Montag, 05. Dezember 2016


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Historisches Sanatorium wird Bildungs- und Altenzentrum

(lifePR) (Berlin, ) Das ehemalige Städtische Krankenhaus Charlottenburg in der Gierkezeile 5-11 wird künftig als generationsübergreifendes Bildungs- und Altenzentrum genutzt werden. Im Bieterverfahren um das schmucke Baudenkmalensemble konnte sich Friedrich Pongratz, u. a. Geschäftsführer der GFA - gemeinnützige Gesellschaft für Alten- und Behindertenhilfe mbH -, durchsetzen. Der Kaufvertrag wurde am 23. März 2010 beurkundet.

Holger Lippmann, Geschäftsführer des Liegenschaftsfonds Berlin: "Friedrich Pongratz wird mit seinem Konzept die lange Tradition dieses Hauses als einen Ort sozialen Engagements fortsetzen. Somit haben wir mit ihm nicht nur einen Investor mit dem besten Gebot, sondern auch mit einem optimalen Nutzungskonzept gefunden." In dem Gebäudekomplex werden künftig u.a. Erwachsene Altenpflegeschüler, Pflegedienstleiter, Hauspfleger neben jugendlichen Oberschülern ausgebildet sowie ältere Menschen betreut und versorgt.

Der Käufer

Der Diplom-Psychologe und -Soziologe Friedrich Pongratz ist Gründer und Leiter von vier Unternehmen mit ca. 200 Mitarbeitern und 15 Niederlassungen in Berlin. Bei den von ihm gegründeten und geleiteten Unternehmen handelt es sich um das Institut für Angewandte Gerontologie (IFAG), die gemeinnützige Gesellschaft für Alten- und Behindertenhilfe (GFA), die Akademie für Internationale Bildung (AFIB) und die Flugschule Leonardo da Vinci. Friedrich Pongratz veranstaltet darüber hinaus Bildungskongresse und ist Sachverständiger für das Luftfahrtbundesamt. Im März 2008 wurde Pongratz von Bundespräsident Horst Köhler der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, das Bundesverdienstkreuz am Bande, für seine Verdienste verliehen.

Die Immobilie

Das dreigeschossige Hauptgebäude an der Gierkezeile wurde 1865 - 1867 nach Plänen von Gustav Knoblauch errichtet. Möglich wurde der Bau durch die finanzielle Unterstützung von Alexander Mendelssohn, der der Stadt Charlottenburg 2.000 Taler für den Kauf des über 4.100 m² großen Grundstücks schenkte. Nach Entwürfen des Stadtbaurats Paul Bratring fanden in den darauffolgenden Jahren Umgestaltungen und Erweiterungen statt. Der eingeschossige Ziegelsteinbau mit Giebeln und kleinen Türmchen an der Gierkezeile 9 wurde als Operationstrakt genutzt, und hinter dem Hauptgebäude befanden sich hohe, luftige Räume und Säle, in denen 80 Patienten versorgt werden konnten. 1991 - 2008 war hier eine bezirkliche Einrichtung zur Betreuung von Mutter und Kind rund um die Geburt untergebracht. Das seitdem leerstehende Haus wurde vom Liegenschaftsfonds Ende 2009 im Rahmen eines Bieterverfahrens zum Kauf angeboten.

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