Dienstag, 06. Dezember 2016


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JPMorgan Asset Management bietet Schwellenländer-Bonds in lokalen Währungen

JPM Emerging Markets Local Currency Debt Fund(1): Hohes Emissionsvolumen der Lokalwährungsanleihen

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Mit dem JPM Emerging Markets Local Currency Debt Fund können nun auch deutsche Anleger am langfristigen Wachstumspotenzial von Schwellenländer-Bonds in einheimischen Währungen teilhaben. Ulrich von Auer, Experte für Schwellenländer-Bonds bei JPMorgan Asset Management in Frankfurt, betont, dass diese Lokalwährungsanleihen kein kurzfristiger Trend sind: "Wir haben in den letzten Jahren ein bemerkenswertes Wachstum in diesem Segment erlebt: Inzwischen hat der Referenzindex für lokale Schwellenländer-Anleihen, der JPM Government Bond Index - Emerging Markets (EM) eine größere Marktkapitalisierung als sein US-Dollar-Pendant - und somit auch eine höhere Liquidität."

Als weiteren Vorteil der Anleihen in lokalen Währungen führt von Auer an, dass die Zinsen häufig höher ausfallen als bei den auf US-Dollar denominierten Bonds. Zudem seien die Ratings für die Emissionen in einheimischer Währung in der Regel besser, ist es doch einfacher, Schulden in lokaler als in fremder Währung zu bedienen. Nicht zuletzt unterstützt die starke internationale Gläubigerposition vieler Schwellenländer das Versprechen in eine langfristige Währungsaufwertung. "Die hohe Emissionstätigkeit dürfte unseres Erachtens anhalten, auch weil viele Schwellenländer zum ersten Mal die Möglichkeit haben, die wachsende Nachfrage lokaler und internationaler Pensionsfonds mithilfe nationaler Titel zu befriedigen", erläutert von Auer. Natürlich verringere sich durch die Verlagerung von einer externen auf eine interne Finanzierung nicht die Zahlungsbelastung der Staaten insgesamt. Die zunehmende Emission von Schwellenländeranleihen in lokalen Währungen werde jedoch für eine größere Robustheit gegenüber negativen externen Einflüssen sorgen. "Der wachsende Markt für Schwellenländeranleihen in Lokalwährungen bietet auch ausländischen Investoren interessante Anlagemöglichkeiten mit hohem Rendite- und Diversifikationspotenzial", so Ulrich von Auers Fazit.

Ein disziplinierter Prozess und ein erfahrenes Team mit globaler Expertise

JPMorgan Asset Management ist ein Pionier in der Anlage von Schwellenländer-Bonds. Das Team für globale Schwellenländer-Anleihen hat seit 1992 Erfahrungen in diesem Anlagesegment und verantwortet heute rund elf Milliarden US-Dollar. Die Portfoliomanager Gunter Heiland und Jeffrey Grills, die gemeinsam das Team leiten und jeweils über zehn Jahre für JPMorgan Asset Management tätig sind, managen die Fonds von New York aus. Sie werden dort von einem Chef-Volkswirt und drei Investment-Analysten sowie zwei Schwellenländer-Analysten in London und Hongkong unterstützt.

Die Manager des JPM Emerging Markets Local Currency Debt Fund bevorzugen Länder, deren Realzins aufgrund einer konsequenten Inflationsbekämpfung der Zentralbank hoch ist. Im Idealfall hat die Zentralbank auf diesem Weg bereits Erfolge vorzuweisen und richtet ihre zukünftige Strategie auf rückläufige Leitzinsen aus. Das Management sucht parallel Investitionsmöglichkeiten in Schwellenländern mit einer Unterbewertung der realen Wechselkurse, was zukünftige Währungsgewinne verspricht. Es meidet dagegen Länder mit unkontrollierter Inflation, nachlässigen Zentralbanken oder Länder, deren Währungen durch hohe Kapitalzuflüsse bereits stark aufgewertet haben.

