Samstag, 10. Dezember 2016


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Oldtimerbranche ist auf der Erfolgsspur

Branchengespräch zur achten Klassikwelt Bodensee / Immer mehr Oldtimer mit H-Kennzeichen / Zuwachs an amerikanischen Fahrzeugen

(lifePR) (Friedrichshafen, ) Historische Fahrzeuge stehen auf der Klassikwelt Bodensee im Rampenlicht, sei es zu Land, zu Wasser oder in der Luft. Die Branche der historischen Fahrzeuge brummt. Die Preisentwicklung im Oldtimerindex wuchs von 2013 auf 2014 um 4,5 Prozent. 86 Prozent der Unternehmen in der Branche erwarten eine Umsatzsteigerung. Der Bestand an Fahrzeugen, die über dreißig Jahre alt sind und ein H-Kennzeichen haben, wuchs von rund 313 000 innerhalb eines Jahres um 11 Prozent auf rund 350 000 in 2014. Auch der Bereich der Youngtimer verzeichnete ein Wachstum von 10,2 Prozent von rund 6,7 Millionen auf rund 7,3 Millionen Fahrzeuge. Oldtimer-Besitzer gaben 2013 im Schnitt 6 500 Euro für ihr Fahrzeug aus. Der Altersdurchschnitt der deutschen Autos steigt immer weiter.

"Es lässt sich weiterhin ein Zuwachs bei den Fahrzeugen und Fahrzeugwerten verzeichnen", berichtet Dr. Götz Knoop, Vizepräsident des Bundesverbandes für Clubs klassischer Fahrzeuge (DEUVET), und erläutert: "Insgesamt steigen die Werte etwas langsamer und typenspezifischer." Auch wie das Auto gepflegt wird, ist wichtig: "Die Originalität der Oldtimer spielt eine große Rolle", berichtet der Autokenner, der Trend gehe dahin, die Patina eines Autos zu erhalten. So würden Oldtimer im ursprünglichen Zustand höher bewertet als ein Auto, das auf den Neuzustand hin renoviert wurde. "Es ist wichtig, dass das Fahrzeug immer noch seine Geschichte erzählt", meint Dr. Götz Knoop. 42 Prozent der Besitzer haben sich ihr Liebhaberstück für Freizeit, Ausfahrten und Events angeschafft, bei nur einem Prozent spielt das Fahrzeug als Wertanlage eine Rolle. Nach wie vor sind 98 Prozent der Fahrzeugbesitzer männlich.

Stefan Röhrig, Leiter des Fachbereichs Historische Fahrzeuge im Verband der Automobilindustrie (VDA), gibt einen Überblick über die neuesten Trends bezüglich Oldtimerkäufen: "Neben deutschen Klassikern werden amerikanische Autos immer populärer." Diese konnten ihren Marktanteil auf 8,5 Prozent steigern. Die beliebtesten Marken sind Daimler, Volkswagen und Porsche, das Spitzenreiterauto ist der VW Käfer. "Immer mehr Anhänger gewinnen auch der Mercedes W 123 sowie der Mercedes SLR 107", so Stefan Röhrig. Das erste Mal in den Top Ten der begehrtesten Autos sei der Golf. Der Trend zum "Alltagsklassiker" zeigt sich auch im Durchschnittalter der Fahrzeuge auf deutschen Straßen, das 2014 auf neun Jahre anstieg. Der Fachbereichsleiter für Historische Fahrzeuge betont die Rolle der Youngtimer: "Sie haben alle das Potential, Oldtimer zu werden." Nicht nur Autos fallen unter die Bezeichnung Oldtimer: "In Deutschland haben auch 24 067 Nutzfahrzeuge ein H-Kennzeichen", meint Stefan Röhrig. Dieser Fahrzeugbegriff umfasse Lastkraftwagen, Omnibusse und Zugmaschinen, darunter 10 000 historische Traktoren.

Oldtimer und Liebhaberstücke aller Art bietet die Messe für klassische Mobilität in den kommenden drei Tagen. "Die Klassikwelt hat sich als Magnet für die Oldtimerbranche etabliert. Im achten Jahr starten wir mit 10 Hallen wieder richtig durch", so Roland Bosch, Projektleiter der Klassikwelt Bodensee. Rund 830 Aussteller, Clubs und Teilnehmer präsentieren in zehn Messehallen Klassiker in allen Facetten.

Oldtimer in allen Facetten sind von Freitag, 12. bis Sonntag, 14. Juni 2015 jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr auf dem Messegelände in Friedrichshafen zu bestaunen. Die Tageskarte kostet 16 Euro, ermäßigter Eintritt 14 Euro. Weitere Informationen unter: www.klassikwelt-bodensee.de und auf www.facebook.com/KlassikweltBodensee.

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