Samstag, 10. Dezember 2016


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Erste Single von DSDS-Kandidatin Michelle Bowers

(lifePR) (Stuttgart, ) Seit 1. November 2009 hat Michelle Bowers nicht nur einen Plattenvertrag in der Tasche. Unter dem Stuttgarter Label "Mystical Hunters Records" hat sie mit dessen Produzenten Gustl Gensmantel auch schon die erste Single aufgenommen. Doch das sind nicht die einzigen Überraschungen, mit denen die junge Künstlerin jetzt aufwartet.

"Ja, für mich bist Du Luft, Du...!" - Dieter Bohlens Worte waren schlicht niederschmetternd. Zunächst. Doch nach einer Kunstpause, die den beiden anderen Juroren, der MTV-Moderatorin Nina Eichinger und dem Musikmanager Volker Neumüller die Gelegenheit gab, zu sagen: "Das deckt sich nicht ganz mit unserer Meinung", vollendete der "Pop-Titan" (RTL) seinen Satz: "...Aber ich brauche nichts mehr in meinem Leben als Luft zum Atmen!" - Die erste Hürde für eine Teilnahme an der sechsten Staffel des Gesanges-Contests "Deutschland sucht den Superstar 2009", kurz: DSDS genannt, war für Michelle Bowers damit genommen. Nach dieser Präsentation schaffte es die Löwe-Geborene mit der leicht souligen Stimme sich von den ursprünglich über 32.000 Kandidaten abzuheben und sich damit in die engere Auswahl zu katapultieren. Dann kam sie weiter und weiter - bis sie sich bis auf Platz 15 vorgekämpft hatte. An dem Punkt musste sie dann schließlich ausscheiden. Erste Erfahrungen mit der knallharten Seite des Show-Biz. Da waren das vorherige Kinder- sowie das "Supertalent"-Casting weitaus harmloser. Beides durfte Michelle bereits als 15-Jährige erleben, nachdem ihre Mutter Angela sie unter der Dusche hatte singen hören. Aber diese Anekdote ist ja bekannt. Ebenso wie die Geschichte, dass Michelle schon seit der ersten DSDS-Staffel von dem Wunsch beseelt war, einmal mit dabei zu sein - und dieser Traum dann so groß wurde, dass sie am Ende ihre Bewerbung losschickte, ohne Mama davon in Kenntnis zu setzen. Die fiel natürlich erst einmal aus allen Wolken, als die Einladung zur Vorstellung in's Haus flatterte. Nicht, dass es in dem kleinen US-amerikanisch-fränkischen Haushalt ansonsten eher ruhig zuginge. Allein der Pekinese "Brösel", der Yorkshire-Terrier "Lucy" sowie die Katze "Sailormoon" sorgen bei den Bowers für jede Menge Action. "Aber nach dieser Nachricht war die Aufregung dann richtig groß." Prompt hatte die Wirtschaftsschülerin kurz vor ihrem Auftritt "wieder einen Schub". Noch ein Fakt, über den schon längst jeder Bescheid weiß: Michelle leidet seit ihrer Kindheit an Rheuma, mit eineinhalb Jahren lag sie 17 Tage lang im Koma. Immer wieder macht ihr diese Krankheit einen Strich durch die Rechnung. In allen Medien war darüber zu lesen, zu hören und zu sehen.

"Gen-Manipulation"

Doch immer wieder rappelt sie sich auf, joggt, schwimmt, fährt Inliner-Skates, spielt Basketball. Sport hat einen großen Stellenwert in ihrem Leben. Vermutlich die Gene väterlicherseits: Michelles Patenonkel ist kein Geringerer als der Beko Basketball-Bundesliga-Spieler Aniekan "Koko" Archibong, der jetzt bei den "Giants" in Düsseldorf spielt.

Was hingegen die Musik betrifft, so hatte da wohl auch eine "Gen-Manipulation" seitens der Mama stattgefunden. "Wir haben zu Hause immer gesungen. Mein Onkel war Berufs-DJ. Ich bin quasi aufgewachsen mit Percy Sledge, Otis Redding und all der anderen Größen der Soul-Szene. Ich höre sie bis heute sehr gerne. Und das hat wohl doch einen enormen Einfluss auch auf meine Tochter genommen", erzählt die gebürtige Dillenburgerin, die mit Michelle und ihrem Vater zunächst in deren Geburtsstadt Frankfurt am Main und dann in den USA gelebt hatte, bevor sie schließlich wieder ins Fränkische zurückkehrten und nach Viereth-Trunstadt zogen. Aber auch das ist sicherlich schon mal irgendwo durch die Presse gegangen. Genauso wie die Sache mit der Diagnose "Tunnelblick". Auch da hatten die Gene mütterlicherseits - in diesem Fall leider wohl ein wenig mitgemischt: "Meine Tante hat diese als unheilbar geltende Krankheit." Mit einer derartigen Vorbelastung - so die Ansicht der untersuchenden Mediziner - würde Michelle sicher das gleiche Schicksal bevorstehen. Sie drohte allmählich zu erblinden.

Entwarnung

Angela Bowers wollte das nicht tatenlos hinnehmen. Sie recherchierte nach allen Richtungen, stellte Michelle diversen Ärzten vor. Parallel dazu stieß sie auf eine Therapie, die auf Kuba angeboten wird. Diese verspricht eine 80-prozentige Heilungschance - gegen ein Honorar von umgerechnet etwa 10.000 Euro. Eine Summe, der nicht von den Krankenkassen übernommen wird. Geld, das aber auch die kleine Familie schlicht nicht hat. Erneut war die Initiative von Mama Bowers gefragt. Die ließ die Sache in den Medien samt einem Spendenaufruf publizieren. Und gerade als die ersten Beträge eingingen, kamen die endgültigen Testergebnisse: Bei Michelles eingeschränktem Sichtfeld handelt es sich nicht um die gefürchtete "Retinopathia Pigmentosa". Vielmehr rechne man damit, dass ihr Zustand - "es ist, als würde ich durch eine leere Klopapier-Rolle schauen" - sich als temporäres Symptom herausstelle, sie demnach also über kurz oder lang wieder normal sehen wird.