Grills und Heiland identifizieren die besten Anlagechancen durch eine Top-Down-Länderauswahl in einem rigorosen Bewertungsprozess. In den fundamentalen, research-basierten Investmentprozess fließen neben externen auch verschiedene interne Quellen aus dem gesamten JPMorgan-Universum ein. Vorzug genießen dabei liquide Staatsanleihen oder Quasi-Staatsanleihen mit hoher Transparenz, solider Bonität und niedrigem Ausfallrisiko. Aufgrund der eingeschränkten Anzahl an emittierenden Ländern ist die maximale Abweichung von der Benchmark pro Land auf 15 Prozent begrenzt. Der Fonds hält üblicherweise 30 - 60 Papiere aus rund 15 Ländern.

JPMorgan Funds Emerging Markets Local Currency Debt Fund A (acc) – EUR(1)
Fondsmanager: Gunter Heiland, Jeffrey Grills
Auflegungsdatum: Januar 2008
Fondswährung: Euro
Referenzindex: JPMorgan Global Bond Index – Emerging Markets Global Index (Total Return Gross)
ISIN: LU0332400232
WKN: A0M8CB

JPMorgan Funds Emerging Markets Debt Fund A (acc) – EUR(1)
Fondsmanager: Gunter Heiland, Jeffrey Grills
Auflegungsdatum: März 1997
Fondswährung: Euro
Referenzindex: JPMorgan Emerging Markets Bond Index Plus, abgesichert in EUR (Total Return Gross)
ISIN: LU0210532528
WKN: A0DQQ9

JPMorgan Lux Funds Emerging Markets Bond Fund A (acc) – USD(2)
Fondsmanager: Gunter Heiland, Jeffrey Grills
Auflegungsdatum: April 1993
Fondswährung: US-Dollar
Referenzindex: JPMorgan Emerging Markets Bond Index (Total Return Gross)
ISIN: LU0087089248
WKN: 989638

Schwellenmarktanleihen - Eine Anlageklasse etabliert sich Schwellenmarktanleihen bieten Investoren Stabilität und Ertragspotenzial, denn sie entwickeln sich nicht zyklisch wie Unternehmensanleihen, sondern durchlaufen eine langfristige Konvergenz an die Anleihen der etablierten Märkte. Selbst die schwere Kreditkrise seit Sommer 2007 überstanden die Emerging Markets im Vergleich zu anderen risikoreichen Anlageklassen nahezu unbeschadet. Zwar vollziehen sich die Veränderungen in einigen der Schwellenmärkte mittlerweile langsamer als früher, doch sind sie struktureller Natur und nicht zyklisch bedingt. Strukturelle Veränderungen sind ein Zeichen von politischer Reife, Stabilität und einer geringeren Anfälligkeit für externe Störungen.

Leistungsbilanzen im Wandel: Die Schwellenmärkte haben über die vergangenen Jahre Bilanzdefizite in Bilanzüberschüsse umgewandelt. Dies ist nicht zuletzt auf den sprunghaften Anstieg der Rohstoffexporte zurückzuführen: Die höheren Ausfuhren sorgten für erhebliche Mittelzuflüsse, die die Schwellenländer zum Schuldenabbau sowie zur Aufstockung der Währungsreserven genutzt haben. Diese befinden sich inzwischen auf historisch einmaligem Niveau, was zwar einerseits die Politik vor zahlreiche Herausforderungen stellt - andererseits verringert sich durch die hohen Währungsreserven die Abhängigkeit von externer Finanzierung. Mit der besseren Schuldendienstfähigkeit verbessert sich zudem auch das Rating, was der Performance der Schwellenmarktanleihen zugute kommt.

Politische Veränderungen: Zwar lässt sich die Situation in den Schwellenmärkten kaum verallgemeinern, doch hat die Politik insgesamt als zweiter struktureller Faktor zu mehr wirtschaftlicher Stabilität und einer solideren Finanzlage geführt. Der Wandel in der Geldpolitik ist in diesem Zusammenhang von größter Bedeutung: Politisch unabhängige Zentralbanken stemmen sich energisch gegen den anhaltenden Inflationsdruck. Mit der weiteren Verbesserung der Finanzlage erkennen die Regierungen zudem die Relevanz einer verantwortungsvollen Politik und solider, wenn auch nicht übertriebener, primärer Finanzierungsüberschüsse. Eine umsichtige Fiskalpolitik sowie zyklisch bedingte höhere Einnahmen haben so die Staatsverschuldung gesenkt. "Noch bedeutender ist die Tatsache, dass sich die Zusammensetzung der Staatsverschuldung ändert: So wandeln die Staaten externe Schulden in interne um und verlängern die Laufzeiten. Daher entfällt in diesen Märkten ein zunehmender Teil der Staatsverschuldung auf Schuldtitel, die auf einheimische Währungen lauten.

