Freitag, 20. Januar 2017


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Umweltschonende Wärme für die Aschrott-Altersheime

Fernwärme für die Altersheime der Marie von Boschan-Aschrott-Altersheim-Stiftung

(lifePR) (Kassel, ) Das Kasseler Fernwärmenetz wächst weiter. Aktueller Neuzugang an das umweltschonende Rohrleitungssystem der Städtische Werke AG sind die Aschrott-Altersheime im Vorderen Westen. Ab Herbst 2010 werden die 159 Bewohner der Altersheime mit Wärme aus den Kraftwerken der Stadt beliefert. Derzeit versorgt eine Ölheizanlage den Gebäudekomplex und verbraucht rund 190.000 Liter Heizöl im Jahr. Dazu kommen hohe jährliche Unterhaltungs- und Instandhaltungskosten für die Heizanlage.

"Die Entscheidung für Fernwärme ist uns nicht schwer gefallen, denn der günstige Preis für die Fernwärme und der zukünftige Wegfall von Kosten für Unterhaltungs- und Instandhaltungsmaßnahmen und Investitionen für die in die Jahre gekommene Heizanlage machen diese Energieversorgung zu einem stabileren Bestandteil der jährlichen Wirtschaftsplanung. Außerdem, und das ist für große Einrichtungen wie die Aschrott-Altersheim-Stiftung sehr wichtig, muss die Versorgung der Bewohner mit Wärme jederzeit gewährleistet sein." Ausfälle der Wärmeversorgung könnten durch die Städtischen Werke mit nahezu 100-prozentiger Sicherheit ausgeschlossen werden, erklärten die beiden Geschäftsführerinnen der Aschrott'schen Stiftungen, Sybille Flemming und Eva-Maria Pötzsch.

Bis zum Anschluss an das Fernwärmenetz übernehmen die Städtischen Werke den Betrieb der vorhandenen Heizanlage. Bereits ab 1. Dezember 2009 kümmert sich der Kasseler Energieversorger um Brennstoff, Wartung und Instandhaltung. Der Wärmebedarf wird ab diesem Zeitpunkt zum künftigen Fernwärmepreis abgerechnet.

Stefan Welsch, Prokurist des Kasseler Energieversorgers, zu den Vorteilen der Fernwärme: "Die Umstellung schafft Platz, weil Heizzentrale und Öltanklager nicht mehr benötigt werden und außerdem erhält die Aschrott-Altersheim-Stiftung mit der Fernwärmeversorgung von den Städtischen Werken ein Rundum-Sorglos-Paket. Sie kann sich auf ihr eigentliches Geschäft konzentrieren. Außerdem ist die Umstellung auch ökologischen äußerst sinnvoll, denn Fernwärme leistet einen wichtigen Beitrag zur besseren Luft im Kasseler Becken."

Der Grund für die positive Umweltbilanz: Fernwärme wird im Kraft-Wärme-Kopplungs-Prozess gewonnen. Das heißt, Strom und Wärme werden in den Kasseler Kraftwerken gleichzeitig in einem Arbeitsschritt produziert. Für die Wärmeerzeugung muss daher kein zusätzlicher Energieträger wie Heizöl, Kohle oder Gas verbrannt werden. Weiterer ökologischer Pluspunkt in Kassel: Ein großer Teil der Fernwärme produziert das Müllheizkraftwerk am Lossewerk. Die dort erzeugte Wärme und der Strom gelten als klimaneutral. Denn bei der Verbrennung des Mülls wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie bei der Deponierung entstehen würde - die seit Mitte 2005 für unbehandelten Müll verboten ist.

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