Samstag, 10. Dezember 2016


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Prof. Dr. Peter Merkle geht in Ruhestand

Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie beendet nach über 23 Jahren seine Tätigkeit im Kathrinenhospital

(lifePR) (Stuttgart, ) Der Ärztliche Direktor der Allgemein- und Visceralchirurgie, Prof. Dr. Peter Merkle, beendet nach über 23 Jahren erfolgreicher Arbeit am 31. August 2008 seine Tätigkeit am Katharinenhospital im Klinikum Stuttgart. Seine Nachfolge tritt am 01. September 2008 Professor Dr. Jörg Köninger vom Universitätsklinikum Heidelberg an.

Bei der offiziellen Verabschiedung am Mittwoch (27. August 2008) würdigte Krankenhausbürgermeister Klaus-Peter Murawski besonderes Engagement und besondere Verdienste des Chefarztes im Klinikum Stuttgart. Murawski: "Unter Ihrer Leitung hat sich die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie in der Region Stuttgart, bundesweit und auch international einen herausragenden Namen gemacht. Die Stadt Stuttgart, das Klinikum und die Patienten haben Ihnen viel zu verdanken." Der Geschäftsführer des Klinikums Stuttgart, Dr. Ralf-Michael Schmitz, sagte, dass mit Prof. Merkle eine außergewöhnlich engagierte und tatkräftige Führungspersönlichkeit das Katharinenhospital verlasse. "Prof. Merkle hat sich mit viel Innovationsgeist, hoher fachlicher Kompetenz und Menschlichkeit für eine Patientenversorgung auf universitärem Niveau im Klinikum Stuttgart eingesetzt." Nicht zuletzt war er an der Gründung des Darmzentrums Stuttgart im Klinikum Stuttgart beteiligt, das im Laufe des Jahres zertifiziert sein wird.

Zum Leistungsspektrum der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie gehören die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen gastrointestinaler, onkologischer und endokriner Erkrankungen im Erwachsenenalter. Durch die enge Kooperation mit anderen Fachgebieten stehen allen Patienten interdisziplinäre diagnostische und multimodale therapeutische Konzepte zur Verfügung. Viele Operationen werden minimalinvasiv durchgeführt. Zusammen mit der Klinik für Herz- und Gefäßkrankheiten werden Herzschrittmacher-Systeme implantiert, zum Teil auch ambulant. In Kooperation mit der Nephrologie und Urologie des Katharinenhospitals werden in der Klinik Nieren transplantiert. Jährlich werden rund 3.000 Patienten stationär versorgt.

"In zahlreichen Fachgesellschaften aktiv, hat sich Prof. Merkle mit über 100 Veröffentlichungen und über 200 Vorträgen in seinem Fach einen Namen gemacht", hob der Klinische Direktor des Klinikum Stuttgart, Prof. Dr. Claude Krier, hervor. In der klinischen Praxis habe Prof. Merkle stets auf die interdisziplinäre Kooperation gesetzt. Zu den besonderen Schwerpunkten seiner klinischen Tätigkeit zählten die Notfalldiagnostik und -therapie bei akuten oder traumatisierten Patienten und die Betreuung der Intensivstation ebenso wie die spezielle gastroenterologische Chirurgie einschließlich Thoraxchirurgie sowie die Endokrine und Onkologische Chirurgie. Prof. Merkle war viele Jahre im Klinikum Stuttgart konsiliarisch tätig und Vertreter des Faches "Allgemeine Chirurgie" im Onkologischen Arbeitskreis bzw. Tumorzentrum Ulm. Er arbeitete darüber hinaus im Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim und im Onkologischen Schwerpunkt Stuttgart mit.

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