Dienstag, 24. Januar 2017


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IHK: Unterrichtsversorgung der berufsbildenden Schulen verbessern

(lifePR) (Osnabrück, ) "Die Unterrichtsversorgung an den berufsbildenden Schulen muss verbessert werden", betonte IHK-Präsident Martin Schlichter auf der aktuellen Sitzung der IHK-Vollversammlung in Haren. Hintergrund: Landesweit lag die Unterrichtsversorgung im Theorieunterricht nur bei 87 % (Schuljahr 2013/2014), in technischen Fachrichtungen teilweise noch deutlich darunter. "Die Folge sind Unterrichtsausfälle, die die Ausbildungsqualität beeinträchtigen", so der IHK-Präsident.

Die IHK-Vollversammlung hat deshalb auf Initiative des IHK-Berufsbildungsausschusses einstimmig die Resolution "Duale Ausbildung - Berufsbildende Schulen zukunftssicher machen" beschlossen.

Darin wird das Land Niedersachsen aufgefordert, die Berufsschulen für die heutigen und die künftigen Herausforderungen, insbesondere den demografischen Wandel, zu stärken. Zu einem entsprechenden "Masterplan" gehört nach Auffassung der IHK, dass vor allem in besonderen Mangelfachrichtungen wie Elektro- und Metalltechnik mehr Lehrkräfte gewonnen werden. Dazu sollte das Land den Beruf des Berufsschullehrers bekannter und attraktiver machen. Die berufsbildenden Schulen sollten Lehrerstellen wieder eigenverantwortlich ausschreiben und besetzen können. "Die IHKs haben sich stets für mehr Eigenverantwortung der berufsbildenden Schulen eingesetzt. Das Land sollte hier zum früheren Verfahren zurückkehren, als die Schulen Personalentscheidungen selbst treffen konnten", betonte Schlichter weiter.

Auch die Ausstattung der Schulen durch die kommunalen Schulträger muss dem technischen Stand in den Betrieben entsprechen. Schließlich sollte eine standortnahe Beschulung gesichert werden, um für die Jugendlichen lange Anfahrtswege zur Berufsschule zu vermeiden. Dazu sollten Schulkooperationen über Kreis- oder Landesgrenzen hinweg gesucht werden.

Die vollständige Resolution kann im Internet abgerufen werden unter www.osnabrueck.ihk24.de (Dok.-Nr. 2695846).

Weitere Informationen: IHK, Hans-Jürgen Falkenstein, Tel.: 0541 353-411 oder E-Mail: falkenst@osnabrueck.ihk.de

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