Dienstag, 06. Dezember 2016


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Meister der Solarbundesliga 2015 feiern die Energiewende

(lifePR) (Bad Oeynhausen, ) Am 4. Juli wurden im oberbayerischen Kirchweidach die Meister der Solar­bundesliga in der Saison 2014/2015 geehrt. An diesem bundesweiten Wettbewerb nahmen in diesem Jahr etwas mehr als 2400 Gemeinden und rund 900 uneigenständige Dörfer sowieOrtsteile teil.

Ulm, Leutkirch im Allgäu, Rot am See, Kienberg, Glüsing und der zu Kupferzell gehörende Ortsteil Goggenbach sind die diesjährigen Deutschen Meister im Kommunalwettbewerb Solarbundesliga.

In der Spezialkategorie Solarwärme gewannen Ulm, Crailsheim, Tacherting, Niederbergkirchen, Schalkham und der zu Techentin gehörende Orsteil Augzin.

Bei der Solarnutzung am erfolgreichsten sind die Kreise Ostallgäu vor Schwäbisch Hall, Traunstein, Altötting und Landshut.

Diese Städte und Gemeinden bzw. Kreise nutzen in ihren jeweiligen Größenklassen die meiste Solarwärme und Solarstrom pro Kopf.

In der Solarbundesliga geht es um die Nutzung der Solarenergie in Kommunen. In fünf Größenklassen wetteifern Städte und Ge­meinden miteinander. Außerdem gibt es eine eigene Wertung für Ortsteile. Und auch die Kreise, die die meisten Punkte erzielten, werden ausgezeichnet. Je Watt Solarwärme und Solarstrom pro Einwohner gibt es einen Punkt.

"Während sich die große Koalition bei der Energiewende mit Kompromissen wie jüngst bei der Braunkohle behilft", sagt So­lar­bun­desliga-Organisator Andreas Witt, "zeigen die Vorreiterkommunen in der Solarbundesliga, dass wir deutlich mutiger sein müssen." Wesentlich höhere Zuwächse bei den erneuerbaren Enegien seien möglich, wie die gelebte Praxis in den Gemeinden und einigen Kreisen bewiese. "Zum Zuwachs bei erneuerbaren Energien passen unflexible Kraftwerke jedoch nicht", erklärt Witt. Die Flexibilität, die von den erneuerbaren Energien eingefordert werde, sei auch bei den konventionellen Energien erforderlich. Gerade in den Kommunen, die jetzt auch vorn in der Solarbundesliga stehen, würden die Anforderungen der Energiewende angenommen.

Die aktuelle Tabelle der Solarbundesliga findet sich im Internet unter www.solarbundesliga.de. Der Wettbewerb Solarbundesliga wird seit 2001 von der Fachzeitschrift Solarthemen in Kooperation mit der Deutschen Umwelthilfe e.V. veranstaltet.

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