Die eingegangenen Spendengelder, die während der ganzen Zeit treuhänderisch vom Deutschen Roten Kreuz in Oberhausen verwaltet wurden, wollen die Bowers den Flutkatastrophenopfern in Indonesien zukommen lassen. Wer allerdings glaubt, dass sich da ein hoher Betrag angesammelt habe, irrt. "Es waren gerademal rund 800 Euro."

Fröhlicher, ernsthafter Teenager

In ein paar Monaten schließt Michelle die Schule mit der Mittleren Reife ab. Da sie weniger ein Star oder Sternchen ist, sondern vor allem ein junger Mensch mit Zukunft, hat sie sich über selbige bereits ein paar Gedanken gemacht: "Ich will in jedem Fall in den sozialen Bereich. Entweder in der Kinderpflege, oder in einem Beruf, in dem ich mit behinderten Kindern zu tun habe." Dass die Arbeit mit Kids nur das reinste Vergnügen ist, das macht sie sich nicht vor. Sie weiß, dass diese Branche alles andere als ein Zuckerschlecken ist. "Ich habe schon einige Erfahrungen gesammelt, als Praktikantin in verschiedene Einrichtungen reingeschnuppert. Sogar im Kinderhospiz. Natürlich ist das traurig. Aber ich habe auch viel Freude daran. Ich kann gut mit den Kleinen umgehen."

Wer bislang nur die "Show-Michelle" erlebt hat, kann sich diese Ernsthaftigkeit kaum vorstellen. Sie ist ein überaus fröhlicher Teenager, wirkt völlig frisch und unbelastet. Doch es gibt auch einen Teil in ihr, der an Reife ihrem Alter weit vorausgreift. Sicherlich ein Ergebnis ihrer eigenen gesundheitlichen Einschränkungen. Dass sie so offen über ihre chronische Krankheit spricht, hat nichts mit Koketterie zu tun. Im Gegenteil: "Ich will einfach nur aufklären." Deshalb ergriff sie auch gerne die Gelegenheit, an einer Ausgabe der RTL-II-Serie "Welt der Wunder" mitzuwirken, in der es um das Thema Rheuma geht. Ausgestrahlt wird die Sendung am Sonntag, 29. November 2009, um 19.00 Uhr.

Aber auch ihre Mutter ist durch ein Nierenleiden mitunter stark angeschlagen. Wer in seiner Biografie über derlei Erfahrungen verfügt, kann nicht immer nur lachen und scherzen. Eigentlich sei es im Nachhinein betrachtet fast schon wieder ein Glücksfall. "Man bleibt viel realistischer." Träume ja, Illusionen: nein. Natürlich sei sie enttäuscht gewesen, bei DSDS nicht weiter nach vorne gekommen zu sein. "Aber, hey, es gibt ja schließlich auch noch etwas anderes im Leben." Auch Angela sieht die bisherigen Erfolge in Michelles Gesangskarriere eher nüchtern: "Ich habe meiner Tochter gesagt: Sollten die Schulnoten unter der ganzen Sache leiden, blase ich alles ab."

Single in Download-Shops

Das ist die eine Seite. Die andere, dass sie ihre Tochter unterstützt, wo sie nur kann, ihr - soweit es ihr möglich ist - jeden Wunsch erfüllt. Da die schulischen Leistungen der 17-Jährigen bislang nicht schwächer geworden waren, nahm sie es auch gerne auf sich, Michelle nach Stuttgart zu fahren, um die noch Minderjährige bei den Verhandlungsgesprächen in Sachen Plattenvertrag zu vertreten. Mit Erfolg. Seit dem 1. November dieses Jahres sind Michelle Bowers und das Label "Mystical Hunters Records" Partner. Neben der Produktion hat Gustl Gensmantel zudem das Management der jungen Sängerin übernommen. Weil auch der Michelle's Stimme vor allem im Pop-Soul-Bereich angesiedelt sieht, sorgte er gleich für eine entsprechende Produktion: "Es ist eine Cover-Version des Titels ,Upside down', mit dem Diana Ross 1980 einen Riesen-Hit in allen relevanten Charts landete." Am 4. Dezember schon soll Michelles allererste Single veröffentlicht werden und bei allen wichtigen Musik-Download-Shops verfügbar sein.

Auch die nächsten Schritte stehen schon fest: In absehbarer Zeit soll ein Pop-Soul-Album erscheinen. Schon jetzt freut sich Michelle riesig auf diese Produktion - "auch wenn Gustl manchmal ganz schön streng mit mir ist". Doch sie schätzt seine langjährige Erfahrung und die Art, wie er ihre Disziplin fordert. "Natürlich macht es Spaß. Aber es ist halt auch und vor allem erst einmal Arbeit."

Weitere Infos gibt es unter anderem auf folgenden Webseiten

www.mh-records.de,

www.vpm-promotion.de,

www.michellebowersmusic.com, www.myspace.com/michellebowers06081992,

www.clipfish.de/special/dsds/video/2926216/michelle-bowers-beim-dsds-casting/

Buchungsanfragen für Live-Auftritte können direkt an Gustl Gensmantel unter der Mobilfunknummer 0172 7323460 gerichtet werden.

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