Dienstag, 17. Januar 2017


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Unternehmen reagieren auf mangelnde Ausbildungsreife

(lifePR) (Chemnitz, ) An der bundesweiten Onlineumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) im Februar mit über 15.000 ausbildenden Unternehmen beteiligten sich auch 331 Unternehmen aus Südwestsachsen. Davon äußerten 26 %, dass sie 2009 nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen konnten. 36 % der Umfrageteilnehmer gaben an, das die Zahl der Bewerbungen auf Grund der demographischen Entwicklung spürbar zurückgeht und 57 %, dass keine geeigneten Bewerber vorlagen.

Die mangelnde Ausbildungsreife der Schulabgänger wird von 74,5 % als größtes Ausbildungshemmnis angesehen. Dabei fehlt es u. a. an Belastbarkeit, Leistungsbereitschaft und Motivation sowie mündlichem und schriftlichem Ausdrucksvermögen.

Die Unternehmen teilen in der Umfrage mit, dass sie zunehmend auf diese Entwicklung reagieren und durch Kooperation mit Schulen und verbessertes Ausbildungsmarketing auf sich aufmerksam machen. Gleichzeitig bieten 35,8% betriebliche Praxisphasen für Jugendliche an, 33,6 % ein eigenes Nachhilfeangebot im Unternehmen und 31,4 % nutzen ausbildungsbegleitende Hilfen der Agentur für Arbeit. Insofern belassen es die Unternehmen nicht beim Beklagen mangelnder Ausbildungsreife, sondern gehen die Bewältigung dieser Problematik aktiv an.

Gabriele Hecker, Geschäftsführerin Bildung der IHK Chemnitz betont: "Auch 2010 können wir im Kammerbezirk allen ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen für dieses Ausbildungsjahr ein Angebot machen." Flexibilität bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und dabei das breite Spektrum an Berufen im Blick zu haben und noch einmal für einen guten Schulabschluss ordentlich Gas zu geben, erhöhe natürlich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

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