Freitag, 09. Dezember 2016


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2. LANGE NACHT DER OPERN UND THEATER in Berlin

Sonnabend, 10. April 2010, 19.00 bis 1.00 Uhr

(lifePR) (Berlin, ) Eine grandiose Premiere erlebte Berlin als Theaterstadt im April 2009, als über 20.000 Theaterfans in die Bühnen der Stadt strömten. Diesmal stellen 68 Berliner Bühnen eine ganze Nacht lang ihre Vielfalt und Einzigartigkeit unter Beweis. In bewährtem Muster präsentieren sie von 19.00 bis 1.00 Uhr im Einstundentakt etwa 30-minütige Programme. Die Besucher sind gut beraten, sich eher treiben zu lassen als einem festen Programmschema zu folgen. Die Entdeckung neuer Bühnen, selbst für eingefleischte Theatergänger, Zufälle, unerwartete Einladungen, volle Busse und die eine oder andere Warteschlange sind wahrscheinlicher als der punktgenaue Vorstellungsbeginn und freie Platzwahl. "Schnupperbesuche" in verschiedenen Häusern in einer Nacht kombinieren zu können, macht den Charme der Veranstaltung aus. Entdeckungen von Spielstätten, Genres oder Akteuren sind nicht nur Touristen und Theater-Neulingen garantiert. Mit einem einzigen Ticket erhalten die Besucher Einblicke in die aktuellen Produktionen der großen und kleinen Bühnen Berlins.

Zum Programm

"Wir spielen überall, vom Keller bis unters Dach", verkündet das Ballhaus Ost für sein Großspektakel. Wenn die Programme in den Bühnen auch unterschiedlich Raum greifen, setzen sich doch alle auf jeweils eigene Art gekonnt in Szene. Sie lassen sich in den Bauch gucken (Schaubühne), präsentieren den Umbau auf offener Bühne (Staatsoper), erlauben den Blick hinter die Kulissen (Friedrichstadtpalast und Renaissance- Theater) oder den Probenbesuch (Theater am Kurfürstendamm). Liebhaber jedweden Genres werden fündig.

Die traditionsreichen Berliner Sprechbühnen zeigen aktuelle Interpretationen klassischer Literatur, zeitgenössische Dramatik und Autorentheater. Viele bieten ein spezielles Programm zur Langen Nacht, darunter auch Ausblicke auf geplante Stücke. In den Puppen-, Figuren-, Marionetten- und Objektheatern kommen nicht nur die Kleinen auf ihre Kosten: ob die skurrile "heile" Loriot-Welt (Hans Wurst Nachfahren) oder "Richard III." mit herrlichen Stockpuppen (Theater o.N./Zinnober) auf die Bühne kommen. Insgesamt bieten 15 Theater Programme für Kinder und Jugendliche. Bereits am Nachmittag laden Brotfabrik, Das Weite Theater, Galli Theater, Theater der kleinen Form und ufaFabrik ein. "Schön stirbt's sich nur in der Oper", stellen Gesangssolisten mit ihren Lieblingsarien in der Komischen Oper unter Beweis. Von Barock über Klassikpop bis Jazz reicht die musikalische Bandbreite der Staatsoper Unter den Linden und im Schiller Theater. Hier kann man sich ein Bild machen, wie und wo das Traditionshaus ab nächster Spielzeit residiert.

Tanz ist an vielen Orten, in allen denkbaren Variationen zu erleben: von Stepptanz (Café Theater Schalotte) über zeitgenössische Choreografien (Tanzfabrik Berlin, Radialsystem V, Dock 11, Sophiensaele), Tanz für jedermann (HAU) bis zu Ballett. Das Staatsballett Berlin reagiert auf den riesigen Publikumsandrang im vorigen Jahr und ist an vier verschiedenen Orten (Komische Oper, Konzerthaus, Theater am Kurfürstendamm und Theater an der Parkaue) mit Lecture Demonstrations zu Gast.

Insgesamt sind diesmal 23 Bühnen neu dabei, darunter alle großen Showpaläste der Stadt, u. a. mit Ausschnitten aus den Musicals "Der Schuh des Manitu", "We will rock you" und "Dirty Dancing", Berlins erfolgreichster Show "Qi" und der "Berlin-Revue". Die Stachelschweine und das Chamäleon erweitern die Programmpalette mit Kabarett und Varieté-Theater. In vielen Programmen erwartet die Besucher eine gehörige Portion Berliner Lokalkolorit: z. B. Berliner Couplets (Theater im Palais), das einzig wahre Hauptstadtmusical (BKA-Theater), Gassenhauer von einst (Heimathafen Neukölln), Sprüche aus Spree-Athen (Zimmertheater Karlshorst) oder die berühmten Mütter vom Kollwitzplatz (Komödienhaus Pfefferberg).

Berliner Theater der zweiten und dritten Migrantengeneration produziert und fördert das Ballhaus Naunynstraße. UdK und Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" präsentieren in ihren Spielstätten UNI.T und bat-Studiotheater den Theater-Nachwuchs, Grips Theater und Theater im Palais stellen die Arbeit ihrer Jugendclubs vor. Mitmachen ist in vielen Bühnen ausdrücklich erwünscht. Sportive probieren Try-Out- Workshops in der Tanzfabrik oder laufen Rollschuh im Theaterdiscounter. Andere lassen sich in die Beatbox- Technik einweisen (Theater Strahl) oder bringen die Impro-Show im Ratibortheater in Gang.

Musik gibt es in allen Facetten, ob Chanson, Ballade, Bänkellied, Konzert, Oper, Disco oder Revue. Zum Abschluss wird die Bühne zum Dancefloor. Zur Langen-Nacht-Party in der Volksbühne am Rosa- Luxemburg-Platz treten Berliner Theatermacher und Musiker mit Gastkünstlern in diversen DJ-Sets in Wettstreit. "Sie werden uns kennenlernen!", verheißt die Schaubühne, und das gilt garantiert für alle Bühnen.

Zentraler Start- und Sammelpunkt ist der Platz des 18. März am Brandenburger Tor. Hier starten die Bus- Shuttle-Routen 1 bis 5 im 10- bis 15-Minutentakt. An der Deutschen Oper Berlin ist der Ausgangspunkt der Route 6. Am Hermannplatz ist der Ausgangspunkt der Route 7. Die Shuttlebusse bringen die Besucher von Theater zu Theater bzw. an nahe gelegene Sammelpunkte. Zwischen 23.30 und 02.00 Uhr verkehren im 15- Minutentakt Busse zwischen dem Platz des 18. März und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Eröffnung: 18.00 Uhr am Platz des 18. März durch den Kulturstaatssekretär André Schmitz
Lange-Nacht-Party: ab 24.00 Uhr, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Tickets gibt es ab 13. März 2010 an allen teilnehmenden Bühnen, Theaterkassen, Berlin infostores, Fahrschein- Verkaufsstellen, Kundenzentren und Fahrscheinautomaten der S-Bahn Berlin und der BVG (an den Automaten sind keine ermäßigten Tickets erhältlich). Die Tickets kosten 15,00 EURO / erm. 10,00 EURO, für Kinder bis 12 Jahre 5,00 EURO.

Programm und Online-Tickets unter: www.berlin-buehnen.de.
Info- und Tickethotline 030-479 97 474 (am 10. April 2010, 9.00-24.00 Uhr)

Weitere Informationen im Anhang!

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