Dienstag, 06. Dezember 2016


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Ab 4. Juli: Flüchtlinge werden in der Jugendherberge Bad Iburg aufgenommen

(lifePR) (Hannover, ) Ab dem morgigen Samstag (4. Juli 2015) werden in der DJH Jugendherberge Bad Iburg bis zu 60 syrische und irakische Familien mit Kindern, die aus dem Bürgerkriegsgebiet nach Deutschland geflüchtet sind, untergebracht. Damit sorgt das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport für eine weitere Entlastung der Hauptstandorte der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI). Von Mitte August bis Ende September 2015 wird die Jugendherberge noch durch Schulklassen genutzt. Vom 1. Oktober 2015 bis zum 31. März 2017 wird sie dann komplett zur Außenstelle der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen. Bis zu 150 Flüchtlinge können hier wohnen.

Die Flüchtlinge werden in der Jugendherberge voll verpflegt und durch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der Diakonie Osnabrück betreut. Rund um die Uhr wird Sicherheitspersonal zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner bereitgestellt. In der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes bekommen sie bereits u. a. Sprachkurse, Wegweiserkurse und vieles mehr, natürlich werden auch die Kinder von dafür geschultem Personal betreut. Nach dem Aufenthalt in der Landesaufnahmebehörde ziehen sie in die ihnen zugewiesene niedersächsische Kommune um.

Die Aufnahme von weiteren Asylbewerberinnen und -bewerbern in der Jugendherberge in Bad Iburg entschärfe angesichts der weiter ansteigenden Zugangszahlen die aktuelle Situation in den Standorten der LAB NI, so Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius. "Klar ist aber auch, dass das noch nicht reicht. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, so schnell wie möglich weitere Standorte für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zu eröffnen." Die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen hat aktuell vier Standorte in Braunschweig, Bramsche, Friedland und Osnabrück. Hinzu kommen weitere Außenstellen in Hildesheim, Duderstadt und Groß Denkte. Aktuell befindet sich das Ministerium in intensiven Gesprächen, um weitere Standorte aufzubauen, unter anderem in Osterode und Oldenburg.

"Wir helfen den Menschen, die vor Krieg, Gewalt, Terror und Verfolgung fliehen und bei uns Zuflucht suchen", sagte Pistorius weiter. "Darum bedanken wir uns bei dem Deutschen Jugendherbergswerk, der Stadt Bad Iburg, der Diakonie Osnabrück und dem Landkreis Osnabrück für das Entgegenkommen und die schnellen und problemlosen Gespräche." Pistorius weiter: "Ich habe mich sehr gefreut, dass schon viele Menschen in Bad Iburg ihre Bereitschaft signalisiert haben, die Flüchtlinge ehrenamtlich, durch Sachspenden und vieles mehr zu unterstützen. Das ist ein tolles Signal des Willkommens aus Bad Iburg!"

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