Freitag, 20. Januar 2017


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Anna Kott: Berlin relatives

Fotografie

(lifePR) (Berlin, ) Ballett, Burlesque, Kitsch und Tattoos – das visuelle Universum von Anna Kott ist barock, melancholisch, vergnügt und fröhlich zugleich. Stärke und Schwäche, souveräne und peinliche Körperlichkeit, Anmut und Unbeholfenheit – das sind Widersprüche, die sie in ihren Bildern festhält. Die Frauen, die sie malt, zeichnet und fotografiert, erscheinen als in sich versunkene, kraftvolle, selbst bestimmte, etwas gefährliche und beunruhigende Wesen. Ballerinas, Dragqueens, Stripperinnen, Rock-Stars, athletische, tätowierte Körper, die dann plötzlich ihre Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit durchscheinen lassen. Die verrauchte Boudoir-Stimmung mischt sich hier mit Vanitätsmotiven, poetischen Metaphern, Religion und Sexualität. Es sind Porträts, Silhouetten, Fragmente – die Geschichte wird nie zu Ende erzählt, vieles bleibt der Fantasie des Betrachters überlassen, vieles bleibt verborgen. Die wahre Kunst liegt in der Andeutung. Die Fotos von Anna Kott erinnern an die Stimmung in Filmen von Sophia Coppola, gleichzeitig sind sie von Berlin und der Energie dieser Stadt geprägt, von der Tatsache, eine Frau und frei zu sein – eine sehr persönliche, malerische Welt, gehalten in Pastelltönen, voller Poesie und Kontraste. mehr

Anna Kott wurde 1975 in Ruda Śląska geboren, sie ist vor allem für Ihre Malerei bekannt. Seit 2010 wird sie von Alexander Ochs Galleries Berlin / Beijing vertreten. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Die Ausstellung im Polnischen Institut ist eine Präsentation von Fotografien, die Anna Kott in verschiedenen Berliner Milieus und Subkulturen gemacht hat – eine ganz subjektive, mal wilde, mal zurückhaltende Art der Betrachtung.

Ausstellungsdauer bis 25.11.2012

5. Europäischer Monat der Fotografie Berlin
19. Oktober – 25. November 2012

www.mdf-berlin.de

Ort: Polnisches Institut Berlin, Burgstraße 27, 10178 Berlin

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