Rückgang der Volatilität: Die weitere wichtige strukturelle Veränderung an den Schwellenmärkten ist der Rückgang der Volatilität. In den 1990er Jahren lag diese in den Schwellenländern auf einem aktienähnlichen Niveau von 15 bis 20 Prozent. Inzwischen hat sich diese auf vier bis fünf Prozent reduziert und nähert sich dem Niveau von entwickelten Staatsanleihenmärkten an. Eine wichtige Ursache dieser Entwicklung liegt darin, dass es lange keine so genannten "Ansteckungskrisen" gab. Die erste Krise ohne Folgebelastungen in anderen Ländern war die Argentinienkrise von 2001. Diese Entwicklung hat sich seitdem bestätigt und zu einem dramatischen Rückgang der Spread-Ausschläge geführt. Emerging Markets-Rentenpapiere sind heute ungleich stabiler als früher und nach wie vor nahezu unkorreliert mit den entwickelten Staatsanleihenmärkten.

Bonitätsverbesserung: Die relative Outperformance der Schwellenländer-Bonds ist auf eine fundamentale Veränderung innerhalb der Anlageklasse zurückzuführen. Der Blick auf die Bonität zeigt, welche positiven Entwicklungen hier stattgefunden haben: Heute haben über die Hälfte der Schwellenmarktanleihen ein Investment Grade-Rating, die durchschnittliche Bonität in der Anlageklasse liegt im Bereich von BB +. Noch vor wenigen Jahren erreichten gerade einmal zehn Prozent der Papiere diesen Status. Im Zuge dieser Bonitätsverbesserung verengen sich erwartungsgemäß die Spreads. Die Kreditkrise hat diesen Trend temporär gebremst, jedoch erscheinen die Risikoprämien, die für einige Länder inzwischen gefordert werden, überzogen.

Wichtige Informationen

Der Wert und die Rendite einer Investmentanlage können sowohl steigen als auch fallen. Eine positive Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine zukünftige positive Wertentwicklung, und Anleger erhalten u.U. nicht den investierten Betrag zurück. Anlagen in Fremdwährung können Währungsschwankungen unterliegen und dadurch die Rendite positiv wie negativ beeinflussen. Investitionen in Schwellenländern können einer höheren Volatilität unterliegen und damit auch ein höheres Risiko für Ihr eingesetztes Kapital darstellen. Alle Angaben beziehen sich auf die Anteilklasse A unserer Luxemburger Umbrellafonds. JPMorgan Asset Management veröffentlicht ausschließlich produktbezogene Informationen. Dies ist keine auf die individuellen Verhältnisse des Lesers abgestimmte Handlungsempfehlung. Informieren Sie sich stets vollständig im aktuellen Verkaufsprospekt. Zeichnungen und Anträge auf Rücknahme können nur auf Basis des aktuellen ausführlichen Verkaufsprospekts und des letzten Jahres- bzw. Halbjahresberichtes getätigt werden. Diese sind kostenlos erhältlich beim Herausgeber in Deutschland, JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch, Junghofstraße 14, D-60311 Frankfurt sowie der Zahl- u. Informationsstelle, J.P. Morgan AG, Junghofstraße 14, D-60311 Frankfurt oder bei Ihrem Finanzvermittler.

(1) Teilfonds der Luxemburger SICAV JPMorgan Funds
(2) Teilfonds des Luxemburger FCP JPMorgan Lux Funds

JPMorgan Asset Management S.a.rl.

Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet JPMorgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 30. Juni 2008 Kundengelder von 1.184 Milliarden US-Dollar. Mit 40 Niederlassungen weltweit verbindet JPMorgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist JPMorgan Asset Management seit über 19 Jahren präsent und mit mehr als 20 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften. www.jpmam.de .

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