Montag, 26. September 2016


  • Pressemitteilung BoxID 539038

Startschuss für neues Klimaschutzprojekt "CO2OK"

Kantinen, Großküchen und Co können Vorreiter sein in Sachen Klimaschutz

(lifePR) (Wiesbaden, ) Ein Großteil aller hessischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht täglich in die Kantine um dort das Mittagessen einzunehmen. Auch in Schulen, Universitäten, Kindertagesstätten und Krankenhäusern wird das Angebot der sogenannten „Außer-Haus-Verpflegung“ genutzt. Vielen Gäste ist es zunehmend wichtig, über die Herkunft der Produkte auf ihren Tellern Bescheid zu wissen und, dass regionale oder biologisch angebaute Lebensmittel verarbeitet werden. „Auf diesen Wandel müssen sich auch Großküchen stellen und sind aufgefordert ihre Angebote diesen Wünschen anzupassen. Diese Anpassung in den Großküchen hat nämlich auch Auswirkungen auf die heimische Klimabilanz. Denn mit einem Anteil von mehr als 30 Prozent an den konsumbedingten CO2-Emissionen stellt die Ernährung einen ganz wesentlichen Faktor für den Klimaschutz dar“, kommentierte Umweltministerin Priska Hinz den Auftakt des Projekts “CO2OK“. Auch bei uns in Hessen ist der Klimaschutz nun sprichwörtlich „in aller Munde“: Das neue Modellprojekt CO2OK des Hessischen Umweltministeriums macht Unternehmen der Außer-Haus-Verpflegungsbranche fit für den Zukunftstrend Klimaschutz in der Küche.

Modellprojekt CO2OK: CO2-Optimierte GroßKüchen in Hessen

Das Hessische Umweltministerium hat diesen Trend frühzeitig erkannt und deshalb ein neues Klimaschutzprojekt mit dem Namen „CO2OK: CO2-Optimierte GroßKüchen in Hessen“ initiiert. Im Rahmen von CO2OK werden die teilnehmenden Unternehmen bei der klimafreundlichen Ausrichtung ihres Betriebs unterstützt. Neben der Einsparung von energie- und prozessbedingten CO2-Emissionen zielt das Projekt insbesondere auch darauf ab, die Entwicklung und Umsetzung von klimafreundlichen Menüs und Speiseplänen zu befördern. „Wir wollen die Küchenchefs dafür sensibilisieren, die bestehenden CO2-Einsparpotenziale bestmöglich zu heben. Dazu zählt etwa, möglichst viele saisonale Produkte aus der Region zu verarbeiten, um lange Transportwege zu vermeiden“, erklärt Hessens Umweltministerin Priska Hinz.

Die klimafreundliche Ausrichtung der Betriebsführung und Menüplanung stellt einen vielschichtigen Prozess dar. Daher steht den Teilnehmern während der gesamten Projektlaufzeit ein erfahrenes Expertenteam zur Seite, das die Unternehmen bei allen Facetten der Erstellung und Verbesserung ihrer CO2-Bilanzen berät. „Wir analysieren nicht nur den CO2-Fußabdruck der Unternehmen, sondern zeigen ganz individuell auf, mit welchen Maßnahmen die Klimabilanzen dauerhaft verbessert werden können“, so Hinz.

Auftaktveranstaltung präsentiert Projektpartner und Teilnehmer

Noch bevor das Modellprojekt aktiv beworben wurde, haben einige Großküchen bereits ihr Interesse signalisiert. „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz, die zeigt, dass der Klimaschutz eines der Topthemen in der Branche ist“, sagt Ministerin Hinz. Der offizielle Projektbeginn erfolgt bei der Auftaktveranstaltung am 27. April im Frankfurter Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum. Hier werden das Modellprojekt, die Projektpartner und die bisherigen Teilnehmer vorgestellt. Wir laden sie herzlich ein, sich bei der Veranstaltung über CO2OK zu informieren.

Nähere Informationen zum Modellprojekt sowie zur Auftaktveranstaltungen finden Sie auf:
www.co2ok-hessen.de

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Firma Bertgen-Energie übernimmt Neuwieder Traditionsunternehmen Schlick

, Energie & Umwelt, Verbandsgemeindeverwaltung Cochem

Die Firma Bertgen-Energie mit Stammsitz in Müden an der Mosel und Zweitsitz in Kaisersesch hat das Neuwieder Traditionsunternehme­n Schlick Brennstoffe...

Schmidt: Landwirtschaft stärkt Zusammenhalt in Europa

, Energie & Umwelt, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Auf der dritten Europäischen Friedensbrot-Konferenz am 22. und 23. September im ungarischen Szarvas hat der Bundesminister für Ernährung und...

„Das Problem ist offenbar, dass es kein Problem geben dürfte“

, Energie & Umwelt, Bayerisches Dachdeckerhandwerk Landesinnungsverband

Verunsicherung und Verärgerung gibt es derzeit auf zahlreichen Baustellen der Dachdecker: Bei Dämmstoffen aus EPS und XPS, umgangssprachlich...

Disclaimer