Donnerstag, 08. Dezember 2016


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91 frische Nachwuchskräfte für den Tourismus des Landes

(lifePR) (Kiel, ) In der IHK Flensburg sind gestern (27. August) 91 ehemalige Auszubildende aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe freigesprochen worden. In feierlicher Atmosphäre erhielten sie von IHK-Präsident Walter Braasch und dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Klaus Markmann ihre Prüfungszertifikate.

Braasch machte den Absolventen Mut für ihre berufliche Karriere: "Gerade in der Gastronomie werden Fachkräfte händeringend gesucht, die Betriebe sind existenziell darauf angewiesen, kompetentes Personal zu finden." Die qualitativ hochwertige Ausbildung im hohen Norden liefere den Nachwuchskräften deshalb eine hervorragende Ausgangsposition für ihre Karriere. "Das Gastgewerbe ist grenzenlos - wer zum professionellen Gastgeber ausgebildet wurde, wer engagiert und leistungsbereit ist, kann sein Wissen auf der ganzen Welt anwenden. Wer später einmal in der Selbstständigkeit erfolgreich sein möchte - die Ausbildung im Gastgewerbe stellt hierfür eine solide Basis dar." Eines sei für den Erfolg aber auch künftig eine zwingende Voraussetzung: "Seien Sie weiterhin aufgeschlossen, bilden Sie sich weiter, frischen Sie Ihr Wissen regelmäßig auf. Qualifikationen haben ein Verfallsdatum - wie Lebensmittel. Tägliches Dazulernen ist wichtig, genauso wichtig, wie mit offenen Augen durch das Leben zu gehen", so Braasch.

Auch Peter Bartsch, Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Schleswig-Holstein e. V. war sich an diesem Abend sicher: "Sie haben den richtigen Beruf gewählt, denn unsere Branche ist ein starkes Stück Schleswig-Holstein", sagte er den Freigesprochenen. Er habe schon öfter die Idee gehabt, im Hotel- und Gaststättengewerbe Ablösesummen für ausgelernte Fachkräfte einzuführen, so wertvoll sei die Ausbildung in Schleswig-Holsteins Betrieben, sagte Bartsch augenzwinkernd.

Aus Azubi-Perspektive ließ Lydia Sophie Gaudich, Hotelfachfrau im Schleswiger Hotel Waldschlösschen, die Lehrzeit Revue passieren. Die Jahre seien durchaus anstrengend gewesen, aber "wer kann schon von sich behaupten, tausende Gläser im Akkord polieren zu können, während die Gäste schon im Anmarsch sind und trotzdem ein Lächeln auf den Lippen zu behalten?", fragte sie die Gäste.

Die Tourismusbranche ist mit einem Umsatz von rund 5,2 Milliarden Euro einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Schleswig-Holsteins. Immer mehr Betriebe klagen allerdings über Schwierigkeiten, ihre Stellen zu besetzen. Dies gilt für ausgelernte Fachkräfte wie für Ausbildungsplätze. Für die 91 freigesprochenen Nachwuchskräfte bedeutet dieses Problem der Betriebe indes vor allem eines: Ihre Zukunftschancen sind hervorragend.

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