Dienstag, 24. Januar 2017


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Otte mahnt Übergangsregelung für neue Pflichtfamulatur an

Umsetzung der Approbationsordnung lässt auf sich warten

(lifePR) (Berlin, ) Noch im Mai war der Jubel über die auch von den Medizinstudierenden des Hartmannbundes hart erkämpfte Änderung der Approbationsordnung im Bundesrat groß. Doch bereits wenige Wochen später wächst der Unmut bei den von der beschlossenen Pflichtfamulatur in der hausärztlichen Versorgung betroffen Studierenden über Verzögerungen bei der Umsetzung.

"Wir mussten erfahren, dass es noch immer keine Übergangsregelung bei der Einführung der Pflichtfamulatur in der hausärztlichen Versorgung gibt", reagierte der Vorsitzende des Ausschusses der Medizinstudierenden im Hartmannbund, Kristian Otte, verärgert auf die Verzögerungen in der Umsetzung der Approbationsordnung. "Dass auch drei Monate nach der Verabschiedung im Bundesrat noch immer nicht klar ist, wie die neue Pflichtfamulatur in den Ausbildungsablauf integriert werden soll, ist unglaublich. Und dass die Übergangsregelung vor Inkrafttreten erst noch gesondert durch den Bundesrat muss, und keiner weiß, wann das in diesem Jahr der Fall sein wird, ist ein Unding." Vor allem für diejenigen Studierenden, die zum Ende der aktuell laufenden Semesterferien noch nicht ihre vier Famulaturen abgeschlossen haben, sei dies schwer nachvollziehbar. Diesen Studierenden, so hat der Hartmannbund erfahren, werde von Seiten des Bundesgesundheitsministeriums empfohlen, in den kommenden Semesterferien eine Famulatur in der hausärztlichen Versorgung einzuplanen, obwohl noch nicht einmal klar sei, ob dies bis dahin überhaupt notwendig ist. "Wir können nur eindringlich an die Politik appellieren, hier schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen und klare Regeln aufzustellen", forderte Kristian Otte, und dies auch im Hinblick auf die ebenfalls neu eingeführte bundesweite Mobilität während des Praktischen Jahres. Ab dem 1. April 2013 müssen die Universitäten ihren Studierenden die Möglichkeit einräumen, ihr Praktisches Jahr auch in anderen Universitätskrankenhäusern und deren Lehrkrankenhäusern durchzuführen. "Auch hier kann die Devise nur sein: Zügig ernten, was mühsam gesät wurde", so Otte.

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