Freitag, 09. Dezember 2016


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Osthandel weiter auf Wachstumskurs

Steigerungsraten werden jedoch geringer

(lifePR) (Hamburg, ) Auch nach dem Rekordjahr 2011 bleibt der deutsche Osthandel auf Wachstumskurs. Im ersten Halbjahr 2012 konnte er um fast sieben Prozent auf ein Gesamtvolumen von 174,1 Milliarden steigen. Das geht aus den im August vorgelegten Zahlen des Statischen Bundesamtes hervor.

Allerdings hat sich der Anstieg abgeschwächt. Wuchs der deutsche Handel mit den Staaten Mittel- und Osteuropas, Zentralasiens und des Südkaukasus in den ersten drei Monaten 2012 noch um 8,9 Prozent, konnte er im ersten Halbjahr 2012 nur noch um 6,7 Prozent zulegen. Der deutsche Osthandel folgt damit dem Trend des deutschen Außenhandels insgesamt, der im ersten Quartal um 5,3 Prozent zulegte und für das erste Halbjahr 2012 nur noch ein Wachstum von knapp 3,7 Prozent aufweist. Dieser Abwärtstrend ist bereits seit Juni 2011 zu beobachten. "Wir bekommen hier natürlich die globale Wirtschaftskrise und die Eurokrise zu spüren", sagt Dr. Hanno Stöcker, Geschäftsführer des OMV. "Jedoch darf man dabei nicht vergessen, dass wir im vergangenen Jahr extrem hohe Steigerungsraten hatten, dieses Niveau konnte einfach nicht gehalten werden. Der Osthandel präsentiert sich immer noch stärker als der deutsche Handel insgesamt."

In der Region wuchs der deutsche Handel mit den Staaten der GUS von Januar bis Juni 2012 mit einem Plus von 13,4 Prozent am deutlichsten und erreichte einen Umsatz von 49,7 Milliarden Euro. Mit den Staaten der EU und Südosteuropas verzeichnete die Bundesrepublik Zuwächse von 4,3 Prozent und kommt auf einen Außenhandelsumsatz von knapp 124,5 Milliarden Euro.

Russland etabliert sich als Tophandelspartner

Wie bereits Im ersten Quartal liegt Russland auch im ersten Halbjahr 2012 auf Platz 1 der Tophandelspartner Deutschlands im Ostgeschäft. Der deutsche Handel mit Russland erreichte in diesem Zeitraum ein Volumen von knapp 40 Milliarden Euro - das ist ein Plus von 15,5 Prozent im Jahresvergleich. Polen liegt weiterhin auf Platz zwei der wichtigsten deutschen Handelspartner in Mittel- und Osteuropa. Der Warenaustausch mit dem ehemals größten Osthandelspartner Deutschlands ging jedoch um 0,1 Prozent zurück und erreichte ein Volumen von 37,6 Milliarden Euro. Auf Platz drei der wichtigsten deutschen Handelspartner in der Region lag im ersten Halbjahr 2012 Tschechien mit einem Umsatz von knapp 33 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung von 3,9 Prozent.

Bemerkenswert sind die Zuwächse mit Deutschlands Osthandelspartnern Nummer 5 und 6, Slowakei und Rumänien. Hier konnten Steigerungsraten von 10,2 bzw. 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielt werden. Mit der Slowakei kommt Deutschland im ersten Halbjahr 2012 auf einen Handelsumsatz von 11,6 Milliarden Euro, mit Rumänien auf 9,0 Milliarden Euro.

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