Samstag, 03. Dezember 2016


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H&R WASAG AG mit soliden Neunmonatszahlen

(lifePR) (Salzbergen, ) .
- EBITDA +12,1 % auf € 51,0 Mio.
- EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen steigt auf 9,4 % (Q1-Q3 2008: 8,3 %)
- Alle Segmente mit positivem operativen Ergebnisbeitrag im 3. Quartal
- Umsatz sinkt rohölpreisbedingt auf € 544,9 Mio. (Q1-Q3 2008: € 809,9 Mio.)
- Raffineriestillstände verhindern noch besseres Ergebnis

Im Umfeld der schweren weltweiten Wirtschaftskrise ist es der H&R WASAG AG gelungen, die EBITDA-Marge auf 9,4 % (Q1-Q3 2008; vor Sondereinflüssen: 8,3 %) zu steigern. Insbesondere der Geschäftsbereich chemisch-pharmazeutische Rohstoffe, der rund 95% des Konzernumsatzes erbringt, hat seine Ertragskraft erneut bestätigt. Der in den ersten neun Monaten um 32,7 % geringere Konzernumsatz resultiert im Wesentlichen aus sinkenden Rohstoffpreisen, die über niedrigere Verkaufspreise an die Kunden weiter gegeben wurden. Die Menge abgesetzter Hauptprodukte lag dagegen nur um 3,5 % unter dem Vorjahreszeitraum. Das EBITDA stieg um 12,1 % auf € 51,0 Mio. (Q1-Q3 2008: € 45,5 Mio.) und das EBIT um 9,7 % auf € 35,2 Mio. (Q1-Q3 2008: € 32,1 Mio.). Der Konzernüberschuss betrug € 20,5 Mio. (Q1-Q3 2008: € 12,5 Mio.) und das Ergebnis je Aktie übertraf den Vorjahreswert mit € 0,69 um 64,3 % (Q1-Q3 2008: € 0,42).

"Auch wenn das Vorjahresergebnis durch die Rückstellung für die Kartellstrafe von € 22,0 Mio. belastet wurde, sind wir mit der Ergebnisentwicklung vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehr zufrieden", so Gert Wendroth, Vorstandsvorsitzender der H&R WASAG AG.

Alle Segmente mit positivem operativen Ergebnisbeitrag

Der chemisch-pharmazeutische Geschäftsbereich konnte seinen EBITDA-Beitrag im Vergleich zum Vorquartal um 13,6 % auf € 17,5 Mio. (Q2 2009: € 15,4 Mio) steigern, blieb allerdings unter dem um die Rückstellung für das Kartellbußgeld bereinigten und durch außergewöhnlich gute Margen bedingten Rekordquartal des Vorjahres (Q3 2008: € 28,2 Mio.).

Auf der Margenseite machten sich hier zunächst noch die Rohstoffpreissteigerungen des 2. Quartals bemerkbar: Höhere Rohstoffkosten können branchenüblich nur mit zeitlichem Versatz an Kunden weitergeben werden und belasten so das Ergebnis. Da weitere deutlichere Rohstoffpreissteigerungen aufgrund des schwächeren Dollars aber ausblieben, verbesserte sich die Margensituation ab Mitte August. Die Mengen der abgesetzten Hauptprodukte konnten sowohl im Vergleich zum Vorquartal, als auch zum Vorjahresquartal ausgebaut werden. "Trotz außerplanmäßiger Stillstände in unseren Raffinerien haben wir die Rückgänge vom Jahresanfang nahezu aufgeholt, so dass wir auf Gesamtjahressicht mit einer Steigerung der Absatzmenge unserer Hauptprodukte rechnen", so Vertriebsvorstand Niels H. Hansen.

Der deutlich kleinere Geschäftsbereich Präzisionskunststoffe konnte im 3. Quartal ein EBITDA von € 0,4 Mio. erzielen, nachdem im Vorquartal noch ein Minus von € 0,5 Mio. verzeichnet werden musste (Q3 2008: € 0,4 Mio.). Das verbesserte Ergebnis resultiert aus der konsequenten Restrukturierung im Kunststoffbereich. Auf der Nachfrageseite bleibt die Situation aufgrund der Schwäche der Automobilindustrie angespannt. Deshalb hat die Geschäftsführung beschlossen, ca. 100 der 370 Arbeitsplätze in Coburg, dem größten Standort der Kunststoffsparte, abzubauen. Die Geschäftsführung hat Verhandlungen mit dem Betriebsrat über die Umsetzung dieser Maßnahme aufgenommen. Ziel ist es, den Stellenabbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten und die verbleibenden Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern.

Niedriges Zinsniveau langfristig gesichert

Deutlich verbessert hat die H&R WASAG AG ihre langfristige Finanzierungsstruktur: In den Monaten Juli und Oktober wurden Zinssicherungsgeschäfte mit einem Volumen von € 40 Mio. bzw. € 20 Mio. über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschlossen. "Zusammen mit dem im 2. Quartal aufgenommenen zehnjährigen KfW-Darlehen über € 20 Mio. hat sich die H&R WASAG AG damit ein niedriges Zinsniveau für ein Kreditvolumen von € 80 Mio. langfristig gesichert", so Finanzvorstand Andreas Keil.

Optimistischer Ausblick für das Gesamtjahr

Im chemisch-pharmazeutischen Geschäftsbereich setzte sich die erfreuliche Entwicklung der Absatzmengen zu Beginn des 4. Quartals fort. Zudem waren keine weiteren ungeplanten Anlagenstillstände zu verzeichnen.

Der erneute Rohölpreisanstieg, bis zu einem vorläufigen Jahreshoch bei US $ 80,3 am 21. Oktober, führte jedoch zu einer erneuten temporären Margenverengung.

Im deutlich kleineren Bereich Präzisionskunststoffe ist kurzfristig nicht mit einer Verbesserung der Auftragslage zu rechnen. Aufgrund der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Kostensenkung und der damit verbundenen Rückstellungen rechnet der Vorstand im laufenden Quartal mit einem Restrukturierungsaufwand im niedrigen einstelligen Millionenbereich. Ziel dieser Maßnahme ist eine nachhaltige Rückkehr in die Gewinnzone im kommenden Jahr.

"Insgesamt erwarten wir, getragen vom chemisch-pharmazeutischen Bereich, für das 4. Quartal 2009 ein ähnlich gutes operatives Ergebnis wie im 3. Quartal und damit für das Gesamtjahr ein angesichts der Wirtschaftskrise durchaus erfreuliches Ergebnis, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau des um die Kartellstrafe von 22 Mio. Euro bereinigten, sehr guten Jahres 2008. Sollten sich in den nächsten Monaten die bereits spürbaren Aufwärtstendenzen in der Weltwirtschaft fortsetzen und der Rohölpreis nicht haussieren, sehen wir dem Geschäftsjahr 2010 optimistisch entgegen", so Wendroth.

Detaillierte Informationen zur aktuellen Entwicklung können dem Quartalsbericht zum 30. September 2009 entnommen werden, der im Internet unter www.hur-wasag.de zur Ansicht bzw. zum Download zur Verfügung steht.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen:

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Pressemitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

H&R GRUPPE

Die im SDAX notierte H&R WASAG AG ist als Unternehmen der Spezialchemie in der Entwicklung und Herstellung chemisch-pharmazeutischer Spezialprodukte auf Rohölbasis und in der Produktion von Präzisions-Kunststoffteilen tätig. In den einzelnen Geschäftsfeldern sind die Konzernunternehmen als Markt- und/oder Technologieführer aussichtsreich positioniert.

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