Samstag, 03. Dezember 2016


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Grüne Woche 2010: Frühlingserwachen in der Blumenhalle

Grüne Woche begibt sich auf "Goethes bunte Blumenreise"- Kleingärtner überraschen mit neuen Anbaumethoden - ZVG mit Bühnenprogramm und Blumenfee

(lifePR) (Berlin, ) In der Blumenhalle 9 hält zur Internationalen Grünen Woche Berlin (15.-24. Januar 2010) der Frühling Einzug. Unter dem Motto "Goethes bunte Blumenreise" lädt die Blumenhalle die Besucher auf eine Entdeckungstour durch Farbwelten und fremde Länder ein. Ein überlebensgroßes, historisches Goethe-Standbild aus dem Berliner Tiergarten bildet das Zentrum der Blumenhalle 2010. Goethe, der sich insgesamt 13 Jahre seines Lebens auf Reisen befand, hat sich stets von den unterschiedlichen Reiseeindrücken für seine Dichtkunst inspirieren lassen. Auch die Wirkung von Farben und deren Entstehung waren wichtige Themen in seinem Leben. Vor 200 Jahren, im Frühjahr 1810, veröffentlichte Goethe die naturwissenschaftliche Abhandlung "Zur Farbenlehre", die zahlreiche Künstler der nachfolgenden Generationen prägte. Die ersten Ideen für diese Farbenlehre entwickelte der Dichterfürst während seiner Reisen in den Harz und nach Italien. Neben den Reisen inspirierte Goethe auch sein Garten in Weimar - nicht nur im poetischen Sinne, wie das bekannte "Heidenröslein" vermuten lässt, auch die Natur der Farben untersuchte er hier.

Die komplette Halle 9b stattet das Berliner Landschaftsarchitektenbüro Neumann Gusenburger mit lebendigen Kompositionen in allen Farben und Formen der Natur aus und verführt dazu, einmal ganz anders Einblick zu nehmen in die Gedanken des großen deutschen Dichters. Üppig blühende Farbkabinette zeigen eindrucksvoll, wie Farben miteinander konkurrieren oder harmonieren können. Floristische Blumenkunstwerke verbinden sich - wie in einem bunten Kaleidoskop - je nach Betrachtungswinkel und Hintergrund zu einem beeindruckenden Blumenkunstwerk. Über 1.000 Rosen, 500 Lavendel-Pflanzen und 250 Duftjasmin betören mit ihrem Duft. 12.000 zarte Vorfrühlingsblüher und leuchtende Tulpen begleiten den Besucher durch unterschiedlich gestaltete Landschaftsausschnitte und lassen den grauen Winterhimmel draußen vor den Messehallen vergessen. Mehr als 500 Orchideen sorgen in der Blumenhalle für dekorative Akzente.

ErlebnisGarten und Bühnenprogramm

Daneben eröffnet sich ein weiteres grünes und blühendes Pflanzenreich: Im ErlebnisGarten können sich Gartenfreunde über Gartenbau, Pflanzen und besondere Parkanlagen sowie grüne Berufe informieren. Wie durch einen riesigen Garten wandelt der Besucher hier und kann sich Tipps abholen bei Experten der verschiedensten Bereiche. Er lernt neue Blumen und Pflanzen kennen, erfährt Neuigkeiten über die Internationale Gartenbauausstellung (IGA), die 2017 in Berlin statt finden wird, oder kann erleben, wie junge Menschen für ihre Schule einen eigenen Garten anlegen. Aber auch wie gesund man sich aus dem eigenen Garten ernähren und dabei noch seine Lebensqualität verbessern kann, erfährt das Publikum. Wie individuell und umfangreich die Leistungen der Gärtner auch im "letzten Garten", dem Friedhof, sind, ist ebenso Thema der Blumenhalle.

Ein eigens von allen Ausstellern der Halle 9c zusammengestelltes Bühnenprogramm, das unter Federführung des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG) steht, gibt den Messebesuchern hilfreiche Tipps für den eigenen Gartentraum. Die Deutsche Blumenfee 2009/2010 erklärt, wie jeder mit Blumen und Pflanzen kreativ werden kann. Jeden Tag finden auf der Bühne in der Halle 9c zwischen 11 und 15 Uhr kurzweilige Veranstaltungen statt, die immer unter einem anderen Motto stehen.

Kleingarten-Idylle in Halle 9c

Zahlreiche Blumen-, Kräuter- und Gemüsebeete und längst vergessene alte Obstsorten wie die Ontario-Pflaume und die Birne "Clapps Liebling" werden vom Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V anschaulich vorgestellt. Neben traditionsreichen Anbauweisen und Gemüsesorten präsentieren sich die Kleingärtner ganz modern: mit einem Konzept zur computergesteuerten Beetplanung. Hierbei können mittels durchdachter Düngung und Pflanzung - entsprechend der Sonneneinstrahlung und Himmelsrichtung sowie optimaler Pflanzzeiten - die bestmöglichen gesunden Erträge mit integriertem Pflanzenschutz erzielt werden. Wissenswertes rund um die Geschichte des Kleingartenwesens wird den Besuchern von Kleingartenexperten erklärt, das Schrebermuseum zeigt passend zum Thema "Reisen" spezielle Angebote zu partnerschaftlichen Kleingartenkulturstätten, in denen sie in den unterschiedlichen Regionen über 2000 Arten der Flora und Fauna erleben können. Ein idyllisches Kaffeehaus lädt zum Verweilen ein.

Shoppen im Gartencenter der Grünen Woche

Alles, was den häuslichen Bereich verschönert, kann auf der Grünen Woche betrachtet, ausprobiert und käuflich erworben werden. Von A wie Astschere bis Z wie Zaun reichen die Angebote der kommerzielle Aussteller. Wer auf der Suche nach speziellen Sämereien oder Pflanzen ist, wird ebenso fündig wie Hausbesitzer, die eine Terrasse, ein Garten- oder Gewächshaus oder einen Swimmingpool bauen wollen. Gartensitzgarnituren oder Kachelöfen und Kamine laden nach getaner Arbeit zum Entspannen ein. Gartengeräte aller Art runden das Angebot im Bereich der Gartenbautechnik ab.

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