Samstag, 03. Dezember 2016


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Brossardt: Arbeitsmarkt in Bayern erstaunlich gut in Schuss

vbw sieht aber noch keinen Anlass für vorzeitige Entwarnung

(lifePR) (München, ) "Der bayerische Arbeitsmarkt ist erstaunlich gut in Schuss. Angesichts der Betroffenheit Bayerns durch die Wirtschaftskrise ist dies beachtlich. Die gute Entwicklung ist ganz wesentlich den Anstrengungen der bayerischen Unternehmen zu verdanken, die viele qualifizierte Mitarbeiter gehalten haben und deshalb gut gerüstet für den Start nach der Krise sind." So kommentierte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. den Rückgang um 14.000 Arbeitslose in Bayern, den die Bundesagentur für Arbeit heute bekanntgegeben hat.

Viele Indikatoren, so Brossardt, ließen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken: "Der Anstieg des Beschäftigungsindex der Bundesagentur liegt nun wieder auf dem Niveau vom Frühjahr 2006, der Startphase des vergangenen wirtschaftlichen Aufschwungs. Die Zahl der offenen Stellen in Bayern ist innerhalb eines Monats um 3.500 auf 56.500 gestiegen, was zeigt, dass die Unternehmen mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft blicken und deshalb verstärkt nach Arbeitskräften suchen."

Brossardt betonte, ein besonderes Anliegen der bayerischen Wirtschaft sei es, dass kein Talent auf der Stecke bleibe. Er freue sich daher, dass die Entspannung am Arbeitsmarkt auf breiter Front greife. "Auch die Chancen von Jugendlichen und Älteren auf eine Stelle sind gestiegen. Die Arbeitslosigkeit der unter 25-Jährigen im Freistaat liegt bei 4,8 Prozent und damit deutlich unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt. Auch die Maßnahmen der Unternehmen zur Integration Älterer zeigen Erfolge. Die Arbeitslosigkeit der 50- bis 65-Jährigen ist auf 6,4 Prozent zurückgegangen. Das ist damit weiterhin einer der niedrigsten Werte in Deutschland."

Nach Brossardts Worten ist es aber noch zu früh, um Entwarnung zu geben. Der positive Trend am Arbeitsmarkt muss sich verfestigen. "Die Unternehmen müssen sich jetzt mit ihren Produkten und Wertschöpfungsketten auf die veränderte internationale Nachfragestruktur einstellen. Jetzt wird über die Arbeitsplätze der Zukunft entschieden", so Brossardt weiter. Daher dürfe die Politik nicht nachlassen, weiterhin alle Gestaltungsmöglichkeiten zur Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätzen auszuschöpfen. "Es muss jetzt die Entscheidung getroffen werden, die Lohnzusatzkosten langfristig stabil unter 40 Prozent zu halten", sagte er. Außerdem müsse den Unternehmen in einer Aufschwungphase der Zugang zu Kreditmitteln erleichtert und das Steuerrecht weiter entbürokratisiert werden.

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