Mittwoch, 28. September 2016


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Grüner Wohnen von Anfang an

Wohnungswirtschaft: Mehr Attraktivität für Mieter schaffen / Kostengünstige Lösungen gefragt / "Grüne" Investitionen nehmen zu / Natürliche Umgebung steigert Wohn- und Lebensqualität / "Hecke am laufenden Meter" sorgt schnell für ein gepflegtes Umfeld

(lifePR) (Emmerich, ) Die stagnierende Nachfrage nach Wohnraum und ein parallel abnehmender Bedarf an neuen Wohnungen bestimmen aktuell den Markt. Um den steigenden Ansprüchen der Mieter auch in Zukunft zu genügen, sind innovative und zugleich kostengünstige Lösungen gefragt. Dringender Handlungsbedarf besteht dabei u. a. bei der Instandsetzung der Bestände. Auch bei der Begrünung der Außenanlagen sind Umrüstungs- und Sanierungsmaßnahmen nötig, um bestehende Wohnanlagen weiterhin attraktiv zu gestalten. Gleiches gilt für Neubauten: Hier kommen ebenfalls immer häufiger alternative Gestaltungskonzepte zum Einsatz.

Generell müssen Wohnungsbaugesellschaften einem geänderten Lebensgefühl Rechnung tragen: Das Bedürfnis nach Sicherheit, Anonymität und Individualität im privaten Lebensraum wächst. Rückzugsmöglichkeiten sind gefragt, um sich abzugrenzen und sich Blicken, Lärm und Hektik zu entziehen. Auch ein gesteigertes Umweltbewusstsein und der wachsende Wunsch nach Ästhetik stellen neue Anforderungen an das Wohnen der Zukunft. Pflanzliches Grün spielt dabei eine zentrale Rolle.

Herne: Neubau mit grünen Akzenten

Die Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG (WHS) setzte bereits Mitte 2008 "grüne" Schwerpunkte: Auf dem ehemaligen Gelände des Herner Fuhrparks ist eine neue Wohnanlage in mediterranem Stil entstanden. Die 36 geräumigen Zweizimmer-Wohnungen mit Loggien und die drei Penthouse-Wohnungen sind barrierefrei und für das Wohnen im Alter ausgelegt. Die rund 3.000 Quadratmeter große neue Grünanlage rund um den Wohnkomplex sorgt für ein gepflegtes Erscheinungsbild und steigert die Wohn- und Lebensqualität der 50- bis 85-jährigen Bewohner.

Rund um den Neubau an der Siepenstraße wurde mit natürlichen Begrünungselementen gearbeitet. Bei der Gestaltung entschied sich der Bauherr für die "Hecke am laufenden Meter". Das patentierte System der international tätigen Mobilane GmbH besteht aus einzelnen Heckenmodulen mit ausgewachsenen Kletter- und Heckenpflanzen verschiedenster Sorten. Sie bilden im Handumdrehen eine blickdichte, grüne Wand - auch im Winter. Die Pflanzen stützen sich auf ein stabiles Metall-gitter und wachsen in substratgefüllten Kästen. Diese zersetzen sich nach der Pflanzung, so dass sich die Hecke fest im Boden verwurzeln kann. Schon vor dem Einzug der neuen Mieter ist so ein grünes und attraktives Wohnumfeld entstanden, das mit einem geringen Aufwand an Wartung und Pflege auskommt.

Sicht- und Lärmschutz in "grün"

Besonderen Wert legte die WHS darauf, den Müllplatz von Beginn an dauerhaft zu verdecken. Statt Sichtschutzmauern oder Holzwänden bestimmt nun natürliches Grün das Bild. Die Abfallbehälter verschwanden innerhalb eines Tages hinter einer Umpflanzung aus 1,80 Meter hohen Hecken. Die einzelnen Module, dicht mit Efeu bewachsen, sind durch Bügel miteinander verbunden. Gestalterisch konsequent wurden die Elemente auch als Einfassung entlang des Grundstücks eingesetzt. Die 1,20 Meter hohen Hecken bilden einen geschmackvollen Rahmen rund um das gesamte Objekt. Auch die Terrassen im Erdgeschoss gewinnen durch den Einsatz der schnell montierten Module: Der grüne Sicht- und Lärmschutz schafft kleine Refugien und trägt dazu bei, die Privatsphäre der Bewohner zu schützen.

