Sonntag, 22. Januar 2017


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Müller: "Bayerns Wirtschaft beweist erneut ihre Stärke"

Wirtschaftsministerin Müller sieht in starkem Wachstum Bestätigung für erfolgreiche Wirtschaftspolitik/Wegen zunehmender Konjunkturrisiken weiter offensiver wirtschaftspolitischer Kurs notwendig

(lifePR) (München, ) "Bayerns Wirtschaft hat auch im ersten Halbjahr 2008 Stärke bewiesen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg wie schon 2007 real um 2,8 Prozent. Das war nach dem Saarland und zusammen mit Sachsen-Anhalt das zweithöchste Wachstum aller Länder. Das bundesweite Ergebnis von 2,4 Prozent wurde deutlich übertroffen. Der Freistaat bleibt damit beim Wachstum weiter auf der Überholspur. Das ist vor allem ein Verdienst der tatkräftigen Menschen und innovativen Unternehmen in Bayern. Das überdurchschnittliche Wachstum zeigt aber auch, dass wir wirtschaftspolitisch die Weichen richtig gestellt haben", erklärt Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller zu den jüngsten Berechnungen des Arbeitskreises 'Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder'.

Wachstumsbeiträge kamen sowohl vom Verarbeitenden Gewerbe als auch vom Baugewerbe sowie von Handel, Gastgewerbe und Verkehr. "Auch für das Jahresergebnis erwarte ich eine Zwei vor dem Komma", so die Ministerin. Sie warnt allerdings davor, das hervorragende Abschneiden des Freistaats als selbstverständlich anzusehen. Wichtige Indikatoren würden eine Abschwächung der Konjunktur signalisieren. Die weltwirtschaftlichen Risiken nähmen nicht zuletzt wegen der Finanzkrise unübersehbar zu.

Müller: "Umso mehr müssen wir jetzt wirtschaftspolitisch Kurs halten. Nur mit einer offensiven und berechenbaren Politik, die nicht auf Koalitionskompromisse angewiesen ist, sichern wir in Bayern in enger Partnerschaft mit Wirtschaft, Mittelstand und Handwerk auch künftig Wachstum, Wohlstand und Arbeit." Es gehe darum, ein positives Investitionsklima zu bewahren, Innovationen zu ermutigen sowie Wirtschaft und Bürger zu entlasten. Das sorge für Stabilität und Zukunftsvertrauen.

Nachstehende Tabelle informiert über die Wirtschaftsentwicklung im 1. Halbjahr 2008 in den einzelnen Ländern:

Preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt (Veränderung 1. Halbjahr 2008 gegenüber 1. Halbjahr 2007 in Prozent):

Saarland 3,4
Bayern 2,8
Sachsen-Anhalt 2,8
Hamburg 2,6
Bremen 2,6
Niedersachsen 2,6
Baden-Württemberg 2,5
Berlin 2,5
Nordrhein-Westfalen 2,4
Thüringen 2,4
Hessen 2,3
Rheinland-Pfalz 2,2
Mecklenburg-Vorpommern 1,8
Sachsen 1,8
Brandenburg 1,8
Schleswig-Holstein 1,6

Deutschland 2,4
alte Bundesländer 2,5
neue Bundesländer 2,2

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