Samstag, 03. Dezember 2016


Geschäftstourismus im Nordschwarzwald stärken

(lifePR) (Pforzheim, ) Der Geschäfts-, Kongress- und Tagungstourismus leidet unter der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise mehr als der klassische Ferientourismus. Das zeigt die aktuelle Übernachtungsstatistik des Landes Baden-Württemberg. Also haben die Reiseexperten mit ihren Prognosen zu Beginn des Jahres Recht behalten, waren sich die Mitglieder des Gemeinsamen Tourismusausschusses der Industrie- und Handelskammern Karlsruhe und Nordschwarzwald einig. Die Deutschen sparen nicht an den Reiseausgaben, sondern machen sogar eher im eigenen Land Urlaub.

Doch wie kann man das Segment des Geschäftsreisetourismus stärken und für die Region nutzen? Dieser Frage ging der Tourismusausschuss der beiden benachbarten Kammern vorrangig im neu eröffneten Ibis Hotel Karlsruhe City nach. Vorsitzender Peter Wagner, Geschäftsführer von Eberhardt Reisen, Pforzheim, hatte das Thema in den Fokus der Sitzung gestellt.

30 Unternehmer aus Hotelerie, Reisebranche und Tourismus zogen am Ende der Veranstaltung ein positives Fazit: Die Region hat durch die Nähe zu den Ballungszentren und der guten Verkehrsanbindung enorme Stärken im Geschäftsreisemarkt. "Unser Ziel muss sein, gemeinsam mehr Qualität und ein besonderes Umfeld für Tagungen und Kongresse zu bieten", so Wagner. Damit ließe sich ein Alleinstellungsmerkmal erarbeiten.

Doch das beste Konzept nütze nichts, betonte Herbert Reinelt, wenn die Software nicht stimme: "Alles steht und fällt mit der Qualität des Personals", sagte der Geschäftsführer des Best Western Hotels Sonnenbühl in Altensteig-Wart.

Zudem ist es wichtig, die Bedürfnisse der Entscheider bei den Firmen und Veranstaltern zu kennen. Diese stellte das neue Ausschussmitglied Professor Dr. Conny Mayer-Bonde in einem Impulsreferat vor. Neben der Verkehrsanbindung, der Infrastruktur und dem gastronomischen Angebot ist vor allem bei größeren Kongressen das Image des Standortes von Bedeutung. Die weltbekannte Destination Schwarzwald hat hier enorme Vorteile, vor allem weil die touristische Infratruktur stimmt. "Tourismus braucht Kongresse und Tagungen, und umgekehrt braucht diese Branche auch den Tourismus", bringt es Mayer-Bonde auf den Punkt. Wichtige Erkenntnisse bietet auch die Studie der Karlshochschule, die unter Leitung von Mayer-Bonde zum Tagungsmarkt in Baden-Württemberg erstellt worden ist. Die Ergebnisse werden zum Ende des Jahres vorliegen.

Weitere Informationen zum Gemeinsamen Tourismusausschuss der Industrie- und Handelskammern und zum Thema sind erhältlich bei: Elke Schönborn, Telefon (07441) 86052-17, schoenborn@pforzheim.ihk.de

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