Sonntag, 04. Dezember 2016


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Leistungswettbewerb der schwäbischen Handwerkjugend 2008

In bester Tradition

(lifePR) (Augsburg, ) Mit einer großen Feier ehrte die Handwerkskammer für Schwaben ihre 52 Kammersiegerinnen und Kammersieger 2008. "Wer in jungen Jahren seine Ausbildung mit einem Kammersieg krönen kann, hat bewiesen, dass er nicht nur leistungsfähig, sondern leistungsbereit ist," lobte Manfred Rudel, Präsident der Handwerkskammer (HWK) die Leistung von Schwabens besten Junghandwerkern. Die Teilnahme am Wettbewerb ist freiwillig. In seiner Festansprache stellte Rudel weiterhin fest: "Diese jungen Menschen übernehmen Vorbildfunktion in unserer Gesellschaft und sind dem Leistungsgedanken in besonderer Weise verbunden. Sie sind weit überdurchschnittlich!" Den ausbildenden Unternehmen dankte der Kammerpräsident für ihr hervorragendes Engagement.

Beste praktische Arbeit Voraussetzung für Teilnahme

An dem Wettbewerb konnten sich Nachwuchshandwerker bis zu einem Alter von 23 Jahren, in Ausnahmefällen bis zu 25 Jahren beteiligen. Zur Teilnahme gemeldet wurden Absolventen der Gesellenprüfung 2008, die die beste praktische Prüfungsarbeit in ihren jeweiligen Prüfungsbezirken abgelegt hatten. Während bei manchem Gewerk das zur Prüfung angefertigte Gesellenstück für den Wettbewerb ausreichte, mussten in anderen Berufen beispielsweise bei den Friseuren oder im Bau- und Nahrungs-mittelhandwerk zusätzlich Arbeitsproben gefertigt werden. Der Kammersieg ist gleichzeitig die Voraussetzung, an weiteren Berufswettbewerben teilzunehmen. So sind die nächsten Ebenen der Landeswettbewerb und der Bundeswettbewerb.

Flexibilität und stetiges Vorankommen zählen

Präsident Manfred Rudel zeigte sich in seiner Rede begeistert über die Nachwuchselite des Schwäbischen Handwerks, die mit viel Fleiß, Ausdauer, Mut und Beharrlichkeit diese Herausforderung sehr gut bewältigt hatten. Rudel ermunterte die Kammersiegerinnen und Kammersieger, konsequent "an ihrem beruflichen Haus weiterzubauen und ihre persönlichen Chancen zu erkennen.

Es werden sich nur diejenigen durchsetzen, die offen sind für neue Orte und Formen der Arbeitswelt," betonte Rudel.

Er forderte zu lebenslangem Lernen und zur Nutzung von Weiterbildungsangeboten auf. "Je zeitgemäßer Sie in Ihren Berufen sind, umso größer sind Ihre Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und Ihr persönliches Auskommen. Deshalb ist jeder von Ihnen gut beraten, auch über den Tellerrand hinauszuschauen und rechzeitig zu erkennen, wohin Entwicklungen gehen. "Das Handwerk bietet nach wie vor überaus interessante Aufgabengebiete und Entwicklungsmöglichkeiten," gab Rudel den Jugendlichen mit auf den Weg. Ebenso ermunterte er diese "Elite des schwäbischen Handwerks", aktiv das gesellschaftliche Miteinander zu gestalten und sich als Leistungsträger ihrer Verantwortung auf diesem Gebiet bewusst zu sein.

Silberne Ehrennadel für die Ausbilder

Besonderen Dank zollte Präsident Manfred Rudel den Ausbildern in den Unternehmen. "Hier werden gute Neigungen und Geschick erkannt und gefördert," betonte der Präsident in seiner Ansprache und danke allen Betrieben für ihr Engagement. Zwei Ausbilder wurden mit der silbernen Ehrennadel des schwäbischen Handwerks geehrt, da aus diesen Unternehmen bereits zum dritten Mal ein Kammersieger hervorgegangen ist.

Die Listen der Kammersieger/Innen, sowie der Ausbilder, die die silberne Ehrennadel/Urkunde erhalten haben, können im Internet unter www.hwk-schwaben.de (Pressemitteilungen) abgerufen werden.

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