Montag, 23. Januar 2017


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Einengung mit Folgen

Spinalkanalstenose verursacht häufig Beschwerden im Lendenbereich

(lifePR) (München, ) Fast jeder kennt sie - Schmerzen im unteren Rücken.Doch nicht allein Bandscheibe oder Ischiasnerv kommen als Verursacher in Frage.Bei mindestens jedem dritten Patienten über 60 Jahre gehen Rückenschmerzen auf eine Einengung des Wirbelkanals zurück. Von der Halswirbelsäule bis zum Kreuzbein erstreckt sich innerhalb der Wirbelsäule dieser Hohlraum, in dem wichtige Nerven sowie Blutgefäße zur Versorgung des Rückenmarks den nötigen Schutz finden. Durch natürliche Verschleißprozesse entstehen im Laufe der Zeit Verengungen, die Schmerzen verursachen. "Mit minimalinvasiven Therapien und neuen, schonenden Operationsmethoden lassen sich diese Schmerzen heutzutage gut behandeln", erklärt Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Wirbelsäulenspezialist aus München.

Stabilität sorgt für Schmerzfreiheit

In leichten Fällen lindern konservative Therapien wie Krankengymnastik, physikalische Therapie oder Injektionen die Beschwerden deutlich. Bei stärkeren Beeinträchtigungen erzielen minimalinvasive Therapien wie die Behandlung mit Mikrolaser gute Erfolge. Bei der Mikrolasertechnik bringen gezielt angewendete Laserstrahlen das ausgetretene Bandscheibengewebe zum Schrumpfen, während der Wirbelsäulenkatheter insbesondere bei störenden Narben und Bandscheibenvorwölbungen Anwendung findet. In schweren Fällen sorgt die Stabilisierung der Wirbelsäule für Entlastung und Beschwerdefreiheit. Mit neuen Operationsmethoden verlaufen auch neurochirurgische Eingriffe möglichst schonend.

"Zu den Vorteilen dieser Verfahren zählen Vermeidung von Narbenbildung im Rücken, geringer Blutverlust während des Eingriffes sowie Schonung angrenzender Nerven", erklärt Dr. Samer Ismail, Neurochirurg der Praxisklinik Dr. Reinhard Schneiderhan in München. Durch einen seitlichen Schnitt zwischen Becken und den unteren Rippen setzen die Spezialisten einen kleinen Kunststoffblock zwischen die Wirbel. Dort dient er als Platzhalter für die beschädigte Bandscheibe, die die Spezialisten während des Eingriffes entfernen. Dank dieser Technik weitet sich der Wirbelkanal, sodass die Nerven sich wieder ausdehnen und die Schmerzen verschwinden.

Versteift, aber beweglich

Erweist sich der Spinalkanal als rundherum verengt, ermöglicht die VertiFlex-Technik einen schonenden Eingriff mit kleinen Schnitten. Während der Neurochirurg die betroffenen Wirbelkörper mittels Titanschrauben stabilisiert und dadurch sogar starke Einengungen behebt, kann er gleichzeitig störende Knochenteile und ausgetretenes Bandscheibengewebe entfernen und durch einen Kunststoffblock ersetzen. "Mithilfe der neuartigen Dynabolt-Stoßdämpfer bleibt die Beweglichkeit in einem hohen Maß erhalten", berichtet Dr. Ismail. Durch gefederte Titanschrauben kommen die betroffenen Wirbel ihrer bisherigen Funktion weiter nach, sodass der umliegende Bereich nicht vorzeitig verschleißt.

Weitere Informationen unter www.orthopaede.com

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