Grünes Wohnumfeld bei Mietern begehrt

Die "Hecke am laufenden Meter" sorgt für ein natürliches und ansprechendes Ambiente, von dem Mieter und Nachbarn gleichermaßen profitieren. Rund 15.000 Euro investierte die Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG in das Begrünungskonzept. Die maßgeschneiderten Lösungen der Mobilane GmbH sind damit wesentlich kostengünstiger als herkömmliche Alternativen. Dass sich die "grünen" Investitionen langfristig für die WHS auszahlen, bestätigt der Markt: Bereits nach kurzer Zeit waren alle Wohnungen vermietet!

"Grünes" Sanierungsprojekt in Wetzlar

Auch wenn saniert wird, darf der grüne Aspekt nicht fehlen: Die Wetzlarer Wohnungsgesellschaft mbH (WWG) setzte Mitte 2008 bei Sanierungsarbeiten eines Mehrfamilienhauses am Berliner Ring ebenfalls auf natürliches Grün. Im Rahmen der Baumaßnahmen sollte besonders die Außenanlage des Hauses verschönert werden. Von neuen Anbaubalkonen blicken die Bewohner nun auf eine geschmackvoll gestaltete Grünanlage. Wo sich vorher schlichter Rasen befand, sind adrett angelegte Wege und Beete entstanden. Auch der triste Blick auf die zwölf aneinandergereihten Garagen ist verschwunden. 2,30 Meter hohe, mit immergrünem Efeu berankte Heckenelemente verbergen nun die etwa 40 Meter lange Wand und sorgen rund um das Jahr für eine ansprechende Optik. Bei der Bepflanzung hatte sich die WWG für das System der Mobilane GmbH entschieden: "Die ausgewachsene Hecke ist bereits vollständig grün und viel schlanker als herkömmliche Hecken. Sie ist platzsparend und daher für den schmalen Streifen entlang der Garagen ideal", so Axel Müller, Bauleiter des Garten- und Landschaftsbau-Unternehmens Heinrich Braun GmbH.

Privatsphäre großgeschrieben

Im Zuge der Sanierungsarbeiten erhielten die Wohnungen im Erdgeschoss zudem jeweils einen Zugang zum Garten und eine Terrasse zur privaten Nutzung. Rund 60 Meter der üppig bewachsenen Heckenmodule wurden hier funktional eingesetzt: Mit je zwei Elementen, geschickt über Eck platziert, sind die Bewohner ab dem Tag der Pflanzung vor neugierigen Blicken geschützt. Zur einen Seite trennt die Efeuwand den Fußweg vom Sitzplatz ab. Auf der anderen Seite dient die schmale Hecke als Sichtschutz zur benachbarten Terrasse. Die WWG entspricht damit dem Wunsch nach Privatsphäre der Bewohner auch auf kleinem Raum. Ebenso wie beim Neubau in Herne wurden auch in Wetzlar die Müllbehälter umgrünt. Durch das immergrüne Blattwerk sind sie auch im Winter gut verdeckt.

Fazit: Das Wohnumfeld am Berliner Ring ist grüner und schöner geworden und wirkt durch die Bepflanzung mit der "Hecke am laufen Meter" viel attraktiver. Die gesamte Anlage bietet nun ein ansprechendes Erscheinungsbild und erfährt u. a. durch den geschickten Einsatz natürlichen Grüns eine deutliche Aufwertung. Ein Umstand, der sicherlich zufriedene Bewohner schafft und neue Mieter anlockt...

Die Wetzlarer Wohnungsgesellschaft mbH (WWG) verwaltet insgesamt 3.080 Wohnungen, wobei 2.859 im eigenen Bestand sind und 221 Wohnungen nach dem Wohnungseigentumsgesetz in 17 Gemeinschaften betreut werden.

Die Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG (WHS) verfügt heute über mehr als 2.000 Mitglieder mit rund 6.000 gezeichneten Anteilen. In ihrem Besitz befinden sich 1.841 Wohnungen in 246 Häusern. Zudem verwaltet die Genossenschaft über die eigene Wohnungseigentumsverwaltung 411 Wohnungen Dritter in 58 Gebäuden.

Als führender Entwickler sofort grüner und dauerhafter Konzepte besitzt Mobilane B.V. Tochterunternehmen in Dänemark, England, Spanien, Portugal, Belgien, Luxemburg, Deutschland und Österreich und verfügt über 17 Produktionsstandorte. Die Produkte der Mobilane-Gruppe werden in 22 Ländern europaweit vertrieben. Die Mobilane GmbH ist eine Tochtergesellschaft der holländischern Gruppe Mobilane mit Sitz in Leersum und ist Teil der Darthuizer-Gruppe.

Nähere Informationen unter: www.mobilane.de oder www.heckeamlaufendenmeter.de

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