bietet den Fans spannenden Sportwagensport. Das Reglement basiert auf dem Regelwerk der 24 Stunden von Le Mans. In dieser Saison werden fünf Wertungsläufe auf Traditionsrennstrecken in Europa gefahren. Die Rennen gehen über die Distanz von 1.000 Kilometern. Die LMS ist das europäische Gegenstück zur American Le Mans Series (ALMS) in den USA und Kanada.

Das Starterfeld bilden zwei unterschiedliche Sportfahrzeug-Kategorien: Sportprototypen und Seriensportwagen. Sie sind in vier Klassen eingeteilt:

Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 750 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm (in der ALMS: 750 PS/925 Kilogramm). Leistungsgewicht: rund 1,2 kg/PS.

Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 475 PS (mit Saugmotor) und 825 Kilogramm Mindestgewicht (in der ALMS: 475 PS/800 Kilogramm). Leistungsgewicht: rund 1,7 kg/PS. In dieser Klasse startet der Porsche RS Spyder.

Klasse GT1: Stark modifizierte Seriensportwagen mit bis zu 650 PS und einem Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der ALMS: 650 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm).

Klasse GT2: Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 450 bis 470 PS und einem Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der ALMS: 450 bis 470 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm). In dieser Klasse ist der Porsche 911 GT3 RSR am Start.

Alle Rennwagen starten gleichzeitig, werden aber nach Klassen getrennt gewertet. Dieses System sorgt für abwechslungsreiche und spannende Rennen mit vielen Überholmanövern. Punkte gibt es nur für die Platzierung in der jeweiligen Klasse. Meistertitel werden in allen vier Klassen für Fahrer, Hersteller und Teams vergeben. Porsche-Werksfahrer Marc Lieb gewann 2005 und 2006 den Fahrertitel in der Klasse GT2.

Der RS Spyder ist in dieser Saison erstmals in der Le Mans Series am Start.

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