Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Stiftungsprofessuren für die Hochschule Rosenheim

(lifePR) (Rosenheim, ) Zwei durch regionale Unternehmen finanzierte Stiftungsprofessuren ermöglichen die Einrichtung eines neuen Studiengangs Mechatronik. Durch diesen Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft erhält die Ausbildung dringend benötigter Ingenieure eine breitere Basis.

Im Oktober 2008 nehmen an der Hochschule Rosenheim die ersten Studierenden in der neuen Fachrichtung Mechatronik ihr Studium auf. In einer Verbindung von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik werden Ingenieure mit interdisziplinären Kenntnissen ausgebildet, die in vielen Unternehmen der Region dringend benötigt werden.

Dieses neue und attraktive Studienangebot wäre ohne die Einrichtung von zwei Stiftungsprofessuren mit einem finanziellen Rahmen von einer Million Euro nicht möglich gewesen. Eine der beiden Stiftungsprofessuren wird vollständig durch die Firma Heidenhain finanziert, die zweite zu gleichen Teilen durch die Firmen Bosch-Siemens Hausgeräte, Dräxlmaier, Kraus-Maffei und Krones sowie durch den Seeoner Kreis e.V., in dem sich zahlreiche weitere Unternehmen zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zusammengeschlossen haben, darunter auch als Gründungsmitglied der Rosenheimer Antennenhersteller Kathrein.

Bei der feierlichen Vertragsunterzeichnung dankte der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Alfred Leidig, den Firmen für ihre großzügige Spende und hob hervor, dass mit über 80 Bewerbern bereits jetzt die Nachfrage nach dem Studium der Mechatronik höher sei als erwartet. Konrad Sterflinger, Personalchef von Heidenhain, zeigte sich vom nachhaltigen Erfolg des neuen Studiengangs überzeugt, zumal dieser mit einem innovativen Studienmodell, das einen Wechsel von jeweils drei Monaten Theorie und drei Monaten Praxis vorsieht, ideal für ein duales Studium mit vertieften Praxiszeiten in den Unternehmen geeignet sei. Michael Steinbeis, Vorsitzender des Seeoner Kreises, betonte, dass die Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft mit dieser Vertragsunterzeichnung eine neue Dimension erreicht habe, auf der es aufzubauen gelte. In diesem Sinne äußerte sich auch Vizepräsident Prof. Dr. Hartmut Ernst: die Anzahl der Studienanfänger steige gegenwärtig kontinuierlich an, worauf man strategisch mit neuen, am Bedarf orientierten Studienangeboten reagieren müsse. In der Aufbauphase sei dafür eine angemessene Unterstützung von Partnern aus der Wirtschaft sehr hilfreich.

Der neue Studiengang Mechatronik wird durch Prof. Dr. Michael Wagner geleitet und ist in der Fakultät für Ingenieurwissenschaften angesiedelt, in der mittlerweile - so der Dekan Prof. Dr. Johannes Schroeter - fast so viele Studierende ausgebildet werden wie in der Fakultät für Holztechnik. Dem akuten Ingenieurmangel werde dadurch entgegengewirkt, was ohne die beiden Stiftungsprofessuren nicht möglich gewesen wäre.

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