Sonntag, 04. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 62976

Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z)

Zahntechnik aus Deutschland zahlt sich langfristig aus

(lifePR) (Stuttgart, ) Geld sparen möchte jeder gern. Auch beim Zahnersatz, denn wird eine über den gesetzlichen Mindeststandard hinausgehende Versorgung gewählt, sind diese Mehrleistungen vollständig aus eigener Tasche zu bezahlen. Aber auch zur reinen Regelversorgung, also quasi der Basisausführung, leisten die Krankenkassen nur einen festen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Kosten. Der Griff in die eigene Tasche ist im System also schon vorprogrammiert.

Der Abschluss einer privaten Zusatzversicherung ist deshalb sicher ein probates Mittel, um die Eigenbeteiligung an den Gesamtkosten in Grenzen zu halten. "Weniger ratsam hingegen ist es zu versuchen, die Ausgaben für den eigenen Zahnersatz durch den Einkauf von Billigware weitestgehend zu vermeiden", so das Informationszentrum- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z) - eine Initiative der Zahntechniker- Innungen Baden und Württemberg.

Gerade die eben eingeleiteten staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen mit dem Verdacht auf Urkundenfälschung gegen die Anbieterkette "McZahn", deren Firmenphilosophie sich im Slogan "Zahnersatz zum Nulltarif" artikuliert, zeigt: Bei importiertem Zahnersatz ist nur darauf Verlass, dass auf nichts Verlass ist. Konkret wird der Firma vorgeworfen, die nach dem Medizinproduktegesetz zwingend erforderliche "Konformitätserklärung", eine Art "Unbedenklichkeitsbescheinigung", gefälscht zu haben. Diese Erklärung ist von jedem Hersteller, der in Deutschland Zahnersatz an Zahnärzte und damit an Patienten abgibt, in jedem Einzelfall zu erbringen, ganz gleich in welchem Land der Hersteller seinen Sitz hat oder eine Produktionsstätte betreibt. Ohne diese Erklärung darf Zahnersatz nicht im Munde des Patienten eingegliedert werden. Sie ist Grundvoraussetzung und somit Legitimation, damit überhaupt Zahnersatz geliefert werden darf. Wer sie aus welchen Gründen auch immer nicht vorlegt, darf nicht liefern, was letztlich ein mögliches Motiv zur Fälschung liefern kann.

"Mit diesem Dokument wird dem Patienten schriftlich versichert, dass auch der im Ausland hergestellte Zahnersatz den in Deutschland geltenden Anforderungen an die zugelassenen und zu verwendenden Materialien gerecht wird. Die Frage drängt sich auf, was steckt denn wirklich in der Krone oder in der Brücke, wenn schon das Etikett gefälscht ist? Von außen ist das leider nicht zu erkennen!", so Harald Prieß, Obermeister der Innung Baden.

"Sparen Sie nicht an der falschen Stelle", rät deshalb Jochen Birk, Obermeister der Innung Württemberg. "Zahnersatz ist in erster Linie Vertrauenssache, und es gibt keinen besseren Patientenschutz als den, mit den Fachleuten zu reden, die Sie behandeln und die zahntechnische Arbeit handwerklich herstellen", so Birk weiter. Ein Plädoyer für die wohnortnahe Versorgung und damit für die bewährten Systempartnerschaften zwischen den Zahnärzten und ortsansässigen gewerblich tätigen Zahntechnikermeistern und deren Handwerksbetrieben.

"Nutzen Sie deren Beratungskompetenz in Sachen Konstruktion und Materiallauswahl für Ihre individuelle zahnprothetische Versorgung", rät das iq:z weiter. Bis eine aufwendige Versorgung hergestellt und im Mund eingegliedert ist, sind unter Umständen mehrere Zwischensitzungen und Anproben erforderlich. Kurze Wege sind dabei für eine schnelle Abstimmung und Umsetzung unabdingbar. Und selbstverständlich werden im Rahmen der Gewährleistung alle Korrektur- oder Anpassungsarbeiten, die z.B. während der empfohlenen jährlichen Kontrolle des Zahnersatzes auszuführen sind, durch das herstellende Labor kostenfrei erledigt, in den allermeisten Fällen noch am gleichen Tag. Ein Service, den Ihnen ein ausländischer Hersteller nicht bieten kann. Die zahntechnischen Meisterbetriebe in Baden-Württemberg und in Deutschland sehen sich deshalb einer Versorgungsqualität verpflichtet, bei der die eigentliche Produktqualität als gegeben vorausgesetzt wird.

"Betrachten sie Ihre "Dritten" deshalb nicht als Kostenfaktor, sondern als eine langfristige Investition in Ihre Lebensqualität. Schließlich sollen Sie wenigstens ein Jahrzehnt lang für Sie arbeiten und Sie dabei gut aussehen lassen" so die beiden Obermeister unisonso.

Informationen finden Patienten auch auf der Homepage des Informations- und Qualitätszentrums Zahntechnik:

www.iqz-online.de

iq:z - Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik

Das Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z) ist ein Gemeinschaftsprojekt des Zahntechniker-Handwerk Baden - Die Innung -(ZHB) und der Zahntechniker-Innung Württemberg (ZIW).

Die beiden Innungen reagieren mit dem iq:z auf das gestiegene Informationsbedürfnis der Patienten rund um die Themen Zahnersatz und Zahngesundheit. Außerdem wollen sie sich mit dem iq:z dafür einsetzen, dass die Qualität von Zahnersatz "Made in Germany" der Garant für eine optimale zahntechnische und zahnärztliche Patientenversorgung bleibt.

Schon bisher hatten sich die Innungen in den Bereichen Information, Qualitätssicherung und Qualifikation engagiert. Mit dem iq:z bündeln sie nunmehr ihre Anstrengungen in einer gemeinsamen Wirtschaftsgesellschaft mit Sitz in Stuttgart und einer Geschäftsstelle in Heidelberg.

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