Sonntag, 04. Dezember 2016


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Klaus Hippen strebt keine fünfte Amtszeit an

An der Spitze der Handwerkskammer kündigt sich ein Wechsel an

(lifePR) (Aurich, ) Der Präsident der Handwerkskammer für Ostfriesland, Klaus Hippen, wird nicht wieder für dieses Amt kandidieren. Seine Entscheidung teilte er am Mittwoch dem Präsidium der Handwerkskammer, Ehrenamtsträgern und Weggefährten mit. "Bevor die sieben vor dem Lebensalter steht, ist Schluss", begründete Hippen seinen persönlichen Entschluss. Am 8. März 2010 wird er 70 Jahre.

Die nächste Vollversammlung am 10. Dezember wird die letzte sein, die Klaus Hippen regulär als Präsident leitet. Das in diesem Herbst neugewählte "Parlament des Handwerks" tritt am 24. Februar 2010 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen und wählt dann ein neues Präsidium. Gute Chancen, die Nachfolge Hippens anzutreten, werden Tischlermeister Horst Amstätter (52) aus Emden eingeräumt, der aktuell das Amt des Vizepräsidenten bekleidet.

Klaus Hippen steht seit Juni 1991 an der Spitze der Handwerkskammer; längere Amtszeiten können nur Gründungspräsident August Kamberger (1908-1930) und Rudolf Nagel (1959-1982) vorweisen. Er stammt aus einer alten Auricher Handwerkerfamilie, die seit 1848 in der Osterstraße dem Bäckerhandwerk nachging. 1965 trat er in die Firma ein, die seit dem frühen Tod seines Vaters von seiner Mutter geleitet worden war. Die "Stadtbäckerei Aurich" wird seit dem Jahr 2000 als OHG unter seiner Beteiligung fortgeführt.

Bereits 1968 kam Klaus Hippen als junger Konditormeister mit dem Ehrenamt in Kontakt, als er in den Vorstand der Bäcker-Innung gewählt wurde. Der ehrenamtlichen Tätigkeit als Obermeister und Kreishandwerksmeister folgte 1991 die Wahl zum Nachfolger von Reinhard Renken als Präsident der Handwerkskammer. 1994, 1999 und 2004 wurde er in diesem Amt eindrucksvoll bestätigt.

Bis zu seinem Ausscheiden legt sich Hippen aber noch voll ins Zeug, denn die Handwerkskammer bewältigt zur Zeit mit der Modernisierung des Berufsbildungszentrums das bisher größte Bauvorhaben in ihrer über 100-jährigen Geschichte. Da sind sein Sachverstand und sein Verhandlungsgeschick gefragt. "Das Haus des ostfriesischen Handwerks ist gut bestellt - es ist genau der richtige Zeitpunkt, den Staffelstab zu übergeben", ist Klaus Hippen überzeugt. Die Handwerkskammer für Ostfriesland vertritt die Interessen von rund 30.000 Inhabern und Beschäftigten in den knapp 4900 Handwerksbetrieben des Kammerbezirks.

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