Samstag, 01. Oktober 2016


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Es ist endlich soweit: Auszubildende stellen ihren HYMERCAR Lady Camper vor!

(lifePR) (Bad Waldsee, ) Das Projekt ist einzigartig in der gesamten Branche. Auch für HYMER, den Premium-Hersteller von Caravans, Freizeitfahrzeuge und Reisemobilen, ist es ein echtes Novum: Zwölf junge Frauen, die derzeit ihre Ausbildung in Bad Waldsee absolvieren, entwickeln selbständig den Ausbau eines Freizeitfahrzeugs: Den Lady Camper.

Als Basis dient ein auf dem VW Bus aufbauender HYMERCAR Cape Town. Seit Ende vergangenen Jahres arbeiten die Auszubildenden an der Umgestaltung des Cape Town. Die Bandbreite der Ausbildungsberufe der am Projekt beteiligten Frauen reicht dabei von der technischen Produktdesignerin bis zur Industriekauffrau. Erklärtes Ziel war die Fertigstellung des Fahrzeugs zu einer regionalen Bildungsmesse Anfang Februar.

Bis dahin war einiges zu organisieren, zu konstruieren und zu fertigen. Denn die jungen Frauen hatten sich allerhand vorgenommen. Wie das Team feststellen durfte war es eine echte Herausforderung, die passenden Produkte zu finden, zu bauen und auf kleinstem Raum alle gesammelten Ideen unterzubringen und umzusetzen. Das gilt vor allem für die Möblierung des HYMERCAR Cape Town.

Den vormals einteiligen Möbel-Korpus auf der Fahrerseite beispielsweise teilten die Auszubildenden in zwei Module. Die einzelnen Komponenten lassen sich jetzt einfach und schnell herausnehmen und austauschen. So gehen, je nach Bedarf, ein Keramik-WC, eine Minibar mit Schmuck- und Schminkfach und einem großen Spiegel oder ein herausfahrbarer Kleiderschrank mit auf die Reise. Letzterer bietet ausreichend Höhe, um auch Kleider aufhängen zu können. Ilena Thomas (Auszubildende zur technischen Produktdesignerin) ist der Auffassung, dass sich "in einem unscheinbaren Korpus der Traumschrank einer jeden Frau" verbirgt.

Im Bereich der Schiebetür installierten die jungen Frauen einen Schuhschrank. Wahlweise lässt sich auf diesen ein zusätzliches Staufach setzen oder ein zusätzlicher, fünfter Sitzplatz montieren. Dadurch wird, so Isabelle Branz (Auszubildende zur technischen Produktdesignerin), "der Platz unter dem Zusatzsitz sinnvoll genutzt".

Optisch umgestaltet wurden auch die Fahrerhaussitze und die Zweier-Sitzbank im Wohnbereich. Hier kommt jetzt hellbeiges Leder mit brombeerfarbenen Absetzungen als optischer Blickfang zum Einsatz. Die Utensilientasche an der Rückenlehne des Beifahrersitzes nimmt all die Gegenstände auf, die man auf Reisen gerne stets griffbereit hat.

Auch der Fahrzeugelektrik haben sich die Auszubildenden gewidmet. Im Fahrzeug kommt nun eine LED-Ambiente-Beleuchtung zum Einsatz. Sie wird ergänzt von einem Eyecatcher, einer ebenfalls in LED-Technik ausgeführten Außenbeleuchtung mit Farbwechsel am Aufstelldach.

Ein weiterer Hingucker ist der beleuchtete "Sternenhimmel" im aufstellbaren Schlafdach. Franziska Petersen (Auszubildende zur technischen Produktdesignerin) formuliert es so: "Auch bei schlechtem Wetter kann man jetzt in diesem Fahrzeug die Nacht unter Sternen verbringen".

Eine ausgesprochen einfallsreiche Neuerung des Projekt-Teams betrifft die Liegefläche des Aufstelldachs. Sie konnte bisher - bei geöffnetem Aufstelldach - nur komplett nach oben gedrückt werden und schränkte dadurch die Stehhöhe im Heckbereich ein. Die Auszubildenden entwarfen stattdessen ein neues, in drei Segmente geteiltes Dachbett, das für bessere Stehhöhe im gesamten Fahrzeug sorgt.

Während der Projektphase haben die zwölf Frauen viel gelernt und, etwa im Bereich Möbelbau oder Elektroinstallation, etliche neue und hilfreiche Erfahrungen sammeln können. Schließlich konnten sie den kompletten Prozess der Entstehung eines neuen Produkts von der Idee über die Konstruktion und Programmierung der Maschinen bis zum Zusammenbau begleiten. Dabei war es eine Herausforderung, auf eine problemlose Umsetzung der einzelnen Ideen in der Produktion zu achten.

Umso größer ist der berechtigte Stolz der beteiligten Auszubildenden auf das Endergebnis. Der Lady Camper hatte, wie geplant seinen ersten öffentlichen Auftritt während der Ravensburger Bildungsmesse. Dort war ein Fahrzeug zu sehen, das es so auf dem Markt noch nicht gibt. Die Reaktionen der Messebesucher waren durchweg positiv. Beachtung fanden nicht nur der neu geschaffene, zusätzliche Stauraum, sondern auch die zahlreichen Details wie etwa das Schmuckfach oder der herausfahrbare Kleiderschrank.

Erkennbar ist der Lady Camper bereits von außen: An einer Außenabklebung in Form von zwei geschwungenen Bändern in einem Brombeerton. Und am stilisierten High Heel am Kühlergrill.

In den kommenden Wochen geht es bei HYMERCAR um die Klärung der Frage, welche Komponenten in andere Baureihen einfließen werden